Es ist soweit, der JPX6 von Piexon kommt in wenigen Wochen auf den Markt.
Es ist soweit, der JPX6 von Piexon kommt in wenigen Wochen auf den Markt.

Der JPX6 kommt auf den Markt (Ende 2017). Nach dem Piexon mit dem JPX4 leider beim BKA keinen Erfolg hatte und dieser als erlaubnispflichtige Kartuschenwaffe eingestuft wurde war es lange ruhig um Piexon. Das hing damit zusammen, dass sie lange keine Kapazitäten hatten um neue Produkte zu Entwickeln. Denn durch die Angst der Bevölkerung im Zusammenhang mit der "Flüchtlingskriese" wurden die Waffengeschäfte leer gekauft, also musste Piexon sehr viel Produzieren.

Mir war bereits seit längerem bekannt, dass Piexon einen 4-schüssigen JPX mit Wegwerfmagazin entwickelt um erneut ein Produkt auf den Markt zu bringen der als "Tierabwehrgerät" eingestuft wird. Ich hätte aber nicht gedacht, dass Piexon diesen auch wirklich auf den Markt bringt. Viele ihrer Produkte sind nicht in Serie gegangen, wie die "Distance Control Unit" für den JPX. Ich habe öfter mit Piexon Kontakt gehabt und hatte immer den Eindruck, dass ihre Mitarbeiter ignorant und hochnäßig sind. Wenn ich ihnen ein Feedback oder Verbesserungsvorschläge zukommen lassen verlange ich wirklich nicht, dass sie dies auch umsetzen. Aber wenn eine Firma auf diese Mails nicht mal Antwortet oder Danke sagt lässt das tief Blicken. Piexon hätte statt des JPX6 lieber ihren JPX der ersten Generation mit einer starken Lampe UND einem Laser ausgestattet, denn das hätte der deutsche Markt in Massen gekauft. 

 

Und nun, wo Piexon voll am deutschen Markt vorbei arbeitet, kommt Jörg Sprave mit GoGun und bringt die "Airringer" Pfeilpistole mit Laservisier und 68 Joule Geschossen auf den Markt. Liebe Piexon Mitarbeiter, das wird nicht so Laufen wie Ihr es euch vorstellt!

 

Ich bin ein begeisterter Nutzer des JPX, immer wenn ich keine scharfe Waffen tragen kann, darf oder will, begleitet er mich. Aber bereits beim JPX4 war mir klar, dass dieser viel zu groß ist um ihn als Zivilist verdeckt zu Tragen. Das wird ein normaler Mensch, der sich Sorgen um seine Sicherheit macht, für höchstens 2 Wochen tun. Als einzige Option bleibt, den JPX6 in einer extra Tasche zu Führen. Dann bleibt die Waffe die über 300 Euro gekostet hat Zuhause liegen. Eine Kombination aus dem 2-schüssigen JPX und einem kleinen Pfefferspray halte ich für wesentlich sinnvoller bei alle erdenklichen Situationen, anstatt unbedingt noch 2 Schuss mehr in der Waffe zu haben. Weiterhin ist ein Magazinwechseln beim JPX recht schnell durchgeführt.

 

Und jetzt muss man zusätzlich noch bedenken, dass die 4-Schüssigen Magazine für den JPX6 sehr teuer sein werden. Wenn man lediglich einen Schuss gebraucht hat kann man das Magazin vermutlich noch verwenden. Aber wenn man mehr verschossen hat wird man es wegwerfen müssen, bzw. kann es nur noch für das Training verwenden. Auch das Interesse von Sicherheitsdiensten war bei den JPX bisher sehr gering (wegen des hohen Preises).

 

Sollte jemandem die Magazinkapazität dermaßen wichtig sein, dass ihm der 2-schüssige JPX nicht reicht, wird er sich vermutlich eh gleich überlegen seine Gaspistole mit 15 schüssigem Magazin und Pfefferkartuschen zu kaufen. Für den Preis eines JPX bekommt man sehr hochwertige Schreckschusswaffen.

 

Der JPX6 wird, wie der JPX auch, nicht als Anscheinswaffe eingestuft werden. Woher ich das weiß kann ich nicht öffentlich sagen.

 

 

Bitte beachtet, dass ich entweder nicht mehr Informationen habe als ich hier schreibe, oder ich nicht über mehr Sprechen kann. Auch ich muss meine Quelle Schützen ;-) Seht daher bitte von Anfragen nach weiteren Infos ab. Sollte ich mehr erfahren werde ich dies entweder hier oder bei WPU ergänzen.

 

Nachtrag vom 01.01.2017: Das Jahr ist vorbei und der JPX6 ist noch nicht auf dem Markt. Ich wurde darüber informiert, dass Piexon auch den JPX1 in orangener Farbe auf den deutschen Markt bringen will. Ich gehe immer noch davon aus, dass meine Informationen richtig sind und sich lediglich die Einführung verzögert.