Private Sicherheit / Selbstverteidigungs Blog

Ich muss bis heute oft an sie denken. Sie wurde von einem maskierten Mann ins Gebüsch gezerrt und er wollte sie vergewaltigen. Aber sie kämpfte! Und zwar so lange bis er flüchtete. Sie zitterte aber sie trug ihren Kopf aufrecht, denn sie wurde kein Opfer an diesem Tag!

 

HIER gehts zu: Selbstverteidigung für Anfänger.

-Taktik

-Mindset

-Technik und körperliche Vorbereitung

-Welche Angriffe machen uns Sorgen

-Selbstverteidigung besteht eher aus kluger Taktik und weniger aus lange trainierten SV Techniken

-Eine Anzeige wegen Körperverletzung verursacht oft eine Gegenanzeige

-Waffen?

-Schlechte Phantasien zur Notwehr überlagern die Realität.

 

Selbstverteidigung ist zu aller erst die Vermeidung von Angriffen. Kein anderer Satz aus dem wichtigsten Werk zu Strategie und Taktik (Sun Tzu) hat sich bei mir derart eingeprägt wie „Wahrhaft siegt wer nicht kämpft". Das Ziel ist nicht einen Kampf zu gewinnen, sonder erst ihn zu vermeiden. Denn nach den meisten Kämpfen sind Verletzungen und Strafverfahren die Realität.

 

Selbstverteidigung ist auch nicht das Warten auf einen Angriff. Es ist ein permanentes Lernen, Trainieren und Suchen und Vermeiden von Gefahren. Man kann hierfür auch die Schlagwörter Taktik, Technik und Mindset verwenden. Dies alles muss in einem sinnvollen Umfang erfolgen, da man sich sonst zu sehr in seiner Freiheit einschränkt. Denn der Sinn der Selbstverteidigung ist es die eigene Freiheit zu erhalten. Aus diesem Grund trage ich z.B. auch mein Schnittschutz T-Shirt nicht im Alltag, denn ich will anziehen wozu ich Lust habe. Dieser Punkt mit der Schutzkleidung markiert für mich persönlich die Grenze einer sinnvollen Vorbereitung und dem Leben in Angst.

Taktik

Wenn man einen Selbstverteidigungskurs besucht ist das eine gute Sache, aber dieser wird idR. nur einen kleinen Teil der relevanten Dinge behandeln, nämlich nur die körperliche Abwehr eines Angriffs. Man muss sich aber auch selber fragen wo und wie man im Alltag unterwegs ist und welche Angriffe wahrscheinlich sind. 

Wenn man es schafft einen dieser Angriffe bereits vorher zu vermeiden hat man einen großen Sieg errungen. Einen Sieg den man meist überhaupt nicht merken wird, denn es hat kein Kampf stattgefunden. Hierzu kann man seinen Tag in mehrere Abschnitte gliedern, vom Verlassen des Hauses, dem Weg zur Arbeit (U-Bahn, Auto...), dem Einkaufen usw, bis zum Abend Zuhause. Hat man Feinde oder lebt man auffällig? Muss man sein Auto nachts per Kamera überwachen, sollte man die Autotüren während der Fahrt verriegeln, hat man im Auto ein Pfefferspray griffbereit. Kann man den eigenen Geldbeutel leicht aus der Hosentasche klauen usw. Fast alle die sich Gedanken um ihre Sicherheit machen werden sich bereits ähnliche Überlegungen gemacht haben, aber vermutlich nicht so strukturiert.

Mindset

Ein weiterer Punkt ist die geistige Vorbereitung auf einen Kampf. In der Schweiz und Österreich erwerben einige Menschen scharfe Schusswaffen um sich zu verteidigen, was in Deutschland meist nicht möglich ist. Mir fällt hierbei immer wieder auf, dass viele von ihnen überhaupt nicht bereit und gewillt sind tödliche Gewalt anzuwenden, warum sollte man dann überhaupt eine scharfe Schusswaffen erwerben? Einen aktuellen und dazu passenden Fall gibt es in Italien. Ein Werkstadtbesitzer, bei dem bereits sehr oft eingebrochen wurde erschoss 2018 einen der Einbrecher. Wegen seinem sehr bekannten Fall wurde in Italien sogar neulich das Notwehrrecht geändert. Aber der Schütze hat schwer darunter zu leiden jemandem das Leben genommen zu haben. Vielleicht wäre für ihn eine Schreckschusspistole sinnvoller gewesen, oder vielleicht hätte er mit einer besseren Ausbildung erst Mal nur einen Warnschuss abgegeben. Ich will auf keinen Fall über das Geschehene urteilen, das kann niemand der nicht in dieser Nacht dabei gewesen ist. Aber ich glaube das Einige etwas aus diesem Fall lernen können. In Österreich werden aus diesem Grund sehr viele Flinten mit Gummigeschossen verkauft. Ich persönlich würde niemals eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung bereit halten ohne daran eine Ausbildung durchlaufen zu haben. Und dazu gehört mehr als auf dem Stand ein paar Schuss abzugeben. Handlungssicherheit geben vor allem Szenarientrainings. Denn meist sind Dinge wie die kombinierte Anwendung von Taschenlampe und Waffe (das kann auch ein Schlagstock sein), das Wegstecken der Waffe ohne zum Holster blicken zu müssen (das geht nur mit hochwertigen Holstern) oder das griffbereite und aufgeladene Handy viel wichtiger.

Technik und körperliche Vorbereitung

Absichtlich als letztes erwähnt ist nun hier die körperliche Vorbereitung. Das lernen von Techniken ist ein wichtiger Teil, und bitte nehmt es mir nicht übel, dass ich diesen immer klein rede. Ich mache das nicht, weil ich Nahkampftraining für unwichtig halte, sondern weil alle Anderen immer zu viel drüber sprechen. Wer das Schlagen nicht trainiert wird es im Kampf auch nicht schaffen ohne sich dabei selber zu verletzen. Das hat zum einen mit Technik und zum Anderen mit einer körperlichen Abhärtung zu tun. Mir persönlich liegt es fern SV Techniken zu zeigen und zu erklären, dafür gibt es Andere die das viel besser können als ich.

Ein wichtiger Grundsatz meines früheren Soldatenlebens war, dass ein sportlicher Mensch leichter schwere Verletzungen überleben wird. Seit Euch dessen genau so bewusst wie der Tatsache, dass ein Boxer nicht so leicht KO geht wie Andere. Denn sein Körper hat gelernt einiges einzustecken. Die meisten Anderen werden bei einem einzigen Treffern ans Kinn zu Boden gehen.

Eine der wichtigsten Übungen in der Selbstverteidigung ist es den Sandsack zu verhauen, nach dem man mit Pfefferspray besprüht wurde. Dies kann einen in die Lage versetzen im Notfall noch handlungsfähig zu bleiben. Und genau derartige Übungen machen den Unterschied zwischen KampfSPORT und dem Trainieren für den echten Kampf auf der Straße.

Macht so oft wie möglich Sport und übt jeden Bewegungsablauf einer Abwehr so oft möglich, auch wenn ihr alleine seit. Denn das hilft Eurem Muskelgedächnis die Techniken im Notfall auch anwenden zu können.

 

Welche Angriffe machen uns Sorgen

Die üblichen Kämpfe sind vor allem der sogenannte „Ritualkampf“ bei dem ein junger Mann sich selber bestätigen will in dem er vermeintlich schwächere andere Männer anpöbelt und angreift (das machen ab und zu natürlich auch Frauen (also denkt Euch überall bitte "AngreiferINNEN" dazu (nicht das mir noch jemand Sexismus unterstellt))). Und dann ist da noch der Streit um eine Frau beim „Partyvolk“, der genau so oft vorkommt. Beides sind Situationen mit denen die Meisten von uns bereits zu tun hatten. Vieles davon lässt sich durch Umsicht und Taktik vermeiden. Und wenn sich die Situation vermeintlich geklärt hat sollte man logischerweise nie die Örtlichkeit sorglos verlassen. Zwei kleine Geschichten dazu: Als ich Kaufhausdetektiv war musste ich ein Mal zwei junge Männer aus dem Geschäft werfen. Sie drohten mir, wie so oft, dass „Wir uns noch mal sehen“ werden. Nach Ladenschluss spähte ich aus allen Fenstern des Geschäftes und sah sie wirklich. Sie versteckten sich hinter einem Container am Mitarbeiterausgang und lauerten mir auf. Mit den Verkäufern beriet ich das schlaueste Vorgehen. Die Polizei wollte ich deswegen nicht gleich rufen, also schloss mir ein Mitarbeiter noch mal den Haupteingang auf und von dort konnte ich ungesehen zu meinem Auto kommen. Ein ander Mal hatte ich eine handfeste Auseinandersetzung mit einem besoffenen Depp auf einem anderen Supermarktparkplatz. Er war etwas sauer auf mich, weil ich ihn vor vielen anderen Menschen gepfeffert hatte. Also wollte er mit seinen Freunden die nächsten Tage am selben Supermarkt auf mich warten um mich zu verhauen. Aber ich war auf der Hut und ging dort für eine Weile nicht mehr einkaufen. Aber ich konnte ihn dort sehen, von meinem Auto aus, im Vorbeifahren. Er soff weiter Bier und schwang große Reden.

Dann sind da noch Streitereien unter Autofahrern, unter Nachbarn usw. die alle ausarten können. Eine Überwachungskamera im Eingangsbereich des Hauses oder eine Dashcam im Auto (Rechtslage beachten) bringt einem bei derartigen Situationen viel Sicherheit. Denn 1. wird man sich selber im Bereich der Kamera deeskalierend und gesetzestreu verhalten und hat später auch alles beweiskräftig dokumentiert (der Angreifer weiß von der Kamera ja evtl. überhaupt nichts). Und 2. wird fast jeder Angriff bei einem Hinweis auf eine vorhandene (oder erlogene) Kamera sofort eingestellt.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch noch Straßenräuber. Hierzu muss man anmerken, dass ein Räuber im Gegensatz zu vielen anderen Angreifern es nicht auf uns, sondern auf unser Geld abgesehen hat. Und unser Geld wiegt im Vergleich zu unserer Gesundheit nicht sonderlich schwer. Daher ist es idR. Immer ratsam Räubern zu geben was sie wollen. Aber auch hier kann man z.B. in gefährdeten Städten durch einen zweiten Geldbeutel mit wertlosem Inhalt vorsorgen, den man einem Räuber aushändigen kann. Und wer dabei noch etwas Spaß haben will kann sich Gedanken um Farbbomben machen. Da derartige Geräte ("Dye Pack") fast nur von Banken verwendet werden sind sie für den privaten Bereich kaum verfügbar.

Ein Leser hat es ermöglicht, dass ich mir eine Farbladung ("Farbbombe") aus dem Bankenverkehr anschauen konnte. Sie wird in Tresoren, Geldautomaten usw. verbaut und färbt Geldscheine dauerhaft ein, bei einem Aufbruchversuch.
Ein Leser hat es ermöglicht, dass ich mir eine Farbladung ("Farbbombe") aus dem Bankenverkehr anschauen konnte. Sie wird in Tresoren, Geldautomaten usw. verbaut und färbt Geldscheine dauerhaft ein, bei einem Aufbruchversuch.

Etwas Anderes sind wiederum Taschendiebe, denn diese führen oft keine Waffen mit. Teilweise sind Taschendiebe (oft Kinder) dermaßen dreist und unverschämt, dass …... (Ihr wisst schon was ich meine). Zur Selbstverteidigung gehört nun mal auch, dass man sich über potentielle Gefahren informiert, so dass z.B. in London massenweise Wertgegenstände von Moped-Gangs „entrissen“ werden und man immer eine Wasserflasche wegen der vielen Säureangriffe dabei haben sollte.

 

Bezüglich den sexuell motivierten Übergriffen muss man vor allem eine meist falsch verstandenen Tatsache klar stellen. Fast alle Angreifer lassen bei Gegenwehr von ihrem Opfer ab und flüchten. Leider denken immer noch sehr viele Frauen, dass sie ihre Situation durch Gegenwehr verschlimmern. Das ist grundlegend falsch! Dass ein Vergewaltiger bei Gegenwehr seinen Angriff fortsetzt passiert nur sehr selten. Und wenn ein Polizeichef, aus gegebenem Anlass, den Frauen rät, dass sie sich für ihre eigene Sicherheit besser nicht mit Alkohol und Drogen berauschen sollen hat er schlicht und einfach Recht! Das wälzt nicht die Schuld auf das Opfer ab. Schuld hat einzig und alleine der Täter, aber dem Opfer nutzt eine spätere Verurteilung des Täters auch nichts mehr, wenn es tod in der Dreisam liegt.

 

Viel seltener, aber dafür so ziemlich die schlimmsten Angriffe überhaupt sind die Überfälle auf Menschen in ihrem eigenen Haus. Diese führen oft in Geiselnahmen, Erpressung und Folter. Derartige Fälle aus dem Süden von Deutschland waren z.B. diese HIER und HIER. Bei dem Foto links zündeten die Räuber das Haus an, nach dem sie den Besitzer ermordet und in die Badewanne gelegt hatten.

 

In den Bereich Selbstverteidigung spielen auch Einbrüche mit rein und das Zusammentreffen mit Einbrechern. Ein derzeit viel benutztes Schlagwort dafür ist die Heimverteidigung. Ob man einen Einbrecher vertreiben oder festnehmen sollte kann man unmöglich vorher beurteilen, denn keine Situation ist gleich. Aus der Sicht der Selbstverteidigung spielt eine "vorläufige Festnahme durch Jedermann" natürlich keine Rolle. Diese würde einen nur in größere Gefahr bringen und soll daher hier auch kein Thema sein. Klar ist aber, dass fast alle Einbrecher sofort flüchten wollen wenn sie entdeckt werden. Und wenn man ihnen hierbei im Weg steht ist man in Gefahr.

Ich habe mich bereits vor einer Weile dafür entschieden keine Berichte über den mechanischen Schutz vor Einbrüchen zu schreiben, denn das passt nicht so gut in meinen Blog. Wen das interessiert der sollte sich unbedingt an die Kripo Beratungsstellen wenden. Denn diese haben sehr viel praktische Erfahrung und sind sogar noch kostenlos und sie haben keine kommerziellen Interessen. Es gibt eigentlich keine besseren Informationsquellen dafür als sie. Ich will Euch aber noch so viel sagen, dass Einbruchschutz vor allem etwas mit guten Fenstern und Türen zu tun hat. Alarmanlagen spielen im privaten Bereich so gut wie keine Rolle, denn Alarmanlagen verursachen nur eines: Fehlalarme. Und 95% aller privaten Alarmanlagen werden nach wenigen Monaten überhaupt nicht mehr angeschaltet. Daher kann man auch gleich Dummys an die Hauswand schrauben. Relevant sind lediglich Alarmanlagen die das eigene Mobiltelefon mit Livebildern oder eine Tonübertragung benachrichtigen (Ich rede hier nicht von Alarmanlagen in Firmen und Geschäften).

Ich persönlich habe mit einer Firma sehr gute Erfahrungen gemacht und vermutlich sind sie bundesweit die Nr. 1 für Sicherheitstechnik. 

Selbstverteidigung besteht eher aus kluger Taktik und weniger aus lange trainierten SV Techniken

Ich bin mir sicher Ihr habt schon mal den Spruch "Lieber von 12 gerichtet als von 6 getragen" gehört. Natürlich hat diese "Volksweisheit" einen wahren Kern. Aber wenn ich mit dieser Einstellung durch das Leben gehen würde wäre ich schon lange im Gefängnis. Zur Vorbereitung auf Selbstverteidigungssituationen (mental, SV-Training, Bewaffnung usw.) muss man klug vorgehen. Denn erst wenn wenn man sich erfolgreich verteidigt und gleichzeitig keine rechtlichen Probleme bekommt war man wirklich erfolgreich. Ich wurde angegriffen und wehrte mich mit Pfefferspray (mehrfach). Ich ging als Sieger nach Hause, und zwar ohne Anzeige! Hätte ich eine andere Waffe bei mit getragen (und dann natürlich auch verwendet) wäre das garantiert das ein oder andere Mal anders ausgegangen.

 

Auch das Aussageverhalten von Zeugen wird oft unterschätzt. Stellt Euch mal vor Ihr werdet von einem Messerträger ausgeraubt und ihr schießt ihm mit einer Gaspistole ins Gesicht. Wenn Passanten erst auf durch die Schüsse auf die Situation aufmerksam werden seit Ihr in keiner guten Position. Aber wenn Ihr vorher so laut ruft, dass es alle Passanten hören, "Legen Sie das Messer weg", "Lassen Sie mich in Ruhe" oder "Er hat ein Messer" usw. werden die Passanten später mit großer Wahrscheinlichkeit für Euch aussagen. Denn erst so haben sie schon vor der Eskalation gehört wer der Gute und wer der Böse ist. Man kann auch frühzeitig den Notruf wählen und so laut sprechen, dass am Notruf gleich klar ist was passiert und dass der Anrufer der "Gute" ist.

 

Man muss alles daran setzen die Zeugen auf die eigene Seite zu bringen.

 

Über das Aussageverhalten von Zeugen wird sogar geforscht und Außenstehende werden es nicht für möglich halten was Zeugen aussagen. Jeder der schon mal in einer Notsituation gewesen ist wird es evtl. wissen dass man sich an viele Details überhaupt nicht mehr erinnert. Aber Zeugen beschwören teilweise (ohne böse Absicht), dass der mit dem blauen Pullover zuerst zugeschlagen hat, obwohl es genau anders herum war. Diese falschen Erinnerungen sind auch ein Grund warum oft Verschwörungstheorien über Amokläufe entstehen. 

 

Wir waren mal zu zweit in einer Junkie Wohnung und mussten eine Person in Gewahrsam nehmen. Er kooperierte nicht und es drohte die Eskalation, gleichzeitig hielt er seine Heroinspritze in der Hand und war völlig zugedröhnt. Und glaubt mir, zu zweit führt man keine Festnahme mit Zwang durch! Denn dann würde man nicht gesund nach Hause kommen. Er sollte auch nicht mitbekommen, dass wir Unterstützung anfordern. Also drückte ich während unserem Gespräch unbemerkt die Sendetaste am Funkgerät und forderte ihn erneut auf zu kooperieren und die Spritze weg zu legen. Die Kollegen hörten dies und sind logischerweise schnell zu uns gefahren.

 

Bild links: Das ist Sport und hat nix mit Kämpfen zu tun.

(Quelle: Buch "KGB Alpha Team Training Manual)

 

In den meisten guten SV Trainings wird nicht mehr gelehrt dass man bei der Kampfstellung die Fäuste geballt hat. Denn dies wirkt auf Zeugen aggressiv und es besteht die Gefahr, dass man als "Täter" angesehen wird. Man muss unbedingt beide Hände offen vor sich halten mit den Handflächen nach unten. Das wirkt sehr defensiv und man kann notfalls genau so schnell zuschlagen wie mit geballten Fäusten. 

Genau so, und nicht anders, sieht eine Kampfstellung in der Selbstverteidigung aus!

 

 

Gleichzeitig muss man dem Angreifer laut und deutlich sagen was man von ihm will. Ein "Lassen Sie mich in Ruhe" ist wesentlich besser als das immer und überall propagierte "Stop". Denn ob potentielle Zeugen und Helfer, die evtl. um die Ecke stehen, die Situation begreifen und helfen wenn sie nur ein "Stop" hören wage ich zu bezweifeln.

Das "Stop" ist nur sinnvoll für Menschen die in eine Art Schockstarre verfallen und anders nicht in der Lage wären zu handeln. Diesen Menschen sollte das "Stop" eingedrillt werden, damit sie notfalls handlungsfähig bleiben.

 

Eine Anzeige wegen Körperverletzung verursacht oft eine Gegenanzeige

Stellt Euch mal vor auf der Autobahn habt ihr einen Drängler hinter Euch. Wenig später geht Ihr zur Polizei und zeigt ihn wegen Nötigung an. In 95% dieser Fälle wird der Drängler Euch nun ebenfalls anzeige. Z.B. wegen Beleidung oder ebenfalls Nötigung oder so. Die Polizei ermittelt, schreibt alles zusammen und schickt es zum Staatsanwalt. Dieser bekommt zwei Akten mit Gegenanzeigen auf den Tisch. Er wird fast immer seinen "Eingestellt" Stempel schwingen und es wurde viel Papier produziert und verschwendet. Glaubt mir, ich würde einen Drängler sicher nicht anzeigen, denn das würde für mich nur viel Ärger und verschwendete Zeit bedeuten.

 

Sehr ähnlich verhält es sich mit "Körperverletzungen", vor allem beim abendlichen "Partyvolk". Viele dieser Anzeigen führen zu einer Gegenanzeige und dann zur Einstellung. Überlegt daher gut ob Ihr überhaupt die Polizei nach so etwas rufen wollt.

 

Waffen?

Folgenden Satz wird man von einem Opfer eines Angriffs niemals hören: "Das Tragen von Waffen trägt zur Eskalation bei". Man hat ihn z.B. auch immer in der Diskussion um die Piraterie und die Bewaffnung von Handelschiffen gehört. Aber sofort als die Schiffe bewaffnete Sicherheitskräfte an Bord hatten wurden das Problem mit den Piraten eingedämmt. Denn gegen Maschinengewehre und Panzerfäuste funktioniert keine "Deeskalation".

Solltet Ihr euch Gedanken über eure Sicherheit machen werdet ihr kaum um eine Bewaffnung herum kommen. Karate und co. sind zwar eine gute Sache um Selbstvertrauen zu gewinnen, aber es sind Sportarten die auf der Straße nicht viel bringen. Und auch wer so was wie WT oder "Streetfight" betreibt wird bei einem echten Konflikt auf der Straße schnell merken, dass Taktik, Umsicht und eine Bewaffnung wesentlich wichtiger sind. Und besonders wichtig ist die Bereitschaft einen Angreifer auch ernsthaft zu Verletzen und der Wille kein Opfer zu werden. Aber lasst Euch von mir Kampfsport nicht schlecht reden, denn er bildet eine wichtige Basis. Kampfsport ist halt nicht mein Schwerpunkt und nach meinen Erfahrungen bringen die dort erlernten Techniken wenig im echten Leben. Wer ernsthaft Selbstverteidigungstechniken trainieren will darf halt nie den Fehler machen eine sogenannte "Kampfkunst" wie Karate oder Judo zu trainieren. 

 

Waffen zur Selbstverteidigung sollen auf dieser Unterseite aber nicht das Thema sein. Dafür findet Ihr z.B. mehr auf:

Freie Selbstverteidigungswaffen

Scharfe Waffen

Schreckschusswaffen

oder auch bei Ausrüstung

 

Die beste Waffe zur Selbstverteidigung ist in unserem Land das Pfefferspray!  Es ist billig, zuverlässig, unterliegt als "Tierabwehrspray" nicht den Regularien des Waffenrechts, ist gesellschaftlich anerkannt, lässt sich leicht verbergen, verursacht keine Verletzungen und die meisten Polizisten, Staatsanwälte und Richter bringen Verständnis für dessen Einsatz auf. Ergänzen kann man das Pfeffer mit einer Taschenlampe, mit der man auch Zuschlagen kann. Pfeffer gehört in die linke und die Schlagwaffe in die rechte Hand.

Die Fehler die Viele bei ihrer Bewaffnung machen:

Viele wollen sich schützen und bewaffnen. Sie tragen dann ein Messer, weil es eine tödliche Waffe ist die sie tragen dürfen. Und sie tragen eine Schreckschusspistole, weil sie am meisten das Gefühl einer Bewaffnung gibt. Aber bedenkt die gravierenden Folgen bei einem Einsatz im Notwehrfall! Stellt Euch nicht nur vor wie Ihr Euch wehrt, überlegt vielmehr auch was danach passiert und ob Ihr das dann überhaupt wollt. Seit schlau: Tragt lieber ein Pfefferspray und eine erlaubte Schlagwaffe mit Euch!

Es gibt viele Gegenstände mit denen man sich verteidigen kann und die nicht unter das Waffengesetz und dessen rechtliche Regularien fallen. 

Schlechte Phantasien zur Notwehr überlagern die Realtität

(oder auch: Eine Armbrust ist keine Selbstverteidigungswaffe)

 

Es gibt so viele unterschiedliche Menschen, so viele unterschiedliche Waffen und so viele unterschiedliche Lebensumstände. Ich bin schon vielen Menschen begegnet, die sich und ihre Familien mit unterschiedlichen Waffen schützen wollen. Da war ein 20 jähriger Junkie, er hatte ein Katana neben seinem Bett liegen. Oder ein 17 jähriger Drogendealer, er hatte an seiner Garderobe ein AK-47 Bajonett ohne Scheide, versteckt in einem Stiefel, bereit liegen. Da war ein 60 jähriger Jäger, der seine Taschenpistole illegaler Weise immer in der Hosentasche mit sich rum getragen hat. Da war ein Lkw Fahrer der sich mit den unterschiedlichen Waffengesetzen in ganz Europa auseinander setzen muss. Er hat unter seinem Sitz eine 50cm lange Eisenstange liegen ("um Reifen zu wechseln"). Ich kenne einen Söldner, der schon in vielen Kriegen gekämpft hat. Er ist WBK Inhaber und besitzt viele hochwertige Schusswaffen, neben seiner Haustür liegt aber nur ein Pfefferspray. Ich bin auch mal einem verachtenswerten Pädophilen begegnet, dem von der Polizei nahegelegt wurde zu kündigen (sonst wäre er aus dem Polizeidienst entlassen worden). Neben seiner Haustür stand auch ein Pfefferspray. Ich weiß sogar von jemandem, der in seinem Garten pyrotechnische Ladungen platziert hat, die er aus dem Haus zünden kann, um Einbrecher zu vertreiben. Da war ein 20 jähriger Kollege in einem meiner Sicherheitsdienste, der nachts mit einem Baseballschläger Streife gelaufen ist. Ich hatte auch schon mit einem Geisteskranken zu tun, der immer mal wieder im örtlichen Waffengeschäft gewesen ist, um sich über seine rechtlichen Möglichkeiten zu erkundigen. Was der Händler nicht wusste war, dass er vor ein paar Jahrzehnten einen Amoklauf mit einer scharfen Schusswaffe begangen hat und nur durch viel Glück niemanden getötet hat. Und da waren noch so viele Menschen mehr, erfahrene Einsatzkräfte, besorgte Familienväter, jugendliche Kampfsportler, Spinner, noch mehr Geisteskranke usw. (Menschen unter Verfolgungswahn bewaffnen sich übrigens oft (aber da jedes Wort über die Gefahren die von Geisteskranken ausgehen politisch höchst unkorrekt sind, werde ich dieses brisante Thema hier nicht behandeln (ich habe es übrigens noch nie auf meinem Blog erwähnt, aber wir haben mit unseren Kindern früher mal direkt neben einer Psychiatrie gewohnt und ich könnte einen ganzen Blog über die Gefahren, die von Psychiatriepatienten ausgehen, schreiben).

 

Im Lauf der Jahre ist mir etwas aufgefallen. Je weniger Erfahrung und Begegnung jemand mit Gewalt hat, desto mehr sind seine Notwehrpläne von schlechten Phantasien gesteuert. Die eigene Phantasie ist zwar ein wichtiges Mittel, um sich mental auf Notlagen vorzubereiten und diese so weit wie möglich zu planen. Aber wenn sie als Grundlage eigene Heldentaten haben und Situationen die sowieso unrealistisch sind, sind die daraus resultierenden Pläne zum scheitern verurteilt. Diese Menschen machen sich Pläne, die sie in Teufels Küche bringen können und werden. Ich selber bin dabei keine Ausnahme, in meiner Jugend war ich auch meist mit einem Messer zur Selbstverteidigung unterwegs, was ich heute ganz sicher nicht mehr tun würde. Mit den Jahren lernte ich immer mehr und sammelte Erfahrung. Und dabei hatte ich etwas, was nur wenige haben: Täglichen Kontakt mit Gewalt. Wenn ich heute die Bewaffnung von jemandem sehe, weiß ich sofort ob er Erfahrung mit Gewalt hat, oder ob er nur schlechte Phantasien hat. Ein klassisches Erkennungszeichen für Menschen ohne jegliche Erfahrung ist der Satz "das ist mir doch egal was für Verletzungen ein Angreifer erleidet". Achtet selber mal drauf, wer so etwas von sich gibt, es sind nur privilegierte Menschen, ohne Ausbildung, ohne Wissen und ohne praktische Erfahrung mit Gewalt. Von einem Türsteher, Polizeibeamten oder Söldner werdet Ihr so einen Satz niemals hören. Asoziale, Drogensüchtige usw. werden so einen Unsinn auch von sich geben, aber diese Menschen werden hoffentlich keine Referenz für euch sein.

 

Man sollte auch mal einen Blick auf die Berichterstattung in den Medien werfen. Wenn man von den Tötungsdelikten diejenigen abzieht, die im asozialen Milieu statt finden, bleiben nur noch wenige übrig. Es ist daher eine einfache Rechnung, dass man z.B. mit einem Messer oder einer Armbrust in 99% der Notwehrfälle die falsche Waffe in der Hand hat. Eine Armee die sich nur auf einen Atomkrieg vorbereitet, wird in einem konventionellen Konflikt auch hilflos und mit runter gelassener Hose da stehen (zugegebener Maßen ist das ein seltsamer Vergleich).

 

Man muss sich Gedanken über das machen, was nach der Notwehr folgt. Die Grenze des vertretbaren markieren vermutlich die Schreckschusswaffen. Eine Benutzung davon wird einen massiven Polizeieinsatz zur Folge haben, weil alle Zeugen von einer richtigen Schießerei ausgehen. Auch wenn es sich sehr "gut" anfühlt, eine Schreckschusswaffe am Gürtel zu haben, trage ich genau wegen dieser Folgen keine Schreckschusswaffen bei mir (sondern eher den JPX). Wenn man darauf schaut, wie derartige Ereignisse im echten Leben ablaufen sieht man, dass die Folgen für den Nutzer einer Schreckschusswaffe grade noch überschaubar sind. Sollte sich aber jemand mit einem Messer oder einer Armbrust zur Wehr setzen, wird er sich vermutlich in einer Gefängniszelle wiederfinden. Verstehen wird er das nicht, er hat sich "ja nur gewehrt".

 

Bei allen diesen Überlegungen gibt es einen wichtigen Faktor, auf den ich hier aber nicht näher eingehen will. Es ist die Frage, ob man sich verteidigen will, oder ob man einen Täter auch festhalten/festnehmen will. Wenn man einen Gewalttäter oder Einbrecher festhält, ist das eigene Risiko um ein vielfaches höher. Dieser Faktor muss zwingend in die Planungen integriert werden. Ein Gewalttäter wird zur Flucht ganz andere Mittel verwenden, als er es vorher für die eigentliche Tat gemacht hat. Die meisten Täter geben ihr Tun sofort auf, wenn sie auf Gegenwehr stoßen. Und daher kann sogar eine Schreckschusswaffe ein geeignetes Mittel sein, um einen Angriff abzuwehren. Der Täter wird in fast allen Fällen sofort flüchten. Aber wenn man dann schon einen Pfeil in seine Brust geschossen hat, wird vermutlich ein Mensch sinnlos sterben. War das dann "erforderlich"? Und wenn Du einem 16 jähriger Einbrecher, der ganz dringend Geld für sein Rauschgift "gebraucht" hat, beim Verbluten in deinem Treppenhaus zuschauen musst, ist es zu spät. Dass wird dir dann zwar schlagartig klar werden, dass der Armbrust Hype im Jahr 2021 ein riesen Unsinn war. Große Mengen Blut sind schließlich ein sehr geeignetes Mittel, um Menschen aus ihren dummen Phantasien zu holen. Aber auf einen Einbrecher wirst Du nur ein Mal in deinem Leben mit einer Armbrust schießen, weil Du danach verstanden hast, wovon ich spreche. Mit einer scharfen Pistole hätte man einen Warnschuss abgeben können, mit einer Armbrust ist das halt nicht möglich. Die Möglichkeit, dass Jedermann mit einer Armbrust eine tödliche Waffe erwerben darf, lässt leider viele den Kontakt zur Realität verlieren.

 

Vielleicht denken jetzt ein paar Leser, dass ich ja gut reden habe, ich habe ja einen Waffenschein. Das hat durchaus etwas für sich und ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Aber wenn ich selber z.B. ins Ausland fahre, was ich sehr oft mache, trage ich dort auch keine (tödlichen) Messer mit mir rum (was dort meist erlaubt ist). Ich verwende im Ausland unauffällige und erlaubte Alltagsgegenstände, die sich als Schlagwaffe eignen. Und Pfefferspray ist auch fast überall erlaubt und auch dieses habe ich immer dabei. Und auch meine Pistole liegt nicht schussbereit neben dem Bett, sondern nachts entladen im Tresor. Und wenn ich selber nachts etwas Verdächtiges höre ist das Erste was ich zur Hand nehme eine Taschenlampe, mein Handy und dann erst kommt ein Schlagstock oder ein Pfefferspray. Was würde ich denn überhaupt mit einer Pistole ohne Holster (ohne Hose und Gürtel) machen wollen? Eine Pistole ohne Holster schränkt einen schließlich mehr ein, als dass sie einem nützt.

 

Es geht mir nicht darum, tödliche Waffen als sinnlos darzustellen. Das wäre grundlegend falsch. Es ist ein Missverhältnis, zwischen Erfahrung, Wissen und Bewaffnung, die ich bei einigen Feststellen muss. Und es geht mir genau darum, auf diese Missverhältnisse aufmerksam zu machen. Jemand der noch nie hautnah mit Gewalt und Verbrechen konfrontiert war, und eine Armbrust neben seiner Haustür stehen hat, ist schlichtweg eine Gefahr für die Allgemeinheit und für sich selber. Es ist schon davon auszugehen, dass so ein Mensch sich einen Verbrecher "herbei wünscht". Und wenn er diesem "endlich" begegnet und ihn niedergekämpft hat, wird er in vielen Fällen feststellen, dass es nur sein eigener Nachbar war, der sich völlig besoffen in der Haustür geirrt hat. Meist ist es im echten Leben übrigens so, dass der besoffene Nachbar die Haustür nicht aufgeschlossen bekommt und dann ein Fenster einschlägt, um in "sein" Bett zu kommen.

 

Ich habe bei meinem kurzen Bericht "Eine Armbrust zur Heimverteidigung" geschrieben, dass ich schon oft Einbrechern im echten Leben gegenüber gestanden habe. Diesbezüglich habe ich mal eine böse Mail von einem Leser bekommen, der mir Lügen unterstellt hat. Mir selber ist es völlig egal was man mir glaubt, oder ob Ihr mich für einen Angeber haltet. Ich werde jedem der mich als Angeber bezeichnet bestätigen, dass ich Versicherungsvertreter bin und noch nie um mein Leben kämpfen musste. Aber vielleicht möchtet Ihr etwas von meinen eigenen Erfahrungen profitieren, ohne selber erst einige Dinge auf eine bittere Art lernen zu müssen.

 

Randnotiz:

Viele Jäger und Sportschützen sind der Meinung, dass sie ihre Waffe auf ihrem Grundstück geladen bei sich tragen dürfen. Das ist zwar erst mal Richtig, es ist aber keine ganzheitliche Betrachtung des Waffenrechts. Scharfe Waffen werden nämlich nur aufgrund eines speziellen Bedürfnisses genehmigt. Und wer meint, dass er dem Postboten mit einer geladenen Glock 19, die auf seiner Sportschützen WBK eingetragen ist, die Türe öffnen kann, benutzt diese bedürfnisfremd. Ein Sportschütze oder Jäger hat keine rechtmäßige Möglichkeit eine Waffe mit scharfer Munition Zuhause zu laden (außer mit rechtfertigendem Notstand). Er begeht damit zwar kein sanktioniertes Delikt und verwirklicht daher keinen Tatbestand einer OWI oder Straftat, aber er riskiert seine Zuverlässigkeit. Mir ist völlig klar, dass das viele WBK-Inhaber nicht hören wollen, bitte schreibt mir dazu aber keine Lesermails. Es ist ganz einfach die von den Behörden vertretene Rechtsmeinung.

 

§5 WaffG: "Die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen Personen nicht...., bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie Waffen oder Munition missbräuchlich oder leichtfertig verwenden werden".

 

2. Randnotiz:

Ich weiß, dass ich bei dem aktuellen Armbrust-Hype vielen hiermit auf die Füße trete. Aber mein Blog unterscheidet sich von anderen nicht nur durch die fehlende Werbung. Es ist auch üblich für Blogger, dass sie ihre eigene Meinung nicht öffentlich sagen. Eine Meinung stößt schließlich immer einigen Lesern sauer auf und vergrämt sie. Und das kostet die meisten Blogger Klicks und damit Geld. Ich habe aber keinerlei finanzielle Motivation für meinen Blog und daher könnt Ihr hier meine ehrliche eigene Meinung lesen. Niemand muss meine Meinung annehmen oder teilen, schließlich habe auch ich nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen.