Vater sein als "Tactical-Dad"

Um seine Kinder zu schützen muss man Prävention betreiben und ihnen Selbstvertrauen beibringen.

 

Was macht es nun für mich aus Tactical-Dad zu sein? Es sind diese Momente in denen man merkt, dass man kein normaler Vater ist. Wenn man sein Baby in der Gewehrtasche wickelt, was übrigens sehr gut funktioniert, oder wenn man seine Kinder durch Gerichtsgebäude, Kasernen, Bunker und Haftanstalten führt. 

Ich versuche meine Kinder zur Bescheidenheit zu erziehen, dazu selbstbewusst zu sein und bringe ihnen bei sich zu verteidigen. Das Motto meines Großvaters war "mehr Sein als Schein". Danach versuche ich seit vielen Jahren zu leben und will dies auch meinen Kindern näher bringen.

 

 

 

Als Vater sollte man sein Leben nicht mehr derart auf die Waagschale legen wie in den Jugendjahren. Und für die Sicherheit seiner Famlie hat man auch zu sorgen.

Ich genieße das Privileg sehr gut über potentielle Gefahrenquellen für meine Famillie informiert zu sein.

Die Sorge um meine Famlie geht von der Bewaffnung über Schließzylinder bis hin zu einer vernünftigen Fahrweise mit dem Auto. Zwischen allen diesen Aspekten muss man ein gesundes Maß an Vorsorge treffen, dass einen am wenigsten im Alltag einschränkt. Als Vater hat man hinsichtlich der Vorsorge vor Notzeiten auch eine größere Verantwortung.

 

Aber das Leben als Tactical-Dad bedeutet auch, dass die Kinder mit den mieserabelen Arbeitzeiten des Vaters leben müssen und auch damit, dass ich über einiges nicht sprechen darf. Dazu kommen leider auch immer wieder Begegnungen mit der polizeilichen Kundschaft in der Freizeit, was ein kritischer Faktor ist!

 

Eines ist klar, das Kind eines Schlappschwanzes wird niemals ein Krieger sein!

 

Der Name meiner Homepage ist natürlich nur ein kleiner Scherz und nicht ganz ernst gemeint. Inspiriert wurde ich durch die beiden Videos unter dem Text. Vermutlich findet die niemand sonst so lustig wie ich, aber ich kann mich vor Lachen kaum dabei halten.

Den Kindern wird natürlich auch der Brandschutz näher gebracht. Z.B. durch den Besuch beim Tag der offenen Tür von Hilfsorganisationen.
Den Kindern wird natürlich auch der Brandschutz näher gebracht. Z.B. durch den Besuch beim Tag der offenen Tür von Hilfsorganisationen.

Notfallübungen mit den Kindern

Ich habe mit den Kindern öfter mal "Notfallübungen" mit dem Auto durchgeführt. Das ist alles wirklich nicht ganz ernst gemeint. Aber ich muss ja meinem Ruf als Tactical-Dad gerecht werden. Und glaubt mir, Kinder haben einen riesen Spaß an so etwas ;-)

Wir saßen dann im Auto und haben einen Verkehrsunfall simuliert. Die Kinder mussten dann den Warnblinker anschalten, Warnwesten anziehen, eine gelbe Warnleuchte auf das Dach setzen, den rückwärtigen Verkehr beachten und aussteigen, das Warndreieck aufstellen und einen Notruf absetzen.  

 

Ich will schon lange auch mal eine Brandschutzübung durchführen mit den Kindern. Dazu fehlt mir aber noch einige Ausrüstung. Die soll etwa so aussehen: Ein Holzfeuer wird angezündet und die Kinder bekommen über Funk eine Einsatzmeldung. Sie nehmen dann einen Bollerwagen mit Handsirene und Kübelsprize. Dann zieht das eine Kind den Bollerwagen zum Feuer, während das Andere im Bollerwagen die Sirene kubelt. Und dann sollen sie das Feuer mit der Kübelspritze löschen. Den Bollerwagen haben wir schon. Der Rest fehlt leider noch.

 

Was wir bereits ab und zu gemacht haben waren Erste Hilfe Übungen mit den Kuscheltieren. Dabei ging es um ganz einfache Sachen wir das "Ansprechen-Anfassen", die Stabile Seitelage oder das Anlegen von einem Verband.

Hier wird der Fuß von Doc Mcstuffins geschient.

Als ich eine Blase am Kinderfuß versorgt hatte zeigte und erklärte ich den Kindern die Sanitätsausrüstung. Vermutlich übertrieb ich etwas als ich eine "Wunde" am Kuschelfuchs nähte ;-)
Als ich eine Blase am Kinderfuß versorgt hatte zeigte und erklärte ich den Kindern die Sanitätsausrüstung. Vermutlich übertrieb ich etwas als ich eine "Wunde" am Kuschelfuchs nähte ;-)

Selbstverständlich solltet Ihr rechtzeitig den Kindern den Umgang mit dem Telefon beibringen. Ich habe am Festnetztelefon Schnellwahltasten mit dem Nummern der wichtigsten Verwandten und uns Eltern angebracht. Neben den Tasten sind kleine Fotos von den Angehörigen.

 

Ich habe folgendes noch nicht gemacht. Aber evtl. macht das für manche von Euch Sinn: Ihr könnt mit Euren Kindern üben, dass sie sich in Zimmer zurück ziehen und sich dort einschließen/verbarrikadieren falls Einbrecher im oder um das Haus gesehen wurde. Ich persönlich bin mit einem wirklich großen Einbrecherproblem aufgewachsen. Mit etwa 6 Jahren habe ich das erste Mal einen Einbrecher an der Türe gehört, als dieser versuchte das Schloss aufzubohren. Das war ein wirklich prägendes Erlebnis. Mein Vater hat sehr gute Fenster und Türen verbaut und sie sind trotz vieler Versuche nie in das Haus gekommen.

 

Und natürlich halte ich es für überaus sinnvoll die Kinder in solche Vereine wie das Jugend THW, Jugend Rot Kreuz, Wasserwacht... zu stecken. ;-)

 

 

 

Für den Fall dass ich eines der Kinder unterwegs in einer fremden Stadt verliere habe ich ihnen Erkennungsmarken mit Name, Geburtsdatum und den Handynummern von uns machen lassen. Diese tragen sie fast immer um den Hals wenn wir weiter weg sind. Bereits ich hatte als Kind einen kleinen Brustbeutel mit einer derartigen Metallmarke. Auch für meinen Vater war die Sicherheit der eigenen Familie immer sehr wichtig (Danke für alles). Und lasst Eure Kinder so früh wie möglich ihren eigenen Namen und Eure Adresse auswendig lernen. Es passiert Polizisten relativ oft, dass sie kleine Kinder antreffen die noch nicht in der Lage sind ihren Namen und ihre Adresse anzugeben, obwohl sie schon sprechen können.

Bereits mein Vater hat mir aus einem Palladiumblech eine "Erkennungsmarke" gemacht. Diese trug ich als Kind in einem Lederbrustbeutel. Die Marken meiner Kinder stammen vom ASMC und sie tragen sie auf Reisen.
Bereits mein Vater hat mir aus einem Palladiumblech eine "Erkennungsmarke" gemacht. Diese trug ich als Kind in einem Lederbrustbeutel. Die Marken meiner Kinder stammen vom ASMC und sie tragen sie auf Reisen.

Bei DM bekommt man diese sehr gut zusammengestellte Box um aufgeschürfte Knie perfekt zum verpflastern. Man findet darin etwas um die eigenen Hände vorab zu reinigen, die Wunde auszuspülen, zu trocknen und sehr gute Pflaster. So etwas ist ideal für einen Tactical-Dad um bereit zu sein für die üblichen Spielplatzverletzungen ;-)

Nachtrag: Mittlerweile liegt die Box in meinem modifizierten Kfz-Verbandkasten.

Hier ist der Inhalt des Schürfwunden Sets zu sehen.
Hier ist der Inhalt des Schürfwunden Sets zu sehen.
Die Fix N Go Sprayhalter sind zwar nicht unbedingt notwendig und man kann über den Nutzen streiten. Aber ich mag sie und finde sie witzig.
Die Fix N Go Sprayhalter sind zwar nicht unbedingt notwendig und man kann über den Nutzen streiten. Aber ich mag sie und finde sie witzig.
"Ein ganzer Tag auf dem Bahnhof" ist ein super Buch um Kindern die wirkliche Arbeit von Polizisten zu erklären... ;-)
"Ein ganzer Tag auf dem Bahnhof" ist ein super Buch um Kindern die wirkliche Arbeit von Polizisten zu erklären... ;-)
Ein ganzer Tag in der Stadt" ist genau so gut :-)
Ein ganzer Tag in der Stadt" ist genau so gut :-)

So gerne ich Euch Fotos zeige, welche von meinen Kindern werde ich sicher nicht hochladen.

 

Hinten auf den Schlitten habe ich die Bundeswehr Einheitslaterne montiert und den Petroleumeinsatz rein montiert. Noch mehr Spaß macht aber natürlich der Karbiteinsatz. Wir gehen jedes Jahr an Weihnachten zu einer "Lebenden Grippe", wo man mit Fackeln durch einen Wald hin wandert. Dort ist es immer ein nie ausgesprochener Wettkampf der Väter, wer die coolste Lampe, Laterne, Fackel oder so hat. Aber ich habe dort noch nie einer coolere Laterne gesehen als meine Einheitslaterne mit Karbid :-)

Ein großer Jäger und Held war ich für die Kinder, als ich diese Maus in der Wohnung mit einer Kiste eingefangen habe. Es war eine nervenaufreibende und lange Jagd. Eigentlich wollte ich mit dem Schädling machen was sich gehört. Aber die Kindern und ich haben sie ausgesetzt, ganz weit weg natürlich. 

 

Das hier ist ebenfalls die Beute einer Jagd zusammen mit den Kindern. Es ist der "Alpenskorpion", den wir bis dahin nicht kannten. Aber als er durch unsere Berghütte lief machten wir schnell Bekanntschaft mit ihm.

Bei dieser Flugvorführung der Bundeswehr konnte ich ein richtig guter Tactical-Dad sein. Denn unsere Kinder hatten (wie alle Kinder von Soldaten dort) Gehörschützer dabei. Am Nachmittag schliefen sie im Schatten mit aufgesetzten Gehörschützern, als die Jets über uns donnerten.

Als Vater springt man nicht mehr so schnell aus Flugzeuen wie früher. Vor allem auch da ich einige schlimme Unfälle mit ansehen musste.
Als Vater springt man nicht mehr so schnell aus Flugzeuen wie früher. Vor allem auch da ich einige schlimme Unfälle mit ansehen musste.

 

 

 

Bitte schaut Euch diese Imagefilme der schottischen und irischen Polizei an (das sind mehr als ich hier verlinke). Ich habe eine emotionale Bindung zu diesen Kampangen und sie beschreiben einiges sehr gut über das jedes Wort schwer fällt... schaut das bloß nicht an wenn Eure Kinder daneben sitzen!

Schutz unserer Kinder in Zeiten des Terrorismus und der Sexualdelikte

(Quelle: http://www.tt.com/panorama/verbrechen/14439120-91/alarm-in-berliner-grundschule-polizei-bringt-kinder-aus-geb%C3%A4ude.csp)

 

(Quelle zum unteren Bild: https://www.tz.de/muenchen/amoklauf-muenchen-taeter-wissen-zr-6603243.html)

Die Zeiten ändern sich!

Nicht nur mich, sondern auch einige meiner Leser treibt die Sorge um ihre Kinder um.

Terroristen und Amokläufer schlagen immer dort zu wo es am wenigsten Gegenwehr gibt. Es gibt seit einigen Jahren z.B. in China einen furchtbaren "Trend". Amokläufer gehen dort oft mit Macheten und Messern in Kindergärten. Ich mag dazu nichts weiter schreiben, jeder kann es ja mal selber googeln, wenn es ihn interessiert. Die Meisten hier haben von diesen Taten noch nie gehört. Einige meiner Leser, die ebenfalls Väter sind, haben mir geschrieben und mir ihre Sorgen mitgeteilt. Und auch ich mache mir Gedanken darum wie wir unsere Kinder schützen können. Aber wie bei allem zur Selbstverteidigung gilt, man darf es nicht übertreiben und muss ein gesundes Mittelmaß finden. Einer meiner Leser drückte es etwa so aus:

Wenn man seine Kinder zu sehr behütet werden sie Opfer.

Lässt man ihnen viel Freiraum haben sie die Chance echte Persönlichkeiten zu werden.

 

Aber wie groß wirklich die Gefahr ist, dass unsere Kinder Opfer schwerer Verbrechen werden kann man nur schwer sagen. Zum Glück ist unser Land noch einigermaßen sicher. Wir leben weder in Indien noch in Mexiko. Aber wenn ich mir bestimmte Zahlen anschaue denke ich doch, dass man sich Gedanken machen sollte. Nach aktuellen Schätzungen leben in Deutschland bereits über 10.000 Salafisten. Und alleine in Berlin wurde 2737 Mal im Jahr 2017 ein Messer als Tatwaffe genutzt. Der IS wird derzeit zerschlagen und viele Anhänger davon reisen nun nach west Europa...

 

Auch an dieser Stelle sage ich es wieder: Die "Gated-Communitys" werden in Deutschland viel Zukunft haben.

 

Kinder alleine ins Schwimmbad lassen?

Ich will und werde mich dazu nicht öffentlich äußern, sorry. Ich glaube Ihr versteht warum ich mich zu diesem Thema nicht äußern kann...

 

Quelle: http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/niederoesterreich/Wirbel-um-Benimmregeln-in-Freibad/291609639

Ich würde jedem Kind auf den Schulweg einen Taschenalarm / Panikalarm mitgeben. Diesen würde ich am Schulranzen befestigen, oder in einer Jackentasche. Ich halte diese Geräte aus einem einfachen Grund für sehr sinvoll: Vergewaltiger, Kinderschänder und andere derartige "......" mögen Aufmerksamkeit überhaupt nicht. Fast alle Vergewaltiger lassen von ihrem Opfer ab, wenn sich dieses wehrt.

 

 

Die meisten Kinder werden im Falle einer Panik nicht in der Lage sein mit einem Handy jemanden anzurufen. Dazu sind selbst die meisten Erwachsenen in so einem Fall nicht in der Lage! Panik bedeutet, dass man nicht mehr rational handeln kann und nur noch zu sehr einfachen eingedrillte Handlungen ausführen kann. Ich bin in meinem Leben wenige Male selber in Panik geraten und ich kann Euch aus eigener Erfarung heraus bestätigen, dass man dann fast gar nichts sinnvolles mehr hin bekommt.

Ich rechne einem Kind gute Chancen aus einen Panikalarm zu betätigen und auch, dass ein "Bösewicht" bei einem derartigen Alarm flüchtet. Man sollte ihm auch erklären, dass es den Alarm einfach betätigen soll, wenn ihm eine Situation bereits nur unangenehm ist.

Ein Kind kann sich sehr wohl darüber bewusst sein, dass böse Menschen in der Stadt unterwegs sind. Ein Alarm kann ihm ein Gefühl der Sicherheit geben und dass es nicht hilflos ist. Und genau das sollte auch ein Teil der Vorsorge sein, unseren Kindern ein gesundes Bewusstsein für Gefahren beizubringen, und Selbstbewusstsein!

Jedem wird klar sein, dass andere Kinder mit dem Gerät spielen wollen und das eigene Kind auch damit ärgern werden. Aber damit wird man leben müssen.

 

 

Ich hatte als Kind immer einen 50 Mark Schein im Geldbeutel. Dieser war nur für Notfälle, falls ich mal ein Taxi nach Haus gebraucht hätte. Eine gute Idee ist auch, dass Töchter immer etwas Geld haben um sich nicht von Jungs einladen lassen zu müssen. Denn dies würde sie in eine "Bringschuld" bringen. Abgesehen von Jungs die sexuelle Dinge erwarten kann man durch etwas Geld auch dafür sorgen, dass die Töchter sich nicht von Rasern Heim fahren lassen müssen. Erst letztes Jahr ist in meinem Landkreis wieder ein voll besetztes Auto von einem Vollidoten Nachts gegen einen Baum gefahren worden. 5 Junge Menschen sind in dieser Nacht gestorben, nur weil dieser Raser meinte er müsste den Anderen "imponieren". Ein Jugendlicher mit Selbstbewusstsein wird so einem Vollidoten sagen, dass er nicht mit ihm fahren wird.

 

Es gibt (vor allem in den USA) Eltern die ihre Kinder von angeheuerten Leuten in ein Auto locken lassen mit falschen Versprechungen usw. Hier durch sollen die Kinder getestet werden und teilweise sollen sie hierbei auch "schlechte Erfahrungen" machen. Ich halte von derartigen Dingen überhaupt nichts. Auch Kindern sollte man Vertrauen entgegen bringen. Es gibt auch nichts Dämlicheres als vorgetäuschte Alarme zur Übung. Als ich in meiner Jugend in einer Hilfsorganisation war gab es einen Alarm und eine angebliche Explosion mit vielen Verletzten. Erst am Einsatzort wurde uns mitgeteilt, dass alles nur eine Übung ist. Stellt Euch mal vor was passiert wäre, wenn es bei der Anfahrt mit Blaulicht einen schweren Unfall gegeben hätte...

Bei einer Übung der Bundeswehr wurden wir ebenfalls darüber getäuscht, dass es eine Gefährdungslage durch Terroristen gibt. Das war auf einem Truppenübungsplatz im EU-Ausland. An einer unserer Straßensperren, an unserem Biwak, gab es abends eine Auseinandersetzung. Mein Kompaniechef (der natürlich wusste das alles nur eine Übung ist) meinte es wäre eine gute Idee hierbei "Warnschüsse" mit seiner P1 abzugeben. Ich konnte hierbei erkennen, dass er scharf schoss und nicht mit Platzpatronen. Also zog ich mein Messer und machte mich bereit die ersten Eindringlinge "aus dem Weg zu räumen". Ein Glück wurde in diesem Moment die Übung abgebrochen. Solche Übungen können sich wirklich nur Vollidioten ausdenken! So einen Schwachsinn würden Profis niemals machen. Denn sie sind in vielerlei Hinsicht gefährlich. Es muss immer klar sein ob man sich in einer Echtlage oder einer Übung befindet.

 

 

Pfefferspray für Kinder / Jugendliche:

 

Blödes Thema.... ich weiß. Ich war etwa in der 7. Klasse oder so und hatte ein Reizgas oder Pfefferspray von meinem Vater bekommen. Ich weiß nicht mehr genau was es war. Der Depp der Schule überredete mich es ihm zu geben, weil er "hatte Stress" mit ein paar Anderen. Und es kam was kommen musste. Er sprühte damit zum Spaß im Schulbus herum! Und logischerweise musste auch ich mich später vor dem Rektor rechtfertigen.

Pfefferspray unterliegt als Tierabwehrspray keinen rechtlichen Einschränkungen. Kinder dürfen es besitzen und führen. Ab welchem Alter Ihr euren Kinder eines gebt müsst ihr selber wissen und genau überlegen. Überstürzt nichts und überlegt gut ob es für euer Kind sinvoll ist. Kauft ihnen wenn nur eines mit Sprühnebel und keines mit Strahl.

Pfefferspray ist eine wirklich gute und fast perfekte Waffe. Ich würde eine Tochter ab etwa 13 sicher nicht mehr ohne ein Pfefferspray aus dem Haus lassen. Evtl. könnt Ihr für Euch selber als Referenz das Waffengesetz verwenden. Geprüfte CS-Sprays haben dort nämlich eine Ausnahme, Jugendliche ab 14 Jahren dürfen sie besitzen.

 

Handys und GPS-Tracker für Kinder?

Die meisten werden beim Thema Kinder und Handys zuerst denken, dass sie so spät wie möglich eines bekommen sollten. Aus pädagogischen Gründen ist das sicher auch sinnvoll. Aber meiner Meinung nach sollte jedes Kind, das alleine zur Schule läuft, ein Handy haben um die Eltern oder die Polizei zu rufen. Das heißt logischerweise, dass ein Kind schon mit 6 Jahren eines haben sollte, jedenfalls meiner Meinung nach. Ich würde dafür aber nur sehr einfache Handys ohne Kamera, Internet, Spiele usw. verwenden. Es gibt inzwischen auch Modelle mit denen sich nur eingespeicherte Nummern anrufen lassen.

 

Beim Thema GPS-Tracker muss man abwägen zwischen dem Vertrauen zu seinem Kind und dem Schutz. Ich persönlich würde meinen Kindern auf keinen Fall heimlich einen Tracker in den Schulranzen strecken, sondern es nur mit ihrem Wissen tun. Weil das Vertrauen hierbei für mich sehr wichtig ist.

Nach einiger Überlegung halte ich extra Tracker für wenig Praktikabel, sondern hauptsächlich Handys mit Tracking Funktion.

 

Für einen sinnvollen Mittelweg halte ich, wenn man dem Kind ein GPS Handy kauft und dieses nur im Notfall anpeilt. Ich persönlich würde nicht weiter gehen.

Einer meiner Leser arbeitet für einen großen Konzern im Ausland und lebt dort mit seiner Familie. An seiner Stelle würde ich zu wesentlich umfangreicheren Sicherheitsmaßnahmen greifen.

 

 

Quelle: https://www.foerderland.de/technik/tipps/artikel/miavojo-gps-tracking-handy-wo-laufen-sie-denn/

 

Dieses Handys verschickt einen Alarm mit der aktuellen Position an die Eltern, wenn das Kind sich von einer geplanten Route abweicht.

Für die Meisten wird so etwas nicht nötig sein, aber man muss auch an die Zukunft denken oder an andere Länder. In Mexiko ist es inzwischen z.B. sehr verbreitet, dass bereits Kinder mit ballistischem Schutz zur Schule gehen. Diese recht leichte Schutzplatte aus Kevlar eigent sich sehr gut um Schulranzen gegen Pistolenkugeln aufzurüsten. Man muss alle Optionen zum Schutz kennen um für sich das Beste raus suchen zu können.

 

 

 

Danke für das Feedback von dem Papa aus China. Ich hab mich wirklich über deine Mail vom anderen Ende der Welt gefreut :-) Pass gut auf deine Liebsten auf.

 

Und auch Danke an den anderen Papa der sich sorgen um seine Liebsten macht. Danke für die Anregungen um hier weiter zu schreiben :-)