-Soll ich Polizist werden?

-Der Staat braucht uns!

-Kommentar zum Verfassungsschutzbericht

-Frage nicht, was dein Land für dich tun kann...

-Soldat werden? in "unserer heutigen Zeit"?

 

 

 

 

 

Soll ich Polizist werden?

Ich bekomme oft Leserbriefe zu dieser Frage. Sie ist sehr schwer zu beantworten. Eigentlich ist sie gar nicht zu beantworten.

In einem Polizei-Blog wurden zig Gründe aufgeführt, warum man unbedingt Polizist werden soll. Ich habe eine etwas andere Meinung dazu. Nicht jeder sollte zur Polizei gehen und die Polizei will auch nicht jeden haben. Ich glaube es war die StaPo Zürich, die auf ihrer Rekrutierungsseite geschrieben hatte, dass sich "Weltverbesserer und Moralisten" nicht bewerben sollen. Denn sie brauchen Mitarbeiter die Probleme lösen. Diese Äußerung fand ich dazu ziemlich vielsagend.

 

Ich will hier keine große Liste mir pro und contra aufführen. Aber ich versuche denoch Euch die wichtigsten Punkte zu nennen, die sich mir im Laufe der Jahre gezeigt haben. Und ich gehe davon aus, dass Ihr einiges davon noch nicht gehört habt. Bedenkt dabei, dass es meine ganz persönliche Meinung dazu ist. Aber auch einige Polizisten werden das anders sehen und meine Meinung nicht teilen.

 

Pro: Man erlebt viel. Das passiert nicht in einer Woche auf Streife, aber im Laufe von Monaten wird man vieles erleben mit dem man umgehen muss. Der eigene Charakter wird sich daran verändern. Viele werden das als etwas schlechtes am Polizeiberuf ansehen, aber ich sehe das umgekehrt. Es lässt Euch an Geist und Seele reifen. Das was ein Polizist in einem Jahr auf Streife erlebt, erleben Andere in ihrem ganzen Leben nicht!

Der zweite wichtige Punkt für mich ist, dass man Beamter wird. Der Beamtenstatus ist ein Vertrauensverhältnis zwischen Staat und Beamten. Man hat damit einige Rechte und Privilegien. Ich habe dieses "Dienst- und Treueverhältnis" als sehr wichtig kennen und schätzen gelernt.

Ihr werdet einer Gemeinschaft angehören. Der Zusammenhalt zwischen Cops ist viel größer als bei anderen Berufen. Wenn man in einer fremden Stadt oder einem anderen Land einen Kollegen um Hilfe bittet wird die Reaktion eine Andere sein. Auch wenn Eure Kinder oder Euer Ehepartner sagt, dass Ihr ein Kollege seit werden sie "dazugehören".

 

Contra: Ihr werdet in eurer persönlichen Freiheit eingeschränkt. Ihr dürft Euch nicht mehr in der Art äußern, wie Ihr es als normale Bürger tun könnt. Das ist eine der Kehrseiten des Beamtentums. Und dieser Faktor ist teilweise erheblich.

 

Polizisten haben eine gewisse Erwartungshaltung an ihren Beruf. Diese wird jedoch oft nach einigen Jahren Berufserfahrung nicht mehr erfüllt. Ein bedeutender Teil der Polizeiarbeit dient einzig und alleine Versicherungen. Ich schätze, dass etwa 30% der Schreibarbeit nur noch den Versicherungen dient, und das obwohl es nur rudimentär als polizeiliche Aufgabe anzusehen ist.

Viele Entscheidungen von anderen Stellen (Gerichten, Psychiatrieärzten, Politikern usw.) sind für Cops nicht nachvollziehbar. Aber die Cops müssen diese Entscheidungen ausbaden. Und wenn ein bekloppter Messerschwinger am nächsten Tag entlassen wird müssen die Cops ihre Gesundheit für diese Entscheidung riskieren. Da fällt das Verständnis schwer...

Polizisten müssen auf der Hut sein, vor den Verleumdungen der Presse, vor persönlichen Angriffen von Linksradikalen im privaten Leben, vor Angriffen auf die eigene Gesundheit in der Freizeit. Ihr werdet viele Personen ansammeln die Euch wirklich hassen werden. Und spätestens wenn Du nach Jahren auf Streife dem Fußballtrainer deines Kindes den Führerschein weg nehmen musst wirst Du wissen von was ich spreche. 

 

 

Die eigene Gesundheit wird in die Waagschale gelegt um perverse Gewalttäter und politische Extremisten in den Griff zu bekommen. Die Kollegen werden verletzt und selber kommt man idR. auch mit Blessuren nach Hause. Wirklich schmerzhaft wird es aber erst danach, denn dann wird man selber von der Presse als Gewalttäter hingestellt. Die Presse druckt ungeprüft die Lügengeschichten vom Bodensatz unserer Gesellschaft und selber darf man sich nicht öffentlich dazu äußern...

Deine Realität wird eine andere werden, wenn Du dich gegenüber von so einem "Hackebeil" wiederfindest!

Anerkennung für die Arbeit bekommt man oft nicht und der Staat entlohnt einen mit 150 Euro "Polizeizulage" pro Monat. Da muss man sich selber motivieren....

 

 

 

 

Wenn Blut fließt, und man am Scheideweg zwischen Leben und Tot steht wird man sich später immer fragen was man falsch oder richtig gemacht hat. Aber die alles entscheidende Antwort darauf ist meist: Es ist in diesen Situationen fast immer unmöglich alles richtig zu machen. Und jeder Unbeteiligte, ohne diese Verantwortung, wird es "besser wissen" und schlau daher reden. Wir sollten daher bemüht sein weniger zu "reden" und mehr zu handeln. Bei diesem Foto kniete ich auf einer Person drauf und drückte die Blutung ab, nach dem er sich vor uns den eigenen Hals aufgeschnitten hatte...

 

Ich könnte hier noch mehr "contra" auflisten. Ich werde es aber dabei belassen. Die meisten US-Cops sagen folgendes, wenn man sie fragt warum sie den Beruf gewählt haben: "I Want to Make a Difference". Das ist ein guter Grund, den ich nachträglich auch zu meinem Motto machen könnte. Es heißt übersetzt etwa "ich will etwas verändern".

Was erwartet Euch als Cop?

Ihr werdet abtauchen zum Bodensatz der Gesellschaft. In das Elend und zu den kaputtesten Menschen die es in Eurer Stadt gibt. Und Ihr seit nun die "Sachbearbeiter" für diese Menschen. Ihr werdet damit klar kommen müssen, dass der Obdachlose euch auf die Schuhe kotzt und ihr wenige Stunden später einen Bankdirektor rechtlich beraten müsst.

Ihr werdet euch fragen ob ihr der verprügelten Frau nicht doch mehr hättet helfen können. Aber am nächsten Tag wird sie ihre Aussage gegen ihre Mann zurück ziehen und statt dessen Euch anzeigen, obwohl sie am Notruf um eure Hilfe gebeten hat...

Ihr werdet sehen wie Kollegen den Boden unter den Füßen verlieren, weil die Presse ihre Zwangsmaßnahmen kritisiert. Sie hatten Angst um ihr leben und haben sich verteidigt, und dafür werden sie von der Presse gejagt. Ein Kollege war nach einem Schusswaffengebrauch psychisch dienstunfähig, aber wegen der Hetze der Presse gegen ihn und nicht weil er jemandem das Leben genommen hat!

Es wird Deine Aufgabe sein solche Briefe zu öffnen, zu lesen und dann den Angehörigen die Todesnachricht zu überbringen! Die Realität des Lebens und Sterbens wird der Alltag werden.

 

In den ersten Jahren fragt Ihr euch noch, wie man der Borderlinerin helfen kann. Aber dann interessiert euch ihr Schicksal nicht mehr und ihr werdet dumme Witze machen, wenn sie gerade in der Notaufnahme zusammen genäht wird. Das kommt einem zunächst falsch vor, ist aber eine "sinnvolle" Verhaltensweise. Denn wenn Ihr eure Emotionen bereits bei der Arbeit verbrauchen würdet, hättet Ihr keine mehr für eure Freunde und Familie übrig.

 

Der Staat braucht uns!

Stellt Euch Frankreich vor, wie es bereits mehrfach von heftigsten Ausschreitungen an den Rand gedrängt wurde. Der Staat hatte in einigen Teilen sogar die Kontrolle verloren (z.B. 2005). Es wurde zusätzlich mit religiös motivierten Terroranschlägen überzogen, in einem Ausmaß, das Europa noch nie gesehen hat. Alles was Terrororganisationen in den letzten Jahrzehnten bisher verübt hatten wurde in den Schatten gestellt. Und dann kamen noch diverse zusätzliche Interessen von fremden Ländern oder Gruppen dazu, die diese Situation für sich ausnutzen. Ich will hier auf keinen Fall öffentlich Beispiele nennen, aber wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt hat, dem werden vielleicht Subversionsmaßnahmen von fremden Geheimdiensten in dieser Zeit aufgefallen sein. Maßnahmen die viele hier und jetzt überhaupt nicht erwarten würden.

 

Frankreich hat diese schweren Zeiten hinter sich gebracht, durch viele aufrechte Bürger, Polizisten, Soldaten und Spione, die trotz widriger Umstände ihre Arbeit getan haben und ihren Staat nie im Stich ließen. Besonders erwähnenswert finde ich diesem Zusammenhang die Bildung der Polizei- und Gendarmeriereserve.

 

Ich erinnere mich gerade auch an Fälle in denen politische Aufkleber, die in Streifenwagen gesehen wurde, einen "Skandal" ausgelöst haben. Das war im Vergleich zu den oben genannten Ereignissen in Frankreich eine "Kleinigkeit". Aber das halbe Land hat darüber gesprochen und die Polizisten kritisiert. Aber dass diese Polizisten eine Aufklärung über politische Extremisten betrieben und diese Aufkleber für dienstliche Zwecke gesammelt haben, darüber wird nicht gesprochen. Denn die Staatsschutzarbeit ist verschwiegen. So nahmen diese Polizisten die Hetze der Presse gegen sie hin und machten weiter professionell und unparteiisch ihre Arbeit. Und genau das ist das Ehrenwerte wenn man dem Staat dient. Der Dank hält sich in Grenzen, man wird angefeindet und angegriffen. Von besoffenen Gewalttätern, von Extremisten, der Presse usw...Aber unsere Arbeit machen wir trotzdem und wir machen sie mit Stolz. Dies tun wir in dem Bewusstsein, dass wir unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten. Denn wir alle sind der "Staat"!

Kommentar zum Verfassungsschutzbericht

 Was haben Rechte und Linke gemeinsam? Sie instrumentalisieren den Verfassungsschutzbericht für ihre Zwecke. Und die Presse macht genau das Selbe, in den vielen Berichten dazu. Nach der Veröffentlichung des Berichts, werden die rechts- und linksradikal motivierten Straftaten gegeneinander aufgewogen. Wenn man sich dieses Verhalten distanziert betrachtet wirkt es schon fast albern. Aber vor allem wird es diesem komplexen und sehr interessanten Druckwerk nicht gerecht, denn es enthält so viel mehr. Viele schauen sich James Bond oder "24" an und reden über die Geheimdienste. Aber das wichtigste Medium, in dem unser Inlandsnachrichtendienst öffentlich erzählt was er macht, liest erstaunlicherweise fast niemand. Der Verfassungsschutzbericht hat über 300 Seiten und ich habe zum Lesen diesmal etwa 2 Tage gebraucht. Aber nun bin ich wieder über aktuelle Entwicklungen informiert. Ich kann mir ein besseres Bild zu einigen Dingen machen und bemerke schneller relevante Presseberichte (z.B. über die Festnahme von ausländischen Agenten in Deutschland oder über die politische Einflussnahme bestimmter Rockergruppen). Aber noch viel wichtiger ist, dass ich mein demokratisches Weltbild verfestige und einen besseren Blick auf all jene haben kann, die unseren Werten feindlich gegenüberstehen. Und glaube mir, wenn Du in einem Ort mit mehr als 30.000 Einwohnern lebst, wird es auch bei Dir Gruppen geben, die in diesem Bericht erwähnt sich. Viele davon findet man sogar sehr einfach mit einer Internetrecherche. Willst Du nicht wissen, was es mit diesen Gruppen auf sich hat, wer sie lenkt, welche Ziele sie verfolgen und welche Gefahren von ihnen ausgehen?

 

Hast Du dich nicht bereits gefragt, was genau bei Sicherheitsüberprüfungen zum "Geheimschutz" abgefragt und getan wird? Was bedeuten so abgefahrene Formulierungen wie "Drittlandtreff eines Führungsoffiziers" (Seite 315), "Proliferationsabwehr" (Seite 308), "Legalresidenturen" (Seite 286), "klandestine Aktionen" (Seite 128), "Ethnopluralismus" (Seite 90), oder "Antirepression" (Seite 114)? Willst Du nicht etwas mehr über die Geheimdienstarbeit sagen können, als nur "Die Seite XY hat aber viel mehr Straftaten begangen"?

 

Und so laut alle Radikalen behaupten, dass die Behörden auf einem politischen, religiösen oder ethnischen Auge blind wären, wenn man sich aufmerksam durch die 300 Seiten gelesen hat weiß man, dass von unseren Schlapphüten aufmerksam in alle Richtungen geschaut wird.

 

Relevante Punkte waren im 2019 Bericht für mich:

-Deutschland ist weiterhin der Rückzugsraum für viele extremistische, ausländische, Gruppen.

-Was passiert mit den inhaftierten deutschen IS Kämpfern im In- und Ausland? Viele davon werden in den nächsten Jahren aus der Haft entlassen (Seite 190).

-Angriffe von ausländischen Geheimdiensten auf unsere kritische Infrastruktur weisen eine "besonders ernst zu nehmende Gefährdungsdimension auf". Erwähnt wird vor allem Energie und Telekommunikation (Seite 282).

-Die Internetsender "RT Deutsch" und "Sputnik" werden bzgl. ihrer nachrichtendienstlichen Einflussnahme namentlich erwähnt (Seite 286).

-Immer noch sehr regelmäßig liest man von den "schweren staatsgefährdenden Gewalttaten" gem. §89a StGB. Davon gibt es jährlich eine Vielzahl, die im besagten Jahr 2019 alle verhindert werden konnten. Meiner Meinung nach hat das vor allem mit einer sehr guten Arbeit unserer Geheimdienste zu tun. Und dies stellt eine Leistung dar die leider kaum gewürdigt wird.

 

Daher möchte ich hier unseren Schlapphüten danken, Euch zum lesen des Verfassungsschutzberichts motivieren und mit einem dazu passenden Clip aus "Das Leben des Brian" schließen.

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann...

Die Kinder und ich genießen eine kleine Ausfahrt mit der Schweizer Seerettung. Eine der ehrenamtlichen Hilfsorganisationen, ohne die Vieles nicht zu leisten wäre. Die Mitglieder übernehmen Verantwortung und tragen ihren Teil für unsere Gesellschaft bei. Mir ist es wichtig bei Tagen der offenen Tür, und ähnlichen Veranstaltungen, Respekt zu bekunden.

Wir jammern dauernd über unseren Staat, über die Schulen, die Politiker, die Polizei, die Steuern usw....(jammern tun die Deutschen ja eh gerne). Es gibt viele Menschen, sogar aus dem bürgerlichen Lager, die mit der Politik unzufrieden sind. Sie fühlen sich politisch hilflos und betrachten den Staat immer mehr als Feindbild.

Aber sollten wir nicht lieber auf das schauen was der Staat für uns leistet? Das Meiste davon nehmen wir jeden Tag wie selbstverständlich an und machen uns keine Gedanken darum wie gut es uns in unserem Land eigentlich geht. Natürlich gibt es Dinge zu kritisieren, aber wenn man diese distanziert betrachtet und mit den anderen „Leistungen“ des Staates abwägt wird einem schnell auffallen, dass das „System“ unserer Demokratie sehr gut funktioniert. Bei dem Wort Demokratie denken alle immer gleich an die Politik, aber diese ist nur ein kleiner Teil davon. Sie ist ein ungeliebter, aber durchaus nötiger Teil davon.

Wenn wir mit offenen Augen mal darauf achten welche Menschen am lautesten gegen den Staat und seine Institutionen schimpfen werden wir auch feststellen, dass diese Menschen sowieso nicht gewillt sind einen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Sie leben teilweise in einer „eigenen Gesellschaft“ oder basteln sich ihre eigenen Gesetze an die sie glauben.

 

Zum Weiterlesen könnt Ihr hier mal rein schauen. Das passt sehr gut zum Thema:

https://www.gemeinsinn-stärken.de/blog/2016/10/9/warum-wir-dem-staat-dienen-sollten

Das schweizer Grenzwachtkorps auf Streife.
Das schweizer Grenzwachtkorps auf Streife.

Soldat werden? In unserer "heutigen Zeit"?

Quelle: https://www.flickr.com/photos/wirdienendeutschland/6882870658

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man sagt dass man Soldat ist geht meist beim Gesprächspartner „der Rollladen runter“ und das Gespräch stockt oder endet sofort. Er weiß oft nicht was er mit einem reden soll. Soldaten haben daher oft den Eindruck dass sie etwas machen was in unserer Gesellschaft nicht anerkannt ist.Viele Soldaten vermeiden es daher Fremden von ihrem Beruf zu erzählen. Sie haben einfach schon zu viele negative Erfahrungen damit gemacht. Dabei sind sie kein Außenseiter, „Randständigen“ (ich mag dieses Wort aus der Schweiz), oder Extremist. Sie machen nur das, was die anderen nicht machen wollen. Einen Dienst der geleistet werden muss. Wenn es nicht genug Freiwillige dafür gibt werden Wehrpflichtige eingezogen. Aber in unserer Gesellschaft hält sich leider die Dankbarkeit in Grenzen.

Ich habe früher mein Soldatenleben immer mit dem Leben von Mönchen verglichen. Der eigene Wille und die eigene Überzeugung spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Es werden Befehle befolgt um einem höheren Ziel als der Selbstverwirklichung zu dienen. Einem Ziel das viele nicht verstehen können, auf das ich jedoch sehr stolz war und bis heute bin. Durch diese Sichtweise fiel es mir leicht mit Entbehrungen und persönlichen Einschränkungen zurecht zu kommen.

 

Im Gegensatz zu den meisten Angestellten nehmen Soldaten, Spione und Polizisten viele Einschränkungen in Kauf. Sie unterziehen sich einer anstrengenden Ausbildung, einem härteren Auswahlverfahren und diversen Gefahren. Es geht hierbei von Angriffen in der Freizeit bis hin zu gesundheitlichen Gefahren wie dem Kontakt mit Hepatitis Trägern. Der Ausbildungsort ist oft weit weg von Zuhause und der spätere Arbeitsplatz ebenfalls. Und von den Gefahren in Kriegsgebieten will ich hier gar nicht erst anfangen. Und genau darauf sollten Soldaten stolz sein.

Ich habe kein einziges Mal bereut, dass ich Soldat geworden bin. Ich dürfte Dinge erleben und lernen die vielen Anderen nicht zugänglich sind. Dinge die mich persönlich weiter gebracht haben. Aber als das Thema "Familie" für mich bedeutender wurde habe ich mich entschieden meinen Lebensweg zu ändern.

 

Feuer, Bewegung und Kommunikation: Übungsleitung beim Gefechtsschießen mit scharfer Munition.
Feuer, Bewegung und Kommunikation: Übungsleitung beim Gefechtsschießen mit scharfer Munition.
Die Sonne neigt sich über dem Flugfeld, eine Transall hebt ab, es riecht nach Kerosin und ich empfinde tiefste Zufriedenheit in meinem Beruf.
Die Sonne neigt sich über dem Flugfeld, eine Transall hebt ab, es riecht nach Kerosin und ich empfinde tiefste Zufriedenheit in meinem Beruf.