Reck Wildcat Tiger Schreckschussrevolver in 9mmR

Mein Exemplar hat die PTB 213 und wurde 1982 beschossen. Die Oberfläche von meinem Revolver hat etwas gelitten. Ich habe zu der Waffe eine etwas andere Meinung als die Meisten. Der DA Abzug geht viel zu schwer. Der SA Abzug hat einen recht anständigen Druckpunkt, jedoch zünden hierbei die Kartuschen oft nicht. Dass man durch den hohen Hahnsporn die Visierung nicht sehen kann im DA finde ich schon etwas "seltsam", auch wenn man diese ja bekanntlich nicht braucht. Der Trommelspalt ist mit geschätzten 1,5mm so breit, dass der meiste Gasdruck seitlich entweicht. Die Nutzung als Gasrevolver zur Selbstverteidigung halte ich daher für absolut sinnlos. Die Trommelbohrungen besitzen keine gewöhnliche Sperre, sondern sind vorne und hinten versetzt, was ein Manipulieren fast unmöglich macht. Wenn man den Hahn spannt lässt sich die Trommel etwa 1mm weit bewegen, was auch kein gutes Zeichen ist. Und ja, der Lauf hat keine keine Sperre und ist genau so wie die Trommel, Hahn, Abzug... aus Stahl. Was ich auch noch positiv finde ist, dass die Trommelbohrungen etwas tiefer als gewöhnlich sind. Dadurch lassen sich z.B. die französischen .35R Patronen laden. Jedoch sind die Trommelbohrungen viel größer als die Mündung, was ein unstimmiges Bild von vorne ergibt.

Reck Wildcat Tiger. Der Trommelspalt ist unter aller Sau....
Reck Wildcat Tiger. Der Trommelspalt ist unter aller Sau....
Reck Wildcat
Reck Wildcat
Stahltrommel mit versetzten Bohrungen
Stahltrommel mit versetzten Bohrungen
Mündung des Stahllaufes ohne Laufsperre (was einzigartig ist bei PTB-Zulassungen)
Mündung des Stahllaufes ohne Laufsperre (was einzigartig ist bei PTB-Zulassungen)