Umarex HDR 50 CO2 Revolver

Der Umarex HDR 50 Revolver.
Der Umarex HDR 50 Revolver.
Der CO2 Revolver für Gummigeschosse und Pepperballs, der HDR50 von Umarex (Home Defence Revolver).
Der CO2 Revolver für Gummigeschosse und Pepperballs, der HDR50 von Umarex (Home Defence Revolver).

Nach dem sich der Markt der freien Waffen etwas stabilisiert hatte, nach den Hamsterkäufen 2015, wird nun einiges entwickelt. Umarex bringt nun einen CO2 Revolver zur Selbst- und Heimverteidigung auf den Markt.

Kaliber: .50

Gewicht: 675 g

Länge: 225mm

Preis: ca. 100 Euro

 

Wenn die CO2 Kapsel mit einem Schlag auf die Unterseite vom Griff angestochen wird tritt die Druckanzeige sicht- und fühlbar herraus.
Wenn die CO2 Kapsel mit einem Schlag auf die Unterseite vom Griff angestochen wird tritt die Druckanzeige sicht- und fühlbar herraus.

Selbstverteidigung mit Paintball?

Gedanken zum Home Defence Revolver .50:

Jeder der das hier ließt und sich für die Selbstverteidigung mit Gummigeschossen und Pepperballs interessiert sollte zu erst meinen Bericht über das Tippmann TCR lesen. Das ist eine sehr interessante und gute Waffe, vor allem für den deutschen Markt und seine Regularien.

Die Tiberius T8.1 ist zwar um einiges teurer, eignet sich aber wirklich zur SV!

Bei dem Tippmann TCR Bericht habe ich schon dargelegt, dass etwa 16 Joule ein Minimum für den Einsatz von Gummigeschossen sind. Der HDR 50 Revolver hat in der deutschen Version 7,5 Joule (tatsächlich sind es nur unter 5 Joule!) und in der internationalen 11 Joule. Meiner Meinung nach sind das viel zu wenig zur Selbstverteidigung. Hierbei darf man sich auf keinen Fall falsche Vorstellungen machen. Ein Gummigeschoss mit 7,5 Joule, dass evtl. noch auf eine dicke Winterjacke abgegeben wird bringt nichts und macht den Angreifer vermutlich sogar noch gefährlicher! 

Aber da man mit dem HDR 50 Revolver Pepperballs auf eine größere Entfernung verschießen kann macht ihn wieder interessant. Auch die Konstruktion der Geschosse lässt vermuten, dass man mit ihm wesentlich präziser schießen kann als mit normalen Pepperballs oder anderen "Rundkugeln". ABER: Man hat damit nur 6 Schuss und die Kugeln beinhalten nur sehr wenig Pfefferpulver!

 

Zum Führen des HDR 50 benötigt man in Deutschland einen richtigen Waffenschein, den man kaum bekommen wird. Der Name sagt aber auch schon, dass er eher für die Heimverteidigung gedacht ist. Und da er eine "F" Zulassung hat darf man ihn ohne WBK Kaufen und Zuhause auch zur SV vorhalten.

Nachtrag: Ich hatte hier bisher stehen, dass man den Revolver geladen lagern darf. Nach einem erneutet Studium des WaffG war das aber offensichtlich falsch. Die "Geschosse" müssen sich beim Lagern außerhalb der Trommel befinden. Entschuldigt bitte diese Fehlinformation.

 

Man muss ihn veschlossen lagern. Zur Lagerung kann man z.B. einen einfachen Blech-Schlüsselschrank verwenden den man im Schlafzimmer oder an der Garderobe befestigt.

 

Es bleibt aber festzuhalten, dass das Design ziemlich hässlich geworden ist.

 

Ein ganz großer Vorteil des HDR 50 ist, dass er einsatzbereit gelagert werden kann (technisch jedenfalls, nicht rechtlich). Die Geschosse werden auf Dauer in der Trommel nicht verformt und und die CO2 Kapsel wird erst direkt vor dem Einsatz durch ein Schlag auf den Griff angestochen. Zusätzlich zeigt ein Signalstift, dass die Waffe unter Druck steht. Dieses Konzept ist sehr gut durchdacht. Denn wenn man eine handelsübliche Paintballpistole mit Pepperballs lagert werden die Kugeln sich auf Dauer verformen.

 

Es bleibt abzuwarten und zu testen wie viele Schuss mit einer Kapsel abgegeben werden können und wie Präzise die Waffe ist. Und vor allem muss getestet werden auf welche Entfernung die Pepperballs noch zuverlässig auf Kleidung platzen?

 

Die Mitarbeiter von Umarex haben mir auf der IWA2018 gesagt, dass man bei 7,5 Joule mit einer CO2 Kapsel 11 Schuss abgeben kann. Das ist natürlich nicht so viel. Die großen Mitbewerber in diesem Bereich (Tippmann TIPX und Tiberius T8.1) schaffen da mehr, die Tiberius z.B. schafft 24 Schuss im Kaliber .68! Sollte man die Berechtigung dazu haben, oder im Ausland leben, kann man theoretisch an den beiden Pistolen die Geschossenergie höher stellen (TIPX mit 14 Joule und T8.1 30 Joule), was beim HDR50 vermutlich nicht so einfach möglich sein wird.

Die Trommel des HDR50 Revolvers.
Die Trommel des HDR50 Revolvers.

Der Revolver ist sehr einfach gefertigt und besteht zum großen Teil aus Kunststoff, der sich aber doch recht wertig anfühlt. Das Einführen der Trommel war beim Messe-Vorführmodell etwas hakelig. Die Verriegelung über den kleinen Hebel mit Bajonettverschluss auf der linken Seite funktionierte aber sehr gut.

Die .50 Pepperballs für den HDR 50 Revolver sind Flossen Stabilisiert wie beim FN303 Werfer. Quelle:  http://www.umarex.de/produkte/defense-training-markers/munition/2.4788.html
Die .50 Pepperballs für den HDR 50 Revolver sind Flossen Stabilisiert wie beim FN303 Werfer. Quelle: http://www.umarex.de/produkte/defense-training-markers/munition/2.4788.html

Das Gewicht der Umarex .50 T4E RBP 50 Gummigeschosse beträgt 0,75g liegen. Das der PBP Pepperballs bei 0,87g.

Das hier ist das VXR Geschoss von der Firma Pepperball mit 3,4g Gewicht. Pepperball (TMP) und FN (303 P) verkaufen die Paintballpistole Tiberius T8.1 unter ihrem eigenen Namen für diese Munition.

 

Quelle: http://www.pepperball.com/product/vxr-live/

 

Das hier sind die FN Geschosse die vorne mit Bismut beschwert sind. Sie wiegen 8,5g und haben ihre Wirkladung hinten. Sie sind damit etwa 10 mal schwerer als die Umarex Geschosse für den HDR50. Leider sind sie hier nicht zu bekommen und unfassbar teuer (3,5 Dollar / Stück). Ihr Konzept basiert darauf, dass sie im Ziel zerbrechen und auf diesem Weg verhindert wird, dass sie in den Körper eindringen. 

 

Quelle: https://fnamerica.com/products/less-lethal/fn-303-p/

 

Als weitere Geschosse von Umarex wird es .50 Gummigeschosse und welche mit Kreide- und Farbfüllung geben. Ich bin sehr auf den Preis der Geschosse gespannt. Die Gummigeschosse werden zu je 50 Stück zu kaufen sein und alle anderen zu je 10 Stück.

 

Was ich bisher stark auf dem deutschen Markt vermisst hatte waren flossen stabilisierte Pepperballs und Gummigeschosse. Diese bringen mehr Gewicht und sind wesentlich stabiler im Flug. Die Konstruktion stammt vom FN303 Less Lethal Werfer. Leider sind diese aber nur im Kaliber .50 verfügbar und nicht in .68. Man sollte bedenken, bzw. später mal testen, wie viel OC-Pulver in den .50 Geschossen ist im Vergleich zu regulären .68 Pepperballs. Durch die Konstuktion macht es den Anschein, dass dies wesentlich weniger ist. Und das wäre natürlich ziemlich schlecht. Man hat also nur 6 Schuss von kleineren Geschossen mit Pepperballs im Vergleich zu den 8 Schuss im Kaliber .68 einer TIPX bzw. Tiberius T8.1.

 

Der ganz große Vorteil des HDR50 ist sein geringer Preis von nur 100 Euro im Vergleich zu den 270-290 Euro die eine TIPX oder T8.1 kosten. Ich hatte eigentlich vor mir gleich den HDR50 zu kaufen. Aber als ich mich nun erneut mit dem Thema der Rubber- und Pepperballs aus CO2 Waffen beschäftigt habe musste ich ernüchtert folgendes feststellen: Der HDR50 kann den beiden genannten Pistolen nicht mal ansatzweise das Wasser reichen! Er macht vermutlich Spaß um damit im Keller auf Dosen zu schießen. Aber beim Thema Selbstverteidigung lässt man sich schnell vom "haben wollen" zu falschen Vorstellungen verleiten. Auch wenn der Revolver durch den Einsatz von Pepperballs bedingt zur SV geeignet ist ist er dafür garantiert eine sehr schlechte Wahl!

HIER findet Ihr eine Seite auf der Ihr einfach fps in m/s und auch die Geschossenergie berechnen könnt. Denn zum Verständnis der folgenden Videos ist das wichtig.

 

 Um Euch hierzu ein paar gedankliche Anregungen zu geben verlinke ich unten Videos vom Fachmann für derartige Waffen, Mak Jo Si mit seinem Youtube Kanal "Chiinature". 

Beachtet bei min. 10:30 wie er erklärt, dass er niemals Pepperballs im Haus verwenden würde. Mack Jo Si rät nur zu den Breakerballs aus Glas mit Gummiüberzug:

Wenn Ihr noch mehr über das Thema und die entsprechenden Waffen sehen möchtet gibt auf seinem Kanal in die Suche "TIPX", "Tiberius T8", "TCR" usw. ein. Er hat massenweise Videos zum Thema Selbstverteidigung mit Paintballwaffen gemacht.

 

 

Ganz interessant fand ich diesen vernichtenden Test von .43 Pepperballs bei min 7:10. Pepperballs müssen in großer Menge eingesetzt werden und auch genug Inhalt in der Kugel haben.

 

Mein Fazit zum HDR50:

 

Der einzige Vorteild es HDR50 ist sein geringer Preis von 100 Euro im Vergleich zu den etwa 270 Euro der Tiberius und TIPX. Er eignet sich aus meiner Sicht für einen sehr eingeschränkten Bereich mit der Verwendung von Pepperballs. Und auch hierbei eher schlecht. Wer ernsthaft etwas zur SV sucht gibt besser mehr aus und kauft etwas Anderes. Wer etwas Spaß im Keller haben will ist mit dem Umarex Revolver sicher gut beraten. Aber bei der eigenen Sicherheit sollte man keine Kompromisse machen!

 

Ich werde mir ganz sicher keinen HDR50 kaufen!

 

Übrigens haben einige Test in letzter Zeit gezeigt, dass der HDR50 lediglich unter 5 Joule erreicht!!!!

 

 

Umarex HDR50 Launcher

Der Umarex HDR50 Launcher versprüht Pfefferspray oder Farbe zur Tätermarkierung.
Der Umarex HDR50 Launcher versprüht Pfefferspray oder Farbe zur Tätermarkierung.

Umarex hat sich ordentlich ins Zeug gelegt und zur IWA 2019 einige Neuheiten präsentiert zu denen ich hier meine Meinung sagen will.

 

Der HDR50 Revolver wurde in großen Mengen verkauft, was eigentlich auch zu erwarten war. Auch ich wollte ihn sofort kaufen als ich in zum ersten Mal in der Hand hatte. Aber das kleine Kaliber .50 mit nur 1g leichten Geschossen hat mich davon abgehalten. Und so sehr ich den HDR50 auch zur Selbstverteidigung kritisiere und ihn mir sicher nicht selber kaufen werde will ich aufgrund einiger Lesermails doch noch dazu sagen, dass er eine zuverlässige und funktionierende Waffe ist. Einige andere Paintballwaffen, die zwar mehr Energie liefern, sind in diesem Bereich schlechter.

 

Als Zubehör hat Umarex nun den "Launcher" raus gebracht. Dieser Unterbauwerfer versprüht Pfefferspray oder eine Markierflüssigkeit. Von Markierflüssigkeit alleine halte ich überhaupt nichts. Denn ein Einbrecher könnte nach einer "Markierung" mit Farbe schnell auf die Idee kommen den Zeugen "aus dem Weg zu räumen".

Wenn man ihn also erfolgreich "markiert" hat, aber dann ordentlich von ihm aufs Maul bekommt und es überhaupt nicht mehr schafft die Polizei zu rufen hat man auch nichts gewonnen. Die Farbe ist seltsamerweise abwaschbar, enthält jedoch auf dem Täter verbleibende Rückstände die mit UV Licht sichtbar gemacht werden können. Die Logik dahinter erschließt sich mir wirklich nicht? Wie sollen fahndenen Polizisten den Täter denn dann überhaupt erkennen, wenn er die sichtbare Farbe gleich abgewaschen hat? Dann werden sie nämlich auch keinen Test mit UV-Licht durchführen können.

Aus kriminalistischer Sicht würde es entweder Sinn machen Farbe zu verwenden die nicht abwaschbar ist, oder nur unsichtbare UV-Farbe (die man auch einfach dem Pfefferspray beimischen könnte!).

 

Eine Aufrüstung von Paintballwaffen mit einer Pfefferspraykartusche halte ich dagegen für sehr sinnvoll. Sollten die Gummigeschosse nicht wirken hat man so sofort eine zweite Handlungsoption. Diese Möglichkeit propagiere ich schon einige Jahre mit der Piexon Pfefferspraymontage, die leider nicht mehr hergestellt wird. Ich halte den HDR50 Launcher für durchaus sinnvoll und werde mir evtl. auch noch einen kaufen. Ich will aber dennoch anmerken, dass er die Kartuschen von der Walther PDP verwendet in denen nur 11ml Reizstoff enthalten sind. Das ist im Vergleich zu den üblichen Pfeffersprays sehr wenig. Der "Launcher" soll auch an andere Waffen mit Weaverschiene passen, dort wird er aber etwas albern aussehen.  

 

In Russland und Osteuropa, wo die sogenannten "Traumatic-Waffen" weit verbreitet sind passiert es immer wieder, dass die Gummigeschosse durch die dicke Kleidung des Täters nicht wirken. Dort wird daher oft in Traumatic Revolver eine Mischung aus Gummigeschossen und Reizstoffkartuschen geladen. 

Umarex HDS68

Die Umarex HDS68 ist in der deutschen 7,5 Joule Variante natürlich nicht wirklich zur Selbstverteidigung geeignet, aber sie ist ein tolles Gerät.
Die Umarex HDS68 ist in der deutschen 7,5 Joule Variante natürlich nicht wirklich zur Selbstverteidigung geeignet, aber sie ist ein tolles Gerät.
Die HDS68 ist eine durchdachte und vermutlich zuverlässig funktionierende Waffe für .68 Gummi- und Pfeffergeschosse. Das Foto entstand auf der IWA 2019.
Die HDS68 ist eine durchdachte und vermutlich zuverlässig funktionierende Waffe für .68 Gummi- und Pfeffergeschosse. Das Foto entstand auf der IWA 2019.

Bei meinem örtlichen Händler lag die HDS68 im Schaufenster, für 180 Euro habe ich sie mitgenommen.

 

Die HDS68 ist ein tolles Teil, ich habe bei ihr aber nicht einen ernsthaften Gedanken zur Selbstverteidigung. Die in Deutschland zulässigen 7,5 Joule sind einfach zu wenig dafür. Gummigeschosse und Pepperballs wirken vor allem auch durch die Menge. Zwei Schuss sind  wirklich wenig und ich sehe den ernsthafte Nutze daher eher kritisch. Aber dennoch hat es Umarex geschafft eine Selbstverteidigungswaffe für flossenstabilisierte .68er Geschosse ("First-Strike") auf den Markt zu bringen. In Anbetracht der sehr hohen Zugriffszahlen auf meine T8.1, TCR und FSC Berichte gehe ich davon aus, dass mein Blog die aktuellen Entwicklungen von Umarex  durchaus beeinflusst hat.

 

Die Geschosse stehen bei der HDS68 nicht unter dem Druck einer Magazinfeder und die CO2 Kapsel kann ebenfalls eingelegt, aber unangestochen, gelagert werden. Daher kann die Flinte einsatzbereit gelagert werden. Rechtlich ist das in Deutschland zwar nicht zulässig, aber für andere Länder ist das alles sehr gut durchdacht. 

 

Auch wenn die HDS68 eine "Flinte" sein soll wäre mir an so einer Waffe eine einfache Visierung lieber. Es ist jedoch nur die Laufschiene vorhanden. Die HDS68 verschießt keine 12/70er Schrotpatronen, sondern Gummi- oder Pfeffergeschosse mit denen man genau treffen will. Ich konnte auf 8m problemlos damit ein A4 großes Ziel treffen. Etwas ungewöhnlich ist es, dass die Waffe keine manuelle Sicherung besitzt. Dafür ist der Abzug recht schwergängig.

 

Der Waffe liegt übrigens ein Imbusschlüssel bei, da der CO2 Verschluss teilweise sehr schwer zu öffnen ist.

 

Die Deutsche Version hat 7,5 Joule und die Internationale 16 Joule. Und auch hier will ich meine Meinung dazu wiederholen, dass das Minimum zur Selbstverteidigung 16 Joule sind.

Nachtrag: Die ersten Tests von Besitzern haben Ergebnisse knapp unter 7,5 Joule ergeben, damit wird die rechtlich mögliche Energie wirklich voll ausgenutzt (ich hatte hier erst etwas geringere Werte stehen, die aus Werbematerial von Umarex stammten).

 

Der RAM-Shop, mit dem ich auch gute Erfahrungen gemacht habe, hat bereits ein umfangreiches Testvideo zur HDS68 auf Youtube.

Die Firmen Pepperball und FN stellen sie her, aber in Deutschland hat man sie bisher nicht bekommen: Flossenstabilisierte .68er Geschosse. Nun können endlich alle Besitzer von First-Strike Paintballwaffen auch entsprechende Gummigeschossen kaufen. Aber auch hier gibt es leider einen Kritikpunkt, denn die hier gezeigten "RBP 68" wiegen lediglich 1,94 Gramm. Das hat den Hintergrund, dass sie bei den schwachen deutschen 7,5 Joule Waffen auch noch auf eine brauchbare Geschwindigkeit gebracht werden sollen. Für kurze Entfernung ist das gar nicht schlimm, aber so leichte Geschosse verlieren sehr schnell ihre Geschwindigkeit. Sie sollen übrigens erst in wenigen Monaten lieferbar sein.

Lange mussten wir darauf warten, hier seht Ihr sie: First Strike Pepperballs im Kaliber .68. Ein Röhrchen mit 10 Geschossen wird vermutlich 25 bis 30 Euro kosten. 

 

Kritik: Diese Geschosse beinhalten wesentlich weniger Pfefferpulver als Rundkugeln, da nur eine Halbkugel gefüllt ist.

 

Die "Marking" Geschosse von Umarex sollen übrigens eine nicht abwaschbare Farbe enthalten (im Gegensatz zur abwaschbaren Farbe des HDR50 Launchers).

Diese Tabelle von Umarex zeigt das Gewicht und die genaue Bezeichnung der unterschiedlichen Geschosse.
Diese Tabelle von Umarex zeigt das Gewicht und die genaue Bezeichnung der unterschiedlichen Geschosse.

Mit dem APS Smart Launcher hat man einen dritten Schuss. Alternativ kann man an der Flinte auch ein Pfefferspray montieren. Wirklich Sinn macht dort aber natürlich eine Waffenlampe, die in Deutschland aber verboten ist.

Die Mündung der HDS68 sieht wirklich gut aus.

 

 

 

 

 

 

Hier seht Ihr erst zwei Schuss auf 8m auf einen stabilen Karton mit Tiberius Powderballs. Die Kugeln prallen einfach ab. Ich versprach mir davon eine ähnliche Zielballistik wie an der Brust eines Angreifers. Dieser Test ist damit leider gescheitert.

Die 7,5 Joule Variante der HDS68 schafft es nicht die Powderballs an dem Karton platzen zu lassen.
Die 7,5 Joule Variante der HDS68 schafft es nicht die Powderballs an dem Karton platzen zu lassen.

Aber als ich hier eine Jacke über einen Alu-Werkzeugkoffe legte platzten die Powderballs, die ballistisch Pepperballs entsprechen, sehr eindrücklich. Vermutlich sind normale (runde) Pepperballs aufgrund ihre größeren Inhalts, sinnvoller als die neuen Umarex First-Strike Pepperballs.

Sowohl mit den 3g schweren First Strike "Reballs" wie auch mit 3g Gummigeschossen lieferte die HDS68 eine V0 von etwa 78 m/s, was einer Energie von 9 Joule entspricht.

Mit der "hohen" Energie meiner HDS68 habe ich ziemlich Glück gehabt. Derartige Schwankungen in der Fertigung sind normal und rechtlich zulässig. Sie hat schließlich eine "Bauartzulassung" und nicht einen "Beschuss" einer Einzelwaffe.

Zur rechtlich vorgeschriebenen Lagerung passt die Tasche des Panzerfaust 44 Reinigungsgerätes perfekt. Das ist die damalige leichte Panzerfaust der Bundeswehr, sie ist übrigens mit einem Kammerverschluss für .22er Platzpatronen zur Zündung ausgestattet.
Zur rechtlich vorgeschriebenen Lagerung passt die Tasche des Panzerfaust 44 Reinigungsgerätes perfekt. Das ist die damalige leichte Panzerfaust der Bundeswehr, sie ist übrigens mit einem Kammerverschluss für .22er Platzpatronen zur Zündung ausgestattet.

In meinen Blechkasten für die Hausbewaffnung passt die HDS68 nicht rein, dafür ist sie zu lange. Den Kasten seht Ihr hier, bei "Bewirtschaftung von Munition".