Operation Romulus (Marihuanaanbau)

 

Den Namen für diese Ermittlungen habe ich zusammen mit meinem langjährigen Kameraden ausgesucht. Es sind die Ermittlungen die wir als Privatmänner geführt haben. Für uns war das ein Räuber und Gendarm Spiel für große Jungs. Wir hatten viel Spaß dabei und waren erfolgreich, die ganze Aktion ist nicht dermaßen ernst gemeint wie ich es schreibe ;-)

 

 

 

Ich hatte bereits im Vorjahr Gras in meinem Jagdrevier. Ich meldete dies der örtlichen Polizeidienststelle. Es konnte jedoch kein Täter ermittelt werden. Auch vor meiner Zeit gab es dort mehrere Fälle von Marihuana Plantagen (von den Kiffern auch Guerilla Growing genannt) ohne Ermittlungserfolg. Der besagte Wald ist sehr undurchdringlich. Der Bewuchs ist teilweise dermaßen dicht, dass es kein Durchkommen gibt. Es ist dort feucht und es gibt genug Ecken an die ausreichend Licht kommt. Also ist es sozusagen der Ideale Ort um sein Gras anzubauen. Es war Mai, also auch die ideale Zeit um seine kleinen Pflanzen auszusetzen und genau an diesen Tagen ist es zum ersten Mal im Jahr richtig warm geworden. Ich muss also, um ehrlich zu sein, gestehen, dass ich auf die Kiffer bereits gewartet habe.

 

 

 

Ich bin aufgrund der Arbeit ein paar Tage nicht auf die Jagd gekommen. Und da auch die Familie mich noch etwas aufgehalten hat war es bereits später Nachmittag bis Abend als ich raus gekommen bin. Ich wollte zuerst mal zum See fahren und schauen was meine Wasservögel so treiben. Als ich dabei an dem besagten Wald vorbei gefahren bin kamen zwei junge Männer auf Fahrrädern mir entgegen, aus dem Wald raus. Außer den mir bekannten Personen die dort etwas zu tun haben sind dort sonst ausnahmslos Spaziergänger oder Jogger unterwegs. Mein Alarmglocken fingen sofort an zu bimmeln. Im Vorbeifahren blickten sie auf mein „Jagdschutz“ Schild in der Windschutzscheibe. Ich versuchte so zu tun als ob sie mich nicht interessierten und fuhr weiter, gerade aus, an dem Wald vorbei. Ich versuchte mir noch Merkmale von ihnen durch den Rückspiegel einzuprägen. Aber mehr als der Aufdruck eines Pullovers und dass einer einen Rucksack auf hatte konnte ich nicht mehr erkennen und mir nicht merken. Es ging einfach zu schnell und sie waren bereits ein ganzes Stück weiter. Ich wartete ein paar Minuten im Jagdschutzmobil bis ich sicher war, dass sie nicht zurück kommen und folgte dann ihren Spuren.

 

 

 

Neben den Reifenspuren fand ich noch diese Kröte.
Neben den Reifenspuren fand ich noch diese Kröte.

 

 

Die Spuren erschienen mir besser sichtbar als alle Anderen jemals davor. Aus Angst, dass doch noch ein Traktor darüber fährt machte ich sofort mit meinem Zollstock Fotos um diese bei Bedarf mit Reifenprofilen vergleichen zu können. Denn an einigen Stellen zeichnte sich das Profil bestens ab. Die Spuren führten mich fast genau an die Anbaustelle vom Vorjahr. Von einem Rückepfad aus sah ich, dass der Bewuchs am Boden in das Dickicht zertreten war. Hinter noch dichteren Zweigen sah ich etwas Weißes schimmern. Ich zog meine Pistole und ging weiter. Vor mir war eine Mauer aus Zweigen. Die Zweige waren alle abgeschnitten und in den Boden gesteckt. Ich versuchte sie so vorsichtig ich konnte aus dem Weg zu räumen. Ich wollte auf keinen Fall selber Spuren hinterlassen. So trat ich auch nur dorthin wo bereits etwas platt gedrückt war.

Hinter dieser „Mauer“ war das, auf was ich seit einem halben Jahr gewartet hatte: Ein Grow-Zelt, wie der Kiffer sagt. Auf vier Holzpfähle war eine dicke Plastikfolie gespannt. Ich hielt mein Handy darunter und machte ein paar Fotos. Darunter waren frisch in Blumenerde eingepflanzte etwa 20cm hohe Marihuana Pflanzen. Nun wurde es also ernst und ich setzte alles daran die Kiffer nicht zu warnen.

 

Ich ließ alles genau so wie es war und versuchte auch den Ursprungszustand der Mauer aus Zweigen wieder herzustellen. Ich war mir sicher, dass die kleine Plantage höchstens einen Tag alt war. Vermutlich hatten die Beiden sie aber gerade eben erst angelegt. Über Umwege ging ich zurück zu meinem Auto, um selber nicht noch mehr Fußspuren zu hinterlassen. Ich fuhr nach Hause und überlegte das taktische Vorgehen bei den weiteren Ermittlungen. Mir war klar, dass ich als Privatmann wesentlich freiere Hand hierbei habe als der Sachbearbeiter der örtlichen Polizei. Ich hatte prinzipiell auch keinen Druck den Vorgang sofort weiter zu melden. Als Jagdaufseher hat man zwar auch eine Strafverfolgungspflicht, aber dieser würde ich auf alle Fälle noch genüge tun.

 

 In der Nacht fuhr ich erneut raus und brachte meine Wildkameras an geeigneten Stellen an. Hierbei achtete ich darauf, dass ein vorbeigehender Mensch an dieser Stelle in eine andere Richtung blickt. Ich brachte sie also in Vertiefungen an die kurz vor „Wegekreuzungen“ lagen. Hierbei leistete mir meine Energizer Stirnlampe mit Rotlicht gute Dienste.

 

Im ad hoc Einsatz montierte ich unter dem Rotlicht meiner Stirnlampe zwei Wildkameras an geeigneten Stellen.
Im ad hoc Einsatz montierte ich unter dem Rotlicht meiner Stirnlampe zwei Wildkameras an geeigneten Stellen.
Auch die Seissinger Wildkamera mit Sim-Karte wurde eingesetzt.
Auch die Seissinger Wildkamera mit Sim-Karte wurde eingesetzt.

Kauft nie eine Seissinger Kamera, Die Kamera war mehrfach kaputt und die Firma machte ewig Theater um sie jedes Mal zu reparieren. Einen derartig schlechten Service habe ich selten erlebt. Als meine günstige Wildkamera von Conrad defekt war tauschten mir die Mitarbeiter in der Filiale sie sofort und ohne mit der Wimper zu zucken um.

Die ersten Aufnahmen eines Tatverdächtigen am Folgetag waren kein wirklicher Erfolg. Auf keinem der Bilder war das Gesicht zu erkennen. Lediglich den Pullover konnt ich durch seinen markanten Aufdruck wieder erkennen.
Die ersten Aufnahmen eines Tatverdächtigen am Folgetag waren kein wirklicher Erfolg. Auf keinem der Bilder war das Gesicht zu erkennen. Lediglich den Pullover konnt ich durch seinen markanten Aufdruck wieder erkennen.
Auch auf seinem Rückweg wurde nur dieses Foto ohne Gesicht gefertigt. Ich hatte nun auch etwas Angst, dass er die ungetarnte Kamera evtl. doch entdeckt haben könnte.
Auch auf seinem Rückweg wurde nur dieses Foto ohne Gesicht gefertigt. Ich hatte nun auch etwas Angst, dass er die ungetarnte Kamera evtl. doch entdeckt haben könnte.

 

Am nächsten Tag half mir nun mein Kamerad mit dem ich auch die „Operation Südwind“ bestritten hatte. Er baute eine Tarnverkleidung für eine Kamera aus Holzstücken. Das war wesentlich aufwendiger als wir zunächst dachten. Das Ergebnis war aber aus unserer Sicht eine Meisterleistung. In der Nacht sammelten wir die Kameras wieder ein und montierten an einer davon die Tarnblende. Ich platzierte sie nun in einem Holzstapel der sich an dem Rückepfad befand. Da unsere Tatverdächtigen nur tagsüber in den Wald kommen würden brauchten wir die Infrarot LEDs nicht und konnten diese verdecken. Aus einigen Metern Abstand war die Kamera quasi unsichtbar.

 

Die Tarnblende für die Wildkamera haben wir aus trockenen Holzteilen zusammengesetzt mit einem Tacker, Messer und Heißkleber. Die Kabelbinder waren zum Befestigen an der Wildkamera.
Die Tarnblende für die Wildkamera haben wir aus trockenen Holzteilen zusammengesetzt mit einem Tacker, Messer und Heißkleber. Die Kabelbinder waren zum Befestigen an der Wildkamera.
Die Wildkamera war nun perfekt getarnt. In diesem Moment war ich guter Hoffnung unsere Tätverdächtigen zu erwischen.
Die Wildkamera war nun perfekt getarnt. In diesem Moment war ich guter Hoffnung unsere Tätverdächtigen zu erwischen.

Nach dem die Kamera montiert war informierte ich die örtliche Polizei über den erneuten Fund einer Marihuanaplantage. Damit so wenige Personen wie möglich den Wald betraten wurde vereinbart, das ich den Vorgang dem Sachbearbeiter persönlich übergebe, wenn dieser in wenigen Tagen wieder zur Arbeit kommt. So hatte ich ein paar Tage Zeit um die Identität der Tatverdächtigen zu ermitteln. 

Ich wollt die Speicherkarten täglich wechseln, solange bis ich Gesichter erkennen konnte. Hierfür bin ich meist spät nachts in den Wald gefahren um kein Aufeinandertreffen zu riskieren.
Ich wollt die Speicherkarten täglich wechseln, solange bis ich Gesichter erkennen konnte. Hierfür bin ich meist spät nachts in den Wald gefahren um kein Aufeinandertreffen zu riskieren.
Frosch im Schein der Taschenlampe.
Frosch im Schein der Taschenlampe.
Meine Ausrüstung die ich bei mir hatte um die Tatverdächtigen zu ermitteln. Die Eigensicherung dürfte ich nicht vernachlässigen, ich war schließlich meist alleine im Wald.
Meine Ausrüstung die ich bei mir hatte um die Tatverdächtigen zu ermitteln. Die Eigensicherung dürfte ich nicht vernachlässigen, ich war schließlich meist alleine im Wald.

Ein paar Tage führte mich mein Weg also täglich in den Wald, bei jedem Wetter. Es regnete teilweise massiv und das Gras auf den Wiesen dort war bereits kniehoch. Ich fürchtete immer auf die beiden Kiffer zu stoßen. Dann hätte ich die Situation evtl. nur noch durch eine gute Lügengeschichte retten können. Aber ich war auch immer bereit für einen Notzugriff. Denn wenn sie etwas gemerkt hätten wäre mir das lieber gewesen als dass die Ermittlungen erneut im Sande verlaufen.

 

Ich hatte jedoch die ganzen Tage keine einzige Aufnahme von ihnen mehr auf der Kamera. Vermutlich sind sie in dieser Zeit auch nicht an ihrer Plantage gewesen. Mit jedem Tag den ich erfolglos die Bilder an meinem Computer im Jagdschutzmobil sichtete fürchtete ich, dass etwas schief gelaufen war.

Um der Wildkamera ein schnelleres Auslösen zu ermöglichen legte ich sie mitsamt der Tarnverkleidung auf die Seite.
Um der Wildkamera ein schnelleres Auslösen zu ermöglichen legte ich sie mitsamt der Tarnverkleidung auf die Seite.
Ziemlich genau 12 Stunden bevor ich den Fall an die örtliche Polizei übergeben musste gelang es beide Tatverdächtige mitsamt ihren Gesichtern zu fotografieren.
Ziemlich genau 12 Stunden bevor ich den Fall an die örtliche Polizei übergeben musste gelang es beide Tatverdächtige mitsamt ihren Gesichtern zu fotografieren.

Der Tag war gekommen, ich freute mich, denn ich konnte einen fast fertig ermittelten Fall übergeben. Bereits am frühen Morgen rief mich der Sachbearbeiter der Polizei an. Wir kannten uns bereits von dem letzten Fall. Ich schickte im vorab gleich die wichtigsten Fotos und wir verabredeten uns im Jagdrevier. Zwei Stunden später zeigte ich ihm die Plantage und wir beratschlagten das weitere Vorgehen. An dieser Stelle muss ich leider einige Details auslassen, aber wir waren uns beide über die Identität der beiden Verdächtigen bereits jetzt relativ sicher (bei einem von Beiden irrten wir uns aber zunächst).

 

Ich fertigte nun einen ausführlichen Bericht über alles und legte die Fotos bei. Nun stand noch eine arbeitsreiche Schichtrunde für mich an meiner Dienststelle an. Nach dem ich nach der Nachtschicht geschlafen hatte begann mein Urlaub.

Die Arbeit war vorbei und auch dieses Abenteuer als Jagdaufseher konnte ich erfolgreich bestreiten. Ich saß nun alleine Im Zug und fuhr zu meiner Familie um mit ihr in den Urlaub zu starten. Es fühlte sich gut an Druck und Anspannung hinter mir zu lassen. Das Wetter war bestens und ich fand Ruhe um meine Erlebnisse "zu Papier zu bringen".

 

 

Das in dem Thermosbecher ist Kaffee. Denn ich funktioniere auch im Urlaub nicht ohne Kaffee....

Endlich Entspannung.... :-)
Endlich Entspannung.... :-)

Ich kaufte mir etwas später eine Kiffer Zeitschrift. Aufgrund der Jahreszeit war das Thema natürlich Guerilla Growing. Was sie mit einem 5km Sichtradius um Hochsitze meinen erschließt sich mir aber wirklich nicht.

Im Laufe der Ermittlungen ist das Marihuana ganz schön in die Höhe geschossen.
Im Laufe der Ermittlungen ist das Marihuana ganz schön in die Höhe geschossen.

Einige Wochen später beschäftigte mich der Fall unerwartet noch einmal. Nach einigem hin und her zwischen Ermittlern und Staatsanwaltschaft wurde ich gebeten weitere Kollegen in die Örtlichkeit einzuweisen. Meine Anwesenheit in dieser Gegend war unauffälliger als wenn noch mehr Polizeibeamte in Zivil dort gewesen wären.

 

Zwei Tage zuvor sichtete ich die Plantage um mir einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. Das Marihuana ist gewaltig in die Höhe gewachsen. Ich konnte auch weitere Spuren unserer beiden Tatverdächtigen finden. Um das Risiko eines Aufeinandertreffens zu minimieren betrat ich die Örtlichkeit erst sehr spät Abends, gegen Sonnenuntergang. Das Foto habe ich mit Blitzlicht machen müssen, weil es dunkel wurde. Als ich nun den Rückweg antreten wollte hörte ich ein Moped, das sich näherte... Ich rannte los... Damit mich dort niemand zu Gesicht bekam rannte ich so schnell es ging aus dem Wald und einen Weg entlang, bis ich hinter einer Biegung verschwinden konnte. Ob das Moped wirklich zum Gras gefahren ist weiß ich bis heute nicht. Aber ich war nun erst mal völlig durchgeschwitzt und musste verschnaufen. 

 

Wenige Tage später begann die Observation der Plantage durch Einsatzkräfte. Wir wussten, dass die beiden Tatverdächtigen nur alle paar Tage nach ihren Pfanzen sahen. Aber das Glück war auf unserer Seite. Gleich am ersten Tag der Observation fuhr einer der beiden Verdächtigen mit dem Fahrrad dort hin und konnte sofort festgenommen werden.

Zu diesem Zeitpunkt war ich zufällig im Revier (ich wusste nicht, dass die Observation bereits gestartet war). Als ich durch den Ort fuhr sah ich den zweiten Verdächtigen, an meinem Jagdschutzmobil vorbei, nach Hause gehen. Ich rief die Kollegen an und erfuhr von der ersten Festnahme. Um den Kollegen den Rücken beim Ernten der Plantage zu sichern wurde ich vom Einsatzleiter gebeten die Zufahrtsstraße zu observieren. Das war um zu verhindern, dass der zweite Verdächtige, den ich eben gesehen hatte, doch vom Zugriff erfahren hat und nun das Gras beseitigen wollte. Ich parkte ein ganzes Stück weit weg von der Zufahrtsstraße, mit guter Sicht, und legte mein Fernglas bereit. Die Handynummer der Kollegen speicherte ich in meines um diese im Notfall so schnell wie möglich zu warnen.

Etwa eine halbe Stunde später war die Ernte bendet und die Einsatzkräfte überraschten den zweiten Verdächtigen Zuhause. Von beiden wurden die Wohnungen durchsucht.

 

Wie ich es bereits in meinem Tagebuch geschrieben habe führten die aufgefundenen Beweismittel und weitere Hinweise zu umfangreichen weiteren Ermittlungen. Die Operation Romulus war ein voller Erfolg. Auch wenn ich recht gut über die Ermittlungen informiert bin will ich diese hier nicht zum Thema machen, was mehrere Gründe hat. Aber vor allem, weil es nicht mehr meine Ermittlungen gewesen sind und dann auch nicht mehr viel mit meiner Jagdaufseher Tätigkeit zu tun hatten.

Das Fahrrad von einem Täter. Es wurde nach der Festnahme zunächst vor Ort belassen.
Das Fahrrad von einem Täter. Es wurde nach der Festnahme zunächst vor Ort belassen.
Die Anbaustelle kurz nach der Festnahme. Die Plantage wäre kaum mehr zu finden gewesen. Das Betreten der Dickung ist extrem schierig geworden.
Die Anbaustelle kurz nach der Festnahme. Die Plantage wäre kaum mehr zu finden gewesen. Das Betreten der Dickung ist extrem schierig geworden.

Da ich bis heute weiteres Gras in diesem Wald vermute habe ich die Waldränder regelmäßig zu Fuß bestreift. Ich konnte aber keine relevanten Spuren finden die in das Dickicht führen. Leider habe ich es nicht geschafft eine professionelle Drohne zur Absuche zu organisieren. Denn das wäre die einzige Möglichkeit um dort weitere Plantagen sicher zu finden. Zwei Wochen nach dem Ende von Romulus begegnete ich zwei offensichtlichen Salafisten gegen 21 Uhr, die durch mein Revier spazierten. Mich hat es fast aus den Socken gehauen! Glaubt mir, ich erkenne Salafisten sofort an ihrem Äußeren. Und wer von euch hat schon mal solche Menschen bei "Spazieren gehen" in der Natur gesehen??? Mit denen stimmte wirklich etwas nicht. Ich habe sie so weit beobachtet wie es unauffällig möglich war. Aber sie verließen mein Revier einfach wieder und ich rätsel bis heute was sie dort gemacht haben? Ich habe sie jedenfalls nie wieder gesehen.

 

 

Als ich die ehemalige Plantage kurze Zeit später erneut betrat hörte ich wenige Meter von mir entfernt Stimmen. Ich konnte sie nicht lokalisieren. Bei einer Sichtweite von nur wenigen Metern war das ein sehr angespannter Moment.
Als ich die ehemalige Plantage kurze Zeit später erneut betrat hörte ich wenige Meter von mir entfernt Stimmen. Ich konnte sie nicht lokalisieren. Bei einer Sichtweite von nur wenigen Metern war das ein sehr angespannter Moment.
Einige Monate später habe ich auch für Operation Romulus eine Leistungsprämie bekommen :-)
Einige Monate später habe ich auch für Operation Romulus eine Leistungsprämie bekommen :-)

Was soll zu Allem nun mein Fazit sein?

 

Liebe Waidmänner, denkt an eure Sicherheit. Geht nicht ohne Kurzwaffe raus in den Wald. Man begegnet so schnell dunklen Gestalten. Und ihr seid alleine und dann plötzlich auch unliebsamer Zeuge von irgendwas oder jemand will eurer Gewehr entwenden. Eine Walther PPK bekommt ihr in jedem Waffenladen für 150 Euro und brauchbare 9mm Para Pistolen aus den 80er Jahren bekommt man bereits für 250 Euro (CZ, Star, Vektor...). Notiert alle verdächtigen Beobachtungen und seit vorsichtig. 

 

Und bei der Jagd auf Wild und Halunken wünsche ich euch Waidmannsheil   :-)