CB Funk - mehr als nur ein Hobby

-CB-Funk früher und heute

-Die drei Arten des Funkbetriebs

-Portabelbetrieb des CB-Funk

-Stromversorgung für den Portabelbetrieb

-CB-Funk Antennen

-Antennen für den Portabelbetrieb

-Funkkoffer, Funkrucksack und die Schreibmappe für den Notfunk

-Low Budget Funkausrüstung

-Mein neues CB-Funkgerät: CRT2000H

-Ein Notrufkanal?

-Wie weit reicht CB-Funk?

-Rechtliches und die Bundesnetzagentur

-Spione, Agenten und Soldaten...

-Sonstiges und spezielle Links

Mein CRT2000H CB-Funkgerät mit Powerstation und Dipol Drahtantenne.
Mein CRT2000H CB-Funkgerät mit Powerstation und Dipol Drahtantenne.

So viele von uns haben in den 80er und 90er Jahren den CB Funk betrieben. Ich muss ehrlich sagen, dass ich damals nicht so "erfolgreich" dabei war. Wo ich mich jetzt wieder damit beschäftigt habe, fällt mir auf, dass ich mich damals nicht sonderlich geschickt angestellt habe. Damals war es ja auch nicht so einfach eine Anleitung dafür zu finden. Heute gibt es jede Menge Internetblogs und Youtubevideos über CB Funk. Und seit damals hat sich einiges getan. Immer weniger Menschen haben Interesse am Funken, daher wird immer mehr erlaubt. Mittlerweile sind in Deutschland 80 Kanäle freigegeben, das SSB (eine weitere Modulationsart zu AM und FM mit größerer Reichweite) ist erlaubt worden, die max. Sendeleistung bei SSB liegt bei 12 Watt und es sind sogar Funkrelais, Datenfunk und Richtfunkantennen zugelassen. Ich will hier nicht unerwähnt lassen, dass Richtfunk ein wichtiges Mittel zum Abhörschutz ist und Funkrelais hinsichtlich der Reichweite ganz neue Möglichkeiten im Jedermannsfunk eröffnen.

Mit einer CB Feststation kann man über 10km hinaus funken. Mit dem Einsatz guter Antennen (vielleicht auch einer Richtantenne), an einem guten Ort, sind wesentlich größere Reichweiten möglich, bis ins Ausland. Gerade wenn man den Kontakt zu einer bestimmten anderen Feststation halten will, und man sein Gerät von einem Profi einrichten lässt, wird einiges möglich sein. Der CB Funk ist das Mittel um als funkrechtlicher Jedermann große Strecken zu überbrücken. Es stellt aber auch ein eigenständiges Hobby dar, womit man sich durchaus etwas beschäftigen muss. Ein Bekannter von mir meinte neulich, "CB-Funk ist so langweilig geworden, dass nicht mal die Lkw Fahrer ihn noch nutzen". Damit hat er zum Teil leider Recht und daher hoffe ich, dass viele ihn wieder neu entdecken.  Denn der CB-Funk ist nicht nur ein Hobby, er kann einem, bei einem großen "Blackout" (Stromausfall) eine Hilfe sein.

CB-Funk früher und heute

Früher hat man eine Autobatterie, eine Antenne, einen SWR-Meter (Stehwellenmessgerät) und evtl. noch einen Verstärker ("Brenner") mit auf den Berg geschleppt. Lithiumakkus machen das alles wesentlich leichter und durch programmierbare Geräte, bzw. Geräte die durch "Modifikationen" schon von alleine mehr Leistung hergeben, werden immer weniger Verstärker benutzt. Und wie sagte neulich ein erfahrener CB-Funker zu mir "es gibt keinen einzigen CB-Funker der mit den erlaubten 4 Watt funkt. Und ich habe schon viele kennen gelernt". Natürlich stimmt das so nicht ganz, aber es sagt doch viel aus, über den praktizierten Jedermannsfunk. Der Gesetzgeber erkennt schon auch was vor sich geht und erlaubt immer mehr, wie jetzt die 12 Watt im SSB Betrieb. Aber die Gesetze kommen der Realität nicht hinter her. Wenn man in einer tiefen Lage sein 4 Watt Gerät anschaltet erreicht man idR. absolut niemanden mehr und die erlaubten 80 Kanäle sind tod. Nur ausländische Stationen hört man, von denen viele mit einer erheblichen Sendeleistung funken (teilweise über 1000 Watt). Den Betrieb, der früher auf CB statt gefunden hat, findet man heute auf den PMR Kanälen. Wenn man auf einen Hügel geht hört man eigentlich immer etwas auf PMR, trotz der nur erlaubten 0,5 Watt Sendeleistung. Das hier rechts ist ein PMR Funkgerät, mit dem man teilweise mehr empfängt, als auf dem CB-Funk. Wobei es dort aber meist sinnloses Zeug ist:

Die 3 Arten des Funkbetriebs

Stationärbetrieb (von Zuhause oder einer Hütte aus)

Beim Stationärbetrieb muss man sich Gedanken um die Antenne und das Netzgerät machen. Irgend welche billigen Netzgeräte werden zwar auch funktionieren, aber spezielle Netzgeräte sind extra dafür vorgesehen und produzieren weniger Störungen, sie machen daher durchaus Sinn. Für die erlaubten 4 Watt Sendeleistung werden meist etwa 2-3 Ampere benötigt. Bei Geräten mit einer höheren Sendeleistung ist das aber nicht mehr ausreichend. Mein CRT200H, als Amateurfunkgerät freigeschaltet, benötigt 10-12 Ampere! Das ist eine Menge Strom, den einige Quellen nicht liefern können.

Es ist übrigens sogar möglich Drahtantennen unter dem Dach zu spannen, womit oft eine wesentlich bessere Sendeleistung erreicht wird, als man denken würde.

Mobilbetrieb (vom Fahrzeug aus)

Das Gerät wird hierbei meist mit einem Zigarettenanzünderstecker angeschlossen und eine Antenne ans Fahrzeug montiert. Ich benutzen schon seit vielen Jahren eine einfache Magnetfußantenne. Das Antennekabel lege ich einfach in eine Ecke der geöffneten Seitentüre, was bisher immer problemlos funktioniert hat. Ich hatte noch nie Probleme mit der Haftung des Magneten auf dem Dach, ich versuche aber damit nicht schneller als 120km/h zu fahren. Bevor Ihr die Antenne auf das Dach setzt prüft die Magnetoberfläche, Büroklammern und andere magnetische Gegenstände, die dort haften können, lassen die Antenne sonst schnell weg fliegen. Optimalerweise sollte die Antenne mittig auf dem Dach positioniert sein, was eine gleichmäßigere Rundumstrahlung ermöglicht. Ich montiere sie aber immer direkt neben der Tür, durch die ich das Antennenkabel führe. Eine Magnetfußantenne muss immer auf einer Metalloberfläche befestigt werden, sonst wird ihr SWR Wert extrem schlecht.

Portabelbetrieb (wenn man zu Fuß, oder mit dem Fahrrad unterwegs ist,)

Dafür kann man entweder Mobilgeräte oder Handfunkgeräte verwenden.

Ich nutze hauptsächlich den Portabelbetrieb und erzähle dazu gleich im Anschluss mehr.

Handfunkgeräte gibt es viele. Weit verbreitet und vielseitig ist das Midland Alan 42 Multi. Das bisher einzige Gerät mit SSB ist das Albrecht AE2990 AFS. Und leider noch nicht am Markt verfügbar ist das President Randy III, was über CTCSS Selektivruftöne verfügt. Schaut euch für die Handfunkgeräte auch mal die Stahlbandantennen an (auch Blatt-, knickbare oder Faltantenne gekannt). Da diese recht praktisch sind werden sie auch oft beim Militär verwendet.

 

Portabelbetrieb des CB-Funk

Wenn man auf einen Berg geht, sein CB-Funkgerät an eine Powerbank anschließt und eine Drahtantenne in einen Baum spannt kann man damit auch eine anständige Reichweite erzielen.
Wenn man auf einen Berg geht, sein CB-Funkgerät an eine Powerbank anschließt und eine Drahtantenne in einen Baum spannt kann man damit auch eine anständige Reichweite erzielen.

Der Portabelbetrieb kommt immer mehr in Mode.  Ich selber sehe im Funken ein sinnvolles Hobby. Denn ich habe damit einen guten Grund in die Natur raus zu gehen, neue Berge und Hügel zu erkunden, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen und ich verfüge über die nötige Technik und das Wissen um auch in einer Krisenlage kommunizieren zu können.

Das "Manpack" ist eine spezielle Art Funkgerät, das sich an die militärischen Tornisterfunkgeräte anlehnt (wie z.B. das SEM70 oder RF-10). Es hat die Stromquelle, die Antenne und das Mikrofon bereits integriert. Der Kabelsalat und die vielen Anschlüsse, vor dem Betrieb, wie bei einem normalen Setup, entfallen. Im zivilen Bereich haben sich die Manpacks leider kaum durchgesetzt, da ich mir davon aber einige Vorteile verspreche, habe ich mir vor einer Weile das alte Pan Multitop 8012 mit dem "Portabel Set" gekauft.

Das Gerät hat den Nachteil, dass die Antenne nur schlecht gegen andere austauschbar ist und nicht sehr stabil am Gehäuse befestigt ist. Auch die Stromversorgung mit Alkaline AA Batterien funktioniert nicht optimal. Zu dem Gerät selber, ohne Aufstecksatz, muss man aber sagen, dass es recht gut ist. Es hat 80 Kanäle, eine sehr einfache Bedienung und vor allem eine sehr schnelle Scanfunktion (viele Geräte sind dabei viel zu langsam. Der Nachteil von solchen Geräten, wie meinem CRT2000H ist, dass man für fast alle Funktionen einen zusätzlichen Knopf drücken muss, um die Funktion erst auf den Drehregler zu legen. Das Multitop hat aber mehrere Drehregler und z.B. das Einstellen der Lautstärke oder der Rauschsperre geht mit einem Handgriff, ohne hinschauen zu müssen.

Stromversorgung im CB-Funk Portabelbetrieb

Suaoki Powerbank ("Jumpstarter") mit USB und 12v Anschluss. Sie ist Stoß- und Wasserfest, sozusagen eine Outdoor Powerbank.
Suaoki Powerbank ("Jumpstarter") mit USB und 12v Anschluss. Sie ist Stoß- und Wasserfest, sozusagen eine Outdoor Powerbank.

Zu aller erst will ich die vermutlich neueste Art der Stromversorgung vorstellen, die ich schon einige Monate verwende und mit der ich gute Erfahrungen gemacht habe, dem "Jumpstarter". Die Idee dazu habe ich von dem sehr empfehlenswerten Youtubekanal "Taunus Ranger".

Die Jumpstarter sind spezielle Powerbanks, die über einen 12v Anschluss verfügen, um Autos notfalls starten zu können (was bei mir übrigens auch sehr gut funktioniert hat). Diese 12v Anschlüsse sind fast immer für "EC5" Stecker vorgesehen und liefern eine hohe Amperzahl, was auch leistungsfähige Funkgeräte versorgen kann. So gut mein Suaoki Jumpstarter ist, leider liefert er keine 12 oder 13v, sondern etwas über 16v. Und das ist für manche Funkgeräte leider schon zu viel. Achtet beim Kauf also besser darauf, dass diese Angabe stimmt.

 

Ich habe an mein Funkgerät einen Zigarettenanzünderstecker montiert, was den Vorteil hat, dass ich es im Auto anstecken kann, und mit einem Adapter auch am Jump Starter. Aber Zigarettenanzünderstecker sind meist auch hinsichtlich der Ampere beschränkt und für starke Funkgeräte eher nicht das Mittel der Wahl. Hinsichtlich der Leistung wäre es besser, gleich einen EC5 Stecker an das Gerät zu montieren.

 

Ein Batteriehalter kann auch eine sehr einfache und günstige Möglichkeit sein Funkgeräte zu betreiben. Das funktioniert aber nur bei schwächeren Geräten und eher mittelmäßig. Ich würde dann dazu raten z.B. zwei 10er AA-Batteriehalter parallel zu schalten. Wenn die Halter über Schalter verfügen ist das auch von Vorteil (das hat mir bei meinen sehr billigen immer gefehlt). Mit einfachen Lüsterklemmen sind diese schnell und ohne Löten ans Gerät angeschlossen.

Eher sinnvoll sind 12v Lithium Akkus, die man bei Ebay bekommt. Diese sind klein, leicht und leistungsfähig. Auch möglich sind Motorrad oder Blei-Gel Batterien. Ich habe mit beidem aber bisher wenig Erfahrung. Bedenkt auch, dass diese etwa 5kg wiegen.

Die Powerstation ist eine sehr leistungsfähige Möglichkeit der Stromversorgung. Meine eigene hat eine Blei-Gel Batterie eingebaut und ist daher billiger und wesentlich weniger leistungsfähig, als die modernen mit Lithiumakkus. Wenn man zu Fuß unterwegs ist werden Powerstations meist zu groß sein. Beachtet aber auch bei ihnen unbedingt, ob sie genug Ampere für euer Gerät liefern. Die angeblichen 10A auf meiner scheinen nicht wirklich zu stimmen. Wenn ich die Blei-Gel Batterie aus meiner Powerstation ausbaue und das Funkgerät direkt daran anschließe, leistet es mehr.

Hier habe ich einen Zigarettenanzünderstecker an die Blei-Gel Batterie angeschlossen. Bedenkt aber, dass ich selber bald auf andere Stecker umrüsten werde, weil sie mir nicht leistungsfähig genug sind.

CB-Funk Antennen

Ich selber habe bisher nur recht wenige CB-Funk Antennen besessen. Sie sind auch schon ein Fachbereich für sich, mit dem ich mich wirklich nur rudimentär auskenne. Und daher verzichte ich auch darauf euch hier alle möglichen Arten von Antennen, von denen es sehr viele gibt, vorzustellen. Als ich beschlossen habe, dass ich den portablen CB-Funk betreiben will, habe ich mir gleich eine anständige Drahtantenne gekauft, bei lamdahalbe.de. Sie ist 7,5m lang und hat für mich immer einwandfrei funktioniert. Man kann sie horizontal oder vertikal spannen. Wichtig ist aber, dass die Antenne frei von Ästen ist, wenn man sie einen Baum hoch zieht. Das ist etwas, das ich immer wieder mal falsch gemacht habe und wodurch schlechte Stehwellenverhältnisse entstanden sind. Achtet beim Kauf auch darauf, dass die eine der dort verfügbaren Antennen hinsichtlich der Sendeleistung begrenzt ist.

Ein toller Leser hat mir neulich eine selber gebaute Dipolantenne geschenkt. Diese Antennen haben eine gewisse Richtwirkung, was vor allem für den Notfunk vorteilhaft sein kann (bessere Reichweite und ein gewisser Abhörschutz).

Ich habe mir aber auch schon ganz einfach meine kleine Magnetfußantenne auf den Rucksack geschnallt und bin damit auf einen Hügel gewandert (zu einem Aussichtspunkt mit Metallgeländer). Auch wenn die Leistung davon nicht so gut ist, wie bei einer Drahtantenne, ist ihre Anwendung doch erheblich einfacher und schneller. Denn das Spannen einer Drahtantenne kann auch kompliziert werden, denn nur selten stehen gut geeignete Bäume an den guten Funkplätzen. Aus diesem Grund werden auch oft zusammen steckbare GFK Masten zum Funken verwendet. Diese passen sogar in einen Rucksack. Eine weitere oft verwendete Möglichkeit sind Angelruten.

Ich muss ehrlich sagen, dass meine Magnetantenne besser funktioniert, als diese Abspannmethode, vermutlich weil der untere Bereich der Antenne Kontakt zur Türe hatte.

Diese horizontale Abspannung meiner Dipol Antenne lieferte eine fast perfekte Stehwelle von 1-1,2. Besser wäre aber sie noch weiter oben aufzuspannen. 

Antennen für den CB-Funk Portabelbetrieb

Links: Von einem meiner Leser geschenkt bekommene, eigenbau Dipol-Antenne. Rechts: Anpassbare Lamdahalbe-Drahtantenne (auch Zeppelin Antenne genannt).
Links: Von einem meiner Leser geschenkt bekommene, eigenbau Dipol-Antenne. Rechts: Anpassbare Lamdahalbe-Drahtantenne (auch Zeppelin Antenne genannt).
Auch wenn diese Montage der Drahtantenne an einem Zaun recht gut aussieht, das Stehwellenverhältnis war nicht wirklich gut. Sie müssen halt einfach frei hängen.
Auch wenn diese Montage der Drahtantenne an einem Zaun recht gut aussieht, das Stehwellenverhältnis war nicht wirklich gut. Sie müssen halt einfach frei hängen.
Röhm Rapid Launcher als Leinenwurfgerät.
Röhm Rapid Launcher als Leinenwurfgerät.

Mit dem Röhm Rapid Launcher habe ich mir ein Leinenwurfgerät gebaut, um meine Drahtantenne in einen Baum zu spannen. Aber ehrlich gesagt bin ich noch nie dazu gekommen es auszuprobieren (seit etwa einem Jahr schon). Es waren immer zu viele Spaziergänger unterwegs und da wollte ich nicht schießen. Ich konnte aber das Paracord immer mit dem gelben Apportierdummy nach oben schleudern (werfen klappt nicht). Bei den 7,5m Länge meiner Antenne funktioniert das gerade noch. Aber wesentlich höher würde ich mit dieser Kombination nicht kommen.

Eine weitere sehr "coole" Möglichkeit die Antenne in den Baum zu bringen wäre das Verschießen einer Angelschnur mit einer Armbrustpistole. Oder auch von einer Leine mit einer Armbrust. Das wäre sogar waffenrechtlich erlaubt, wie auch das Schießen mit dem Rapid Launcher. Viel "cooler", aber auch leider nicht mehr erlaubt, wäre der Einsatz der "Greener Harpoon Gun". Aber mal Spaß beiseite, es werden dafür meist Zwillen mit Schraubenmuttern verwendet, an die eine Schnur angebunden wird.

Dieses Paracord ist in meinem Funkrucksack. Ich schleuder das gelbe Gewicht über einen Ast und ziehe die Antenne dann damit hoch.
Dieses Paracord ist in meinem Funkrucksack. Ich schleuder das gelbe Gewicht über einen Ast und ziehe die Antenne dann damit hoch.

Funkkoffer, Funkrucksack und die Schreibmappe für den Notfunk

Notfunk ist ein Begriff, der von der Aufgabe der Amateurfunker stammt, sich im Katastrophenfall an der öffentlichen Kommunikation zu beteiligen (§2 Absatz 2 AFuG). Einen sehr guten und ausführlichen Bericht dazu findet Ihr HIER. Einige Amateurfunker sind sogar organisatorisch an das THW angebunden.

Man kann sein Funkgerät, wie oben zu sehen, in den Rucksack stecken. Dann kann man es besser bedienen, wie wenn es flach liegt. Und am Rucksack selber kann man auch das Paracord, zum Abspannen der Antenne, befestigen.

 

Der Begriff Notfunk wird aber auch im CB-Funk von denjenigen verwendet, die damit eine Kommunikationsmöglichkeit für Krisenfälle suchen.

Im professionellen Bereich werden meist Funkkoffer verwendet, in denen alle notwendige Ausrüstung lose drin liegt. Für die private Krisenvorsorge (im kalten Krieg "Selbstschutz" genannt und staatlich durch den "Bundesverband für den Selbstschutz" gefördert), ist vermutlich ein entsprechender Rucksack besser geeignet. Meinen Funkrucksack habe ich mir nicht zusammengestellt, weil ich die optimale Krisenvorsorge haben wollte, sondern weil er mir schlichtweg für das Funkhobby sinnvoll erschien. Eine weitere derartige Möglichkeit sind Funkkoffer, in die alle notwendigen Dinge fest eingebaut werden. Diese werden oft in Peliboxen oder Munitionskisten eingebaut.

Meine treuen Leser werden wissen, dass ich A5 Schreibmappen mag. Bereits als Soldat habe ich sie viel verwendet und in meiner Jugend hatte ich ähnliche Kartentaschen vom Militär aus Leder. Ich will einfach alle notwendigen Unterlagen mit einem Griff parat haben. In meiner Miltec Schreibmappe habe ich z.B. die ausgedruckte Allgemeinverfügung, die ihr weiter unten runter laden könnt, Karten mit Funkrelais, Bedienungsanleitungen (z.B. mein neues CRT2000H ist etwas kompliziert in der Anwendung), das RST-System, die Taschenkarte Fernmeldedienst aller Truppen, usw... Mit so einer Schreibmappe kann man auch sofort die Rufzeichen anderer Funker mitschreiben. Und wenn man das eigene Rufzeichen ausdruckt und dort abheftet, kann das bei einer Polizeikontrolle ein schlüssiges Bild ergeben.

Im Funkrucksack habe ich auch etwas Werkzeug, Adapter, Kabel, Sicherungen usw.
Im Funkrucksack habe ich auch etwas Werkzeug, Adapter, Kabel, Sicherungen usw.
Schreibmappe aus meinem Funkrucksack. Mit Meldeblock, Frequenztabellen, Relaiskarten usw.
Schreibmappe aus meinem Funkrucksack. Mit Meldeblock, Frequenztabellen, Relaiskarten usw.

Low Budget Funkausrüstung

Man muss klar festhalten, dass man eine gebrauchte komplette CB-Funk Grundausrüstung bei Ebay, Ebay Kleinanzeigen, oder auf dem Flohmarkt, bereits für unter 40 Euro bekommt. Anleitungen zum Bau von Drahtantennen gibt es auch im Internet. ABER: Ich habe mir im Laufe der letzten 12 Monate 3 CB-Funkgeräte und 2 Verstärker bei Ebay und Ebay Kleinanzeigen, für jeweils etwa 10-30 Euro, gekauft. Nichts davon hat funktioniert. Mein Rat ist daher eindeutig, sich für den Anfang lieber ein kleines Albrecht AE6110 oder ein Team MiniCom, für jeweils etwa 60 Euro Neupreis zu kaufen. Obwohl es echt tolle alte Funkgeräte gibt, ich habe es aufgegeben mir gebrauchte Geräte kaufen zu wollen.

Das "C mobil" CB-Funkgerät von Conrad Elektronik war gut durchdacht und ähnelt in der Bedienung dem CRT2000H. Ein weiteres sehr interessantes Gerät war damals das C Phone, was wie ein Autotelefon aussieht.
Das "C mobil" CB-Funkgerät von Conrad Elektronik war gut durchdacht und ähnelt in der Bedienung dem CRT2000H. Ein weiteres sehr interessantes Gerät war damals das C Phone, was wie ein Autotelefon aussieht.

Mein CB-Funkgerät: CRT2000H

Für das CRT2000H CB-Funkgerät habe ich mich nach langer Überlegung entschieden. Das Display zeigte z.B. das Stehwellenverhältnis, die Sendeleistung, die Spannung der Stromquelle (11,5v) und vieles mehr.
Für das CRT2000H CB-Funkgerät habe ich mich nach langer Überlegung entschieden. Das Display zeigte z.B. das Stehwellenverhältnis, die Sendeleistung, die Spannung der Stromquelle (11,5v) und vieles mehr.
Mein neues CRT2000H CB-Funkgerät, mit Dipol Drahtantenne an einem schweizer Bunker.
Mein neues CRT2000H CB-Funkgerät, mit Dipol Drahtantenne an einem schweizer Bunker.

Ich habe recht lange gezögert, welches moderne Funkgerät ich mir kaufen will. Ich wollte die Möglichkeit einer hohen Sendeleistung, ohne extra Verstärker. Ich wollte auch eine CTCSS Funktion haben, weil man damit in der Schweiz Gateways nutzen kann. Ich wollte ein Funkgerät, das ich ohne rechtliche Bedenken mit ins Ausland nehmen kann. Und eigentlich wollte ich auch die Modulationsart SSB haben. Da der Funkverkehr in SSB aber noch recht selten ist und alles zusammen nur schwer bzw. sehr teuer möglich ist, habe ich mich für das CRT2000H entschieden, was kein SSB hat. Aber die Funktionen dieses Gerätes sind derart umfangreich, dass ich sie wirklich nicht alle hier auflisten will. Es ist mit einigen anderen Funkgeräten verwandt (Team Expert 1, Midland M30 oder dem Retevis RT95 Dualbandgerät).

Vorteile und Funktionen des CRT2000H: Es besitzt einen eingebauten SWR- und Wattmeter. Es macht wirklich wesentlich mehr Spaß, wenn man die Antenne direkt ans Gerät anschließen kann, ohne weitere Zusatzgeräte. Es besitzt eine Zweikanalüberwachung. Mit einer Tastenkombination kann es, wenn es vorher modifiziert wurde, auf 4, 10 und 40 Watt Sendeleistung geschaltet werden. Es ist recht kompakt und leicht. Es gibt sofort eine deutliche Fehlermeldung, bei zu schlechtem SWR Wert, oder Stromfluss. Es zeigt auf dem Display immer die Stärke der Stromquelle an. Die Funktionen können so auf die Tasten programmiert werden, wie man es haben möchte. Es kann mit einer Tastenkombination auf die unterschiedlichen Ländernormen umgeschaltet werden (z.B. 80 Kanäle für Deutschland und 40 Kanäle für die Schweiz).

Nachteile: Es funktioniert nicht mit den 15v, die meine Suaoki Powerbank liefert. Die Scanfunktion ist sehr langsam. Zur Bedienung muss man viele Funktionen erst mit dem entsprechenden Knopf auf den Drehregler schalten. Es ist allgemein komplizierter als andere Funkgeräte. Durch die hohe Sendeleistung benötigt es auch wesentlich mehr Strom (ca. 10-12 Ampere). Das können einige Stromquellen nicht liefern.

Ein Notrufkanal?

Vergesst am besten die Nutzung der "Notrufkanäle" 9 und 19, die überall propagiert wird. Denn diese werden von niemandem abgehört (außer von Lkw Fahrern vielleicht). Auch von anderen CB Funkern nicht. Sinnvoller ist es vermutlich im Notfall jemanden auf einem der Anrufkanäle zu erreichen, bzw. schlichtweg mit der Scanfunktion nach anderen Funkern zu suchen. In der Schweiz gibt es übrigens ein 2m System zur alarmierung der Rega (Rettungsflieger), das flächendeckend funktionieren soll. Irgendwie erscheint es mir so, als ob in der Schweiz vieles besser läuft.

Wie weit reicht CB-Funk?

Die Reichweite einer Funkverbindung hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem auch von der eigenen Position. Der CB-Funk ist eine lizenzfreie Jedermannsanwendung, weil er auf bestimmte Kanäle und eine geringe Sendeleistung beschränkt ist. Somit ist die Gefahr recht gering, dass es durch Laien zu Störungen von anderen Funkteilnehmern kommt. Ich würde die übliche und zuverlässige Reichweite einer CB-Funkstation mit 4 Watt auf etwa 10km schätzen. Wenn man eine gute Antenne an einer hohen Position verwendet kann sich das auch vervielfachen.

Egal wie viel Sendeleistung man hat, zuverlässig kommt man damit nie über etwa 80km. Denn dann entfernt sich die Bodenwelle, wegen der Erdkrümmung, von der Oberfläche. Weitere Entfernungen sind nur über die Raumwelle möglich, wobei die Funkwellen an der Ionosphäre ("Kenelly-Heaviside Schicht") und der Erdoberfläche reflektiert werden und im Zickzack um die Erde gehen (Video). Hierbei ist dann viel Zufall im Spiel. Vor allem muss man aber bedenken, dass sich zwischen der Reichweite der Bodenwelle und der von der Raumwelle eine tote Zone befindet, in der man niemanden erreicht. Wenn man eine zuverlässige Verbindung über 80km will, braucht man Relaisstationen dazwischen, oder ein Netzwerk mit mehreren Funkstationen. Denn andere Funkstationen können ggf. die eigene tote Zone erreichen.

Rechtliches zum Funken und die Bundesnetzagentur

Wer sich über die rechtlichen Vorschriften zum CB-Funk informieren will, sollte erst mal die "Allgemeinzuteilung" lesen. Da steht fast alles Wichtige drin. Welche Frequenzen mit welchen Modulationsarten und welcher Sendeleistung genutzt werden dürfen, welche Beschränkungen in Grenzgebieten gelten usw... Aus dieser Allgemeinzuteilung geht auch hervor, dass für diesen "Jedermannsfunk" nur Funkgeräte verwendet werden dürfen, die gewissen Vorgaben entsprechen. Ausgeschlossen ist damit, dass Amateurfunkgeräte von Jedermann auf den CB Frequenzen verwendet werden. Und Amateurfunker dürfen nicht mit höherer Sendeleistung im CB Bereich unterwegs sein

Download
CB-Funk Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur
2019_132_ CB-Funk_Allgemeinzuteilung.pdf
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Früher mussten alle CB-Funkgeräte eine gültige Bauartzulassung haben. Hier seht Ihr unterschiedliche Typenschilder von alten Geräten. In der Allgemeinzuteilung äußert die Bundesnetzagentur, dass Ihrer Rechtsmeinung nach auch CB-Funkgeräte für den Jedermannsfunk verwendet werden können die der EU Richtlinie 2014/53 entsprechen. Und das wiederum bedeutet, dass die Geräte dem "Funkanlagengesetz" (FUaG) entsprechen müssen. Dieses Gesetz regelt wie Funkgeräte auf den Markt gebracht werden dürfen und beinhaltet hauptsächlich Vorschriften für Hersteller und Händler. Vor allem ist es nicht auf Amateurfunkgeräte anzuwenden. Endkunden haben mit dem Gesetz eigentlich nichts zu tun. Das Gesetz ist aber ausschlaggebend dafür, dass man am Markt entweder konforme CB-Funkgeräte bekommt, oder Amateurfunkgeräte. Am Markt gibt es z.B. keine CB-Funkgeräte mit 20 Watt Sendeleistung ("Exportgeräte"), denn diese würden vom Gesetz erfasst und dürften nicht verkauft werden. Alle umschaltbaren Geräte, wie mein CRT2000H können erst nach einem Hardware Eingriff umgeschaltet werden (dafür muss z.B. ein spezieller Draht durchtrennt werden).

Wichtiger für die Funker ist das Telekommunikationsgesetz TKG. In den §§ 55 und 60 sind die Frequenzzuteilungen geregelt. Und in den Sanktionen, im §149 Nr. 10, ist geregelt, dass die Benutzung einer Frequenz ohne Erlaubnis verboten ist und in Nr. 12, dass Verstöße gegen die Zuteilungen verboten sind. Beides stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.  

 

Diese CB-Funk Verstärker ("Brenner") erhöhen die Sendeleistung. Der links soll aus 4 Watt FM etwa 25 Watt machen und der rechts 35 Watt. Die Benutzung ist verboten.
Diese CB-Funk Verstärker ("Brenner") erhöhen die Sendeleistung. Der links soll aus 4 Watt FM etwa 25 Watt machen und der rechts 35 Watt. Die Benutzung ist verboten.

Kaum ein CB-Funker hält sich an die gesetzlich vorgeschriebene Beschränkung auf 4 Watt Sendeleistung (im SSB sind inzwischen 12 Watt erlaubt, aber SSB benutzt kaum jemand). Früher wurden daher viele Verstärker benutzt. Sie benötigen eine extra Stromversorgung und werden zwischen Funkgerät und Antenne geschlossen. Zum Portabelbetrieb sind sie zu kompliziert und kaum brauchbar. In den letzten Jahren hat sich aber beim CB-Funk einiges geändert. Einige Geräte können für unterschiedliche Zwecke einfach umprogrammiert werden. So werden baugleiche Geräte z.B. als CB- und Amateurfunkgerät verkauft. Sie können dann oft mit einer Tastenkombinationen umgeschaltet werden. Derartige "Dual Use" Geräte schaffen mit diesen "Modifikationen" etwa 15-50 Watt Sendeleistung.

(Unnützes Wissen inkl. Gedankensprung: Dual-Use-Güter sind eigentlich Güter die sowohl zu Rüstungszwecken, wie auch zivil genutzt werden können. Sie spielen daher im Außenwirtschaftsrecht eine Rolle, haben Berührungspunkte ins Kriegswaffenkontrollgesetz und in die Embargokontrolle).

 

 

Hier seht Ihr nachgestellt, wie sich die Bundesnetzagentur Ihre Arbeit wünscht. Schnell, sofort einsatzbereit und für Notfälle da:

Dieser Echteinsatz zeichnet aber ein etwas anderes Bild. Und ich gehe auch davon aus, dass von einer Störungsmeldung, bis zum Ausrücken meist eher Wochen, und nicht Minuten, vergehen (das sind aber alles nur meine Vermutungen, ich hatte noch nie mit der BnetzA zu tun):

 

 

 

Spione, Agenten und Soldaten...

Foto links: Das Kurzwellenfunkgerät FS-5000  des "P26" (es wurden auch wenige bei der Bundeswehr eingesetzt). Die Agenten hätte im Falle einer russischen Besetzung der Schweiz Kontakt zum Reduit, einer Exilregierung oder befreundeten Staaten halten können. Das Gerät verschlüsselt Textnachrichten und schickt sie in weniger als einer Sekunde als Datenpaket weg. Es ist praktisch nicht abhörbar und kann auch auf CW und SSB Sprechfunk senden.

 

Die Reichweite der 30 Watt Sendeleistung werden unterschiedlich angegeben, mit etwa 1500km bis über 6000km. Es könnte sogar auf den CB-Kanälen funken. Sehr interessant daran ist auch, dass es an ein Versteck gebracht und dort autonom senden und empfangen konnte, ohne dass der Agent dabei anwesend sein musste. Heutzutage kommunizieren Agenten ziemlich langweilig mit ihren Führungsoffizieren, über das Internet.

 

Foto : Schweizer Peilgerät P 780. Es wurde unter der Kleidung versteckt und diente dem Aufspüren von Agentensendern im urbanen Raum.

Mit dem Portabelbetrieb von CB-Funk, mit Drahtantennen, einer hohen Position, einem Akku usw. kann man bis ins Ausland funken. Diese Art des Funkens erinnert doch sehr an den militärischen Kurzwellenfunk der Fernspäher, Fallschirmjäger und den Agentenfunk des kalten Krieges (mit dem FS-5000 oder HRM-7000 Funkgerät). Ich finde diesen Vergleich sehr interessant. Leider gibt es bisher keine fertigen Geräte zum Verschicken von Textnachrichten über CB Funk. Diese Nachrichten könnte man nämlich recht einfach verschlüsseln und hätte eine extrem hohe Abhör- Informationssicherheit.

 

 

Foto: Materialaufzug zu einem der geheimen Lager der Stay Behind Organisation P26.

 

Foto links: Tornisterpeilgerät der Wehrmacht von 1941.

Funkerin "Gabriele" des schweizer "Spezialdienstes" (Vorläufer des P26) mit dem Phönix Kurzwellenfunkgerät (Zeughaus Schaffhausen).
Funkerin "Gabriele" des schweizer "Spezialdienstes" (Vorläufer des P26) mit dem Phönix Kurzwellenfunkgerät (Zeughaus Schaffhausen).
P26 Stay Behind Funkausrüstung. Das Sendertastgerät (links) überträgt Text ins Funkgerät und wurde 1986 vom Chifriergerät Kobra (rechts) abgelöst.
P26 Stay Behind Funkausrüstung. Das Sendertastgerät (links) überträgt Text ins Funkgerät und wurde 1986 vom Chifriergerät Kobra (rechts) abgelöst.

Was man sich 1969 dabei gedacht hat, so coole Spionageausrüstung in Baby-blau herzustellen, weiß ich wirklich nicht? Aber nur drei Jahre später mussten die Polizisten in einer genau so babyblauen Polizeiuniform zur Olympiade in München. Eine Zeitzeugin meinte mal zu mir, "dass man das damals schick fand"!?

Bei den Rodungsarbeiten im Hambacher Forst wurde dieses russische Spionage Kurzwellenfunkgerät gefunden. Solche Erddepots mit Funkgeräten sind immer mal wieder in Deutschland gefunden worden, wobei einige davon mit Sprengfallen gesichert waren.

Quelle: https://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/russisches-funkgeraet-gefunden-was-spione-im-hambacher-forst-zu-schaffen-hatten-36203270

 

 

Sonstiges und spezielle Links:

 

Zur Erklärung: Das Stehwellenverhältnis (auch SWR genannt) ist vereinfacht ausgedrückt, das Verhältnis zwischen den ausgesendeten, und den von der Antenne zurück ins Gerät reflektierten, Wellen. Brauchbar ist etwa alles von 1:1,1 bis 1:2. Wenn es eher bei 1:3, oder darüber, liegt sollte man mit diesem Setup nicht funken, sonst kann das Funkgerät beschädigt werden. Die meisten Antennen kann man etwas anpassen (z.B. durch einschieben der Spitze). Aber auch wenn die Antenne nicht frei steht, entwickelt sich ein schlechter SWR Wert. Wenn man eine Heimstation einrichtet, muss eigentlich nur beim Installieren das Stehwellenverhältnis gemessen werden. Wenn man portabel unterwegs ist muss man aber entweder einen SWR-Meter dabei haben, oder sich ein Gerät mit integriertem SWR-Meter kaufen, wie mein CRT2000H. Ich bin derzeit sehr froh, dass ich kein extra SWR-Meter mehr in meinem Funkrucksack brauche.

 

Sehr interessant sind auch die Möglichkeiten von Relais, Repeatern und Gateways. Aktuell mag ich aber nichts dazu schreiben. Aber erwähnen will ich, dass seit wenigen Monaten Relais, Repeater und Gateways nicht mal mehr angemeldet werden müssen (Link).  Hier sind eine Karte aus Deutschland und eine aus der Schweiz mit Funkrelais:

 

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1gaEX_Umm_lj9GPTg7Qubhnz1WYg&ll=52.14539477332235%2C9.2418281&z=6

 

https://www.wasnlos.ch/wasnlos/2018/12/09/gatewaykarte-frn-wasnlos-ch/

 

Amateurfunker bekommen ihr Rufzeichen von der Behörde. Wenn man als CB-Funker auch ein Rufzeichen verwenden will, kann man sich z.B. bei der Hotel November Gruppe anmelden: https://www.hndx.de/hotel-november-rufzeichen/

 

 

Es gibt etwas, das mein Blog kaum als Ziel hat: Das Ausnutzen meiner hohen Leserzahlen. Aber mit diesem Bericht über den CB-Funk hoffe ich, dass wieder mehr ihre alten Geräte aus dem Keller holen und ich ein kleinen Beitrag dazu leisten kann, damit wieder mehr Betrieb auf den Kanälen ist. Ich selber habe jedenfalls viel Spaß am Funkhobby.

 

Etwas seltsam fand ich, beim Schreiben von dem Bericht hier, dass mein Rechtschreibprogramm das Wort Tornisterfunkgerät nicht kennt, dafür aber Tornisterflammenwerfer!?