Airringer Pfeilpistole / AEA Defender von GoGun

Der Airringer ist verfüg- und lieferbar, daher wurde es Zeit die Seite erneut zu überarbeiten. Ich habe auch einiges hier raus gelöscht. Man bekommt die Pistole beim Importeuer Gogun, oder auch bei ein paar anderen Waffenhändlern.

 

Das Besondere am Airringer ist, dass er für die Selbstverteidigung geeignet ist und durch ihre Konstruktion nicht unter das Waffengesetz fällt. Denn es werden Pfeile über ein Starterrohr geschoben und nicht, "Geschosse durch einen Lauf getrieben". Einfach gesagt bedeutet das, dass diese Pistole von Jedermann besessen werden darf. Auch das Führen ist möglich (mit Einschränkungen).

Das hier ist der Lieferumfang den man für etwa 350 Euro bekommt, die Pfeilpistole, zwei komplette Patronen mit Pfeilen, ein Ladeadapter und jede Menge "Berstscheiben".
Das hier ist der Lieferumfang den man für etwa 350 Euro bekommt, die Pfeilpistole, zwei komplette Patronen mit Pfeilen, ein Ladeadapter und jede Menge "Berstscheiben".

 

Bei der Airringer werden zwei "Patronen" mit Pressluft gefüllt (wie bei LEP-Patronen) und vorne ein Pfeil aufgeschoben. Das Füllen kann entweder mit einer Pressluftpumpen erfolgen, die man für etwa 50 bis 200 Euro bekommt, oder mit Pressluftflaschen oder mit einem Kompressor (ab etwa 300 Euro zu bekommen). Hinten in die Patronen muss man ein "Berstscheibe" einlegen. Das ist ein Blech, das vom "Schlagbolzen" durchstoßen wird. Die Plättchen sind ein Verbrauchsartikel und man kann sie sich mit einer Lochpfeife auch selber machen. Da der Airringer vor allem für Menschen interessant ist die bisher vermutlich wenig mit dem Thema Pressluftwaffen zu tun hatten (z.B. ich) werden sich alle Interessierten damit beschäftigen müssen.

 

Man muss bei den nun folgenden ballistischen Werten bedenken, dass diese bei Pfeilen eine andere Wirkung haben wie bei normalen "Geschossen" und sie wirkungsvoller sind.

Pfeilgewicht: 7g

Mündungsgeschwindigkeit: 140m/s

Mündungsenergie: 68 Joule

Die genauen Daten variieren, je nach Pfeilgewicht und dem in die Patrone gefülltem Druck. Ich habe die mitgelieferten Pfeile mit 9g gewogen.

 

Sollte man den Airringer zur Selbstverteidigung nutzen wollen stellt sich natürlich die Frage, wie lange der Druck garantiert gehalten wird? Das bleibt abzuwarten und muss getestet werden! Die Patronen sollen, laut Hersteller, den Druck für 6 Monate garantiert halten.

 

Waffengewicht (leer): 295g

Gewicht von zwei Patronen mit Pfeilen: 122g

Länge: 23,5cm

Höhe: 14cm

Breite: 27mm

 

Das hier sind die Pfeile und die Pressluftpatronen zum Airringer. In der Mitte liegt der Adapter der zum Befüllen mit Pressluft statt der Führungsstange eingeschraubt wird.
Das hier sind die Pfeile und die Pressluftpatronen zum Airringer. In der Mitte liegt der Adapter der zum Befüllen mit Pressluft statt der Führungsstange eingeschraubt wird.

Mündungsansicht des JPX, SFP9-SK in 9mm Para und dem Airringer.

Hier ist ein interessantes Foto, wie das Griffstück des Airringer innen aufgebaut ist.

Quelle: https://de-de.facebook.com/TheSlingshotChannel/

 

Der Abzug des Airringer geht recht schwer, was aber aufgrund von Sicherheitsgesichtspunkten duchaus sinnvoll ist.

Die Airringer Patrone und der passende Pfeil im Detail. Quelle: http://www.waffenpassionunited-wpu.com/t3529f44-aeusserst-wirksame-VerteidigungsPistole-zum-Fuehren-8.html
Die Airringer Patrone und der passende Pfeil im Detail. Quelle: http://www.waffenpassionunited-wpu.com/t3529f44-aeusserst-wirksame-VerteidigungsPistole-zum-Fuehren-8.html

Die gerippte Schiene oben auf dem "Laufbündel" ist nicht für 22mm Montagen, sondern für welche in 11mm. Aufgrund der geringen Einsatzdistanz würde ein Leuchtpunktvisier aber keinen Sinn machen. Statt dessen wäre z.B. ein Titium oder Fiber Visier (Lichtsammler) wünschenswert. 

Hier seht Ihr die "Patronenlager, die Auszieher und die Stoßböden (vermutlich aus Alu) des Airringers.
Hier seht Ihr die "Patronenlager, die Auszieher und die Stoßböden (vermutlich aus Alu) des Airringers.
In dem leeren Gehäuse unter dem "Laufbündel" wäre eigentlich das Laservisier eingebaut gewesen. Wünschenswert wäre hier statt dessen eine Montagemöglichkeit für Zubehör.
In dem leeren Gehäuse unter dem "Laufbündel" wäre eigentlich das Laservisier eingebaut gewesen. Wünschenswert wäre hier statt dessen eine Montagemöglichkeit für Zubehör.

Es soll aber, wenn der BKA Feststellungsbescheid dafür da ist, ein Laservisier zum Nachrüsten zu kaufen geben. Viel sinnvoller wäre meiner Meinung nach aber kein Laser, sondern eine LED-Lampe.

Die Pfeile vom Airringer sind nicht sonderlicht präzise und für einen Einsatz bis etwa 7 Meter vorgesehen.

 

Jörg Sprave vergleicht die Durchschlagskraft mit einer .22lfb Patrone. Er meint, dass sie zwar weniger Energie hat, aber eine bessere Penetration. Ich vermute, dass dieser Vergleich gar nicht schlecht ist. Ich persönlich habe kaum Erfahrung mit der Ballistik von Pfeilen. Aber bedenkt, dass z.B. für den Durchschuss durch eine Knochenplatte recht viel Energie benötigt wird, wenn das Geschoss nicht senkrecht auftrifft. Bedenkt auch, dass der Airringer wird mit seinen 68 Joule eine mäßige "Stoppwirkung" auf Angreifer haben wird. Aber im Gegenzug sehr schwere Verletzungen verursachen. Diese Kombination ist bei einem geplanten Einsatz zur Selbstverteidigung natürlich nicht ideal. Das ist irgendwie vergleichbar mit dem Einsatz eines Messers zur Selbstverteidigung.

Das BKA und die Pfeilpistole:

Jörg Sprave von GoGun hat eine erste, unverbindliche, rechtliche Einschätzung des BKA erhalten. Sie meinten, dass die Pistole eine Anscheinswaffe sein KANN und das der Schutzmantel um die Pfeile ein Lauf sein KANN, wenn die Pfeile den Schutzmantel berühren würden. Aus diesem Grund wurde der Schutzmantel mit Öffnungen versehen, um Rechtssicherheit zu haben. Ob es sich um eine Anscheinswaffe handelt bleibt rechtlich etwas unklar. Meiner Meinung nach ist die Pistole keine Anscheinswaffe, weil sie kein reales Vorbild hat und mit dem Aufgeschnittenen "Laufteil" auch nicht wie eine scharfe "Schusswaffe" aussieht. Sie weist auch keine Aufschriften einer scharfen Waffe auf, was ebenfalls ein Merkmal davon wäre.

 

Wer rechtliche Bedenken hat die Pistole zu führen kann dies in einem verschlossenen Behältnis tun.  Alternativ kann auch Signalfarbe angebracht werden. Gogun wird einen Feststellungsbescheid beantragen. Rechtssicherheit zur Anscheinswaffen-Frage wird es also erst in etwa 1,5 Jahren geben.

Geplante Waffenrechtsänderung zu den Pfeilwaffen:

Da eine derartig kleine Pfeilwaffen eine relativ wirkungsvolle Verteidigungswaffe darstellt und auch durch einen geringeren Preis "deliktrelevant" ist wird bald das Waffengesetz angepasst. Was sich genau ändern wird ist noch nicht bekannt. Die Möglichkeiten reichen von der Einstufung als "gleichgestellter Gegenstand", über eine Waffenbesitzkartenpflicht bis hin zu einem Verbot. Sollten die Pfeilwaffen nur "gleichgestellte Gegenstände" (wie z.B. eine Armbrust) werden, wäre sogar das Führen weiter möglich.

 

Sollte sich die Politik dazu entscheiden die Pfeilwaffen aus dem Verkehr zu ziehen kann das auf zwei Wegen funktionieren. Sie werden verboten (unwahrscheinlich) oder Waffenbesitzkarten-pflichtig. Wenn sie WBK pflichtig werden wird den Besitzern vermutlich bedürfnisfrei eine WBK ausgestellt wenn sie zuverlässig und sachkundig sind.
Wenn sie verboten werden bekommt jeder Besitzer recht problemlos eine BKA Sondergenehmigung dafür. Das wurde auch z.B. mit den Butterfly Messern usw.  so gemacht als diese verboten wurden. Die Gebühr für eine derartige BKA-Genehmigung sind etwa 100 Euro.

 

Bitte schreibt mich nicht an mit Fragen zur Waffenrechtsänderung! Ich weiß auch nicht was genau Ende 2019 auf uns zukommt. Über die Details des Änderungsantrages könnt Ihr euch in den diversen Internetforen austauschen. Ich selber will mir nicht über ungelegte Eier den Kopf zerbrechen.

 

Bisher haben die Pfeilgewehre durch ihren hohen Preis (ca. 1500 Euro) kaum eine große Verbreitung gefunden. Da der Airringer aber wesentlich günstiger sein wird sehe ich schon die Panikmache der Presse.

Holster für die Airringer Pfeilpistole

Im WPU Forum wurde die Frage nach einem passenden Holster aufgeworfen. Daher will ich dazu ein paar Gedanken "zu Papier" bringen. Der Airringer ist recht groß und die Holsterfrage nicht so einfach. GoGun wird ihn vorerst nur zur "Heimverteidigung" bewerben. Da das Risiko besteht, dass er als Anscheinswaffe eingestuft wird ist es auf alle Fälle besser, wenn man ihn nur "verschlossen" transportiert. Ein "berechtigtes Interesse" sieht das Waffengesetz nicht für derartige Gegenstände vor. Auch der kleine Waffenschein hat keinerlei Bedeutung im Zusammenhang mit dem Airringer!

 

Wenn Ihr ein Holster dafür haben wollt überlegt erst mal für was genau! Denn ein passendes Gürtelholster bringt Euch erst mal nichts, wenn Ihr den Airringer wirklich verdeckt bei Euch tragen wollt. Der Airringer ist viel zu groß zum verdeckten Tragen! Ein verdecktes Tragen der Waffe ist fast nur in extra Taschen möglich, zusätzlich kann man diese Taschen meist auch abschließen, was wegen der Anscheinswaffen-Problematik auch wichtig ist. Schulterholster wären theoretisch eine Möglichkeit, aber es hat seine Gruüde warum kein Privatmann mit einem Schulterholster rum läuft. Dazu habe ich aber bei "scharfe Waffen mit Waffenschein führen" schon genug erklärt.

 

Ein außen liegendes Gürtelholster wird sich kaum noch verbergen lassen. Macht Euch hierbei besser keine falschen Vorstellungen. Und für Insideholster im Appendix-Carry ist die Pistole ziemlich groß und drückt unangenehm in die Leistengegend.

Als mögliche Gürtelholster könnten die in Frage kommen, bei denen die Waffe horizontal, hinten am Gürtel sitzt. Aber bedenkt, dass man hierbei die Waffe beim Bücken immer sichtbar macht und sie nicht sonderlich bequem sind.

Ein derartiges Waffenfach mit Klettholster würde sich zum Führen eignen. Bei den meisten Rucksäcken mit solchen Fächern lassen sich diese auch mit einem kl. Schoss verschließen. Das hier ist meine Viper Tasche die ich HIER genauer vorstelle. Auch mein Maxpedition Rucksack hat so ein Fach.

Rechts im Hintergrund seht Ihr eine ballistische Kevlarplatte die in die Viper Tasche ebenfalls rein passt. Mehr über diese Platten erzähle ich HIER bei "ballistischer Schutz".

Das Mil-Tec Universal-Oberschenkelholster ist so ziemlich das Einzige von mir in das der Airringer rein gepasst hat. 

Links ist die große Concealed Carry Pouch von Maxpedition. Dort passt der Airringer gerade noch rein.

Rechts ist eine Flaschentasche von MFH in die er auch rein passt.

Zur Lagerung im Auto hat sich für mich bisher die Maxpedition Concealed Carry Pouch recht gut geeignet.
Zur Lagerung im Auto hat sich für mich bisher die Maxpedition Concealed Carry Pouch recht gut geeignet.

Die Maxpedition Concealed Carry Pouch kann auch im Fahrzeug angebracht werden.

Das hier ist ein Safariland P99 Holster. Erstaunlicherweise macht es den Eindruck als ob man darin recht brauchbar den Airringer unterbringen kann, wenn man es mit Hitze umformt und die Sekundärsicherung (die in das Auswurffenster der P99 greift) entfernt. Ich brauche mein P99 Holster noch und kann es daher nicht ausprobieren, aber vieleicht hilft das ja dem ein oder anderen weiter der im Basteln begabt ist. 

 

Bedenkt zum Tragen von Ersatzpatronen, dass diese absolut sicher verstaut werden müssen. Ein spitzer Gegenstand, der das Zündplättchen beschädigt, kann einen Schuss lösen und Euch verletzen.

 

 

Test des Airringer und Erfahrungen damit

Der verwendete Kunststoff ist recht hochwertig und sogar im Bereich des offenen Laufmantels muss man sich keine Sorgen um die Stabilität machen. Die Oberflächen des Airringer wirken nicht ganz so hochwertig wie vom JPX oder einer scharfen Pistole. Aber das ist nur ein optischer Faktor.

Der Mechanismus vom Kipplauf funktioniert einwandfrei. Nach dem Zurückziehen der Kimme klappt das Laufbündel durch Federkraft alleine nach unten und die gefederten Auszieher drücken die Pressluftpatronen etwa 3mm raus, damit man sie schneller entnehmen kann. Zur dauerhaften Vermeidung von Funktionsproblemen wäre eine glattere Oberfläche innen in den "Patronenlagern" wünschenswert, diese sind recht rau, funktionieren aber auch einwandfrei.

Stahlteile hat der Airringer recht wenige. Die Pressluftpatrone, das Pfeilführungsrohr und die Pfeile selber sind nicht aus Stahl, vermutlich ist alles aus Alu. Natürlich ist aber einiges in der Mechanik der Patronen aus Stahl und auch die Pfeilspitzen sind aus Stahl.

An der Pistole sind die Schrauben, die Abzugs- und Schlagbolzenmechanik aus Stahl, die Kimme und der Sicherungshebel. Die beiden Stoßböden sind vermutlich aus Alu.

 

Was mir am Airringer fehlt ist eine Montageschiene für Zubehör unter dem Lauf. Vor allen auch, da das fest verbaute Laservisier nun doch nicht angebracht wurde (was rechtlich zulässig gewesen wäre). Das hier lesen ja auch viele aus dem Ausland, wo Waffenlampen und Laservisiere völlig problemlos sind, aber für Deutschland gilt: Ein Laservisier oder eine Lampe mit Weavermontage, das für "Schusswaffen" bestimmt ist, ist verboten. Dabei ist es auch egal an welcher Waffe es montiert wurde.

 

Der Abzug ist zweifellos recht hart und verhindert auch ein präzises Schießen. Aber er verhindert ungewollte Schusslöser. Kommt nicht auf die Idee den Abzug selber so zu manipulieren, dass er leichter geht, das würde sich auf die Zuverlässigkeit negativ auswirken.

 

Was mich wirklich am Airringer stört ist der Sicherungshebel. Dieser funktioniert zwar einwandfrei, hat die perfekten Maße und rastet super ein. Aber er ist schlichtweg falsch herrum angeordnet. Zum Entsichern muss man seinen Daumen erst nach hinten ziehen und dann damit von unten nach oben entsichern. Das ist eine unnatürlich Bewegung die im Notfall Einfluss auf den sicheren Griff der Waffe haben kann und Zeit kostet.

 

 

 

Endlich bin ich zum Schießen gekommen:

Ich habe von Gogun die Gehmann Pumpe dazu bestellt. Ich hatte ja bisher noch keine Erfahrung mit derartigen Pressluftpumpen.

 

Hinten in die Patrone wird die Berstscheibe eingelegt und die Pfeilführungsstange wird abgeschraubt und gegen den Adapter getauscht. Die Patrone mit Adapter wird jetzt unten in die Pumpe eingesetzt.

Erst als die Patronen überall fest angezogen und die Entlüfungsschraube an der Pumpe geschlossen hat konnte ich anfangen. Ich habe etwa 15 bis 16 Pumpenhübe gebraucht um die Kartuschen auf die geforderten 250 Bar zu bekommen. Die ersten 10 Hübe waren überhaupt kein Problem, aber die letzten gingen wirklich schwer. Ich musste mich mit meinem ganzen Gewicht auf die Pumpe legen und sogar mein Gewicht darauf "schwingen". Offenbar ist das recht normal bei diesen Pumpen. Dazu kommt auch noch, dass das Verschrauben der Patronen und das Schrauben der kleinen Entlüftungsschraube an der Pumpe recht schwer geht. Auf Dauer kann man sich dafür evtl. geeignete Werkzeuge besorgen.

 

 

Wer keine Lust auf das anstrengede Füllen mit einer Handpumpe hat muss sich einen Kompressor besorgen.

Das Füllen der Airringer Patronen mit der Pressluftpumpe war anstrengender als ich gedacht hatte.
Das Füllen der Airringer Patronen mit der Pressluftpumpe war anstrengender als ich gedacht hatte.
Meine Pumpe von Gogun stammt von Gehmann und wurde in Schweden hergestellt, was einige dumme Witze meiner Frau bzg. Austin Powers und der folgenden Szene nach sich zog...
Meine Pumpe von Gogun stammt von Gehmann und wurde in Schweden hergestellt, was einige dumme Witze meiner Frau bzg. Austin Powers und der folgenden Szene nach sich zog...
Wenn man die Airringer Patronen mit den 250 Bar gefüllt hat wölbt sich deutlich die Berstscheibe nach außen.
Wenn man die Airringer Patronen mit den 250 Bar gefüllt hat wölbt sich deutlich die Berstscheibe nach außen.

Da auch Luft ein Gewicht hat kann man den Fullstand der Pressluftpatronen mit einer Wage erkennen.

Eine Patrone wiegt mit Berstscheibe 25g, wenn sie leer ist.

Gefüllt mit 250 Bar wiegt sie etwa ein Gramm mehr. Aber eine einfach Küchenwaage ist für so eine Verwendung nicht präzise genug.

Mit einer hochwertigen Feinwaage kann man viel mehr anfangen.

 

Hier ist die leere Patrone mit eingelegter Berstscheibe und einem genauen Gewicht von 24,18g.

Die mit 250 Bar gefüllte Patrone wiegt genau 25,11g. 

Es ist wichtig, dass Ihr den Adapter komplett auf die Airringer Patrone drauf schraubt. Sonst knallt es beim Füllen die Dichtung etwas raus.
Es ist wichtig, dass Ihr den Adapter komplett auf die Airringer Patrone drauf schraubt. Sonst knallt es beim Füllen die Dichtung etwas raus.

Nur wenn die Patronen mit genug Druck befüllt sind zieht die nach hinten entweichende Luft einen Kolben so weit raus, dass der Druck nach vorne entweicht. 

Bei einer fehlerhaft gefüllten Patrone mit nur etwa 150 Bar funktionierte das nicht. Von diesem Schuss stammt die rechte Berstscheibe.

Ich hab bei meinem ersten Test erst mal nur 6 Schuss gemacht, bevor ich nicht auch noch Ersatzpfeile habe befürchte ich auch etwas, dass mir die beiden Mitgelieferten beim Testen kaputt gehen.

 

Einen Pfeilfang baue ich mir eigentlich immer gleich auf. Ich lege Karton und Zeitschriften im Wechsel übereinander. Je mehr Energie die Waffe hat umsomehr Zeitschriften müssen an Anfang rein. Mit so einem Aufbau kann man sich auch einen teuren Pfeilfang aus dem Fachhandel sparen und für einige Probeschüsse hält das auch alles recht gut. Vermutlich wie die meisten, habe auch ich die Energie des Airringer etwas unterschätzt und beide Pfeile sind fast ganz im Pfeilfang verschwunden. Eine Komplette zusätzliche Tageszeitung löste das Problem und mein Ziel war perfekt auf die Waffe abgestimmt.

 

 

 

Und natürlich werde ich hier weiterberichten, wenn ich mehr damit geschossen habe ;-)

 

 

 

Bisher bekannte Fehlfunktionen / Bedienungsfehler:

Es wurden versehentlich zwei statt nur einer Berstscheibe eingelegt. So entwickelt der Schuss viel zu wenig Kraft.

Beim Schließen des Laufbündels rastet der Verschlusshebel nicht richtig ein, weil man nicht auf das zweite Klicken beim Schließen geachtet hat. Wenn man nun schießt wird die Berstscheibe nicht ausreichend durchstoßen und der Schuss entwickelt nicht genug Kraft.

Einige Personen schaffen es, wegen dem hohen Abzugsgewicht, nicht den Abzug zu betätigen.

 

 

Mein Konzept zur Überprüfung/Steigerung der Zuverlässigkeit:

Ich werde meine Patronen kennzeichnen und das Datum und Füllgewicht notieren (wenn ich eine passende Wage besorgt habe). Wenigstens alle zwei Wochen will ich das Gewicht wiegen um den Füllstand zu prüfen. Und spätestens alle zwei Monate will ich die Patronen testweise verschießen. Auf diese Weise sollten Mängel schnell auffallen und unzuverlässige Patronen können aussortiert werden.

 

 

 

 

 

Youtube diskriminiert immer noch Waffenbesitzer und hat daher sogar das kurze Ankündigungsvideo vom Slingshotchannel gelöscht. Ihr findet das ausführliche Video in dem Jörg Sprave die Pistole vorstellt ausschließlich hier:

https://de-de.facebook.com/TheSlingshotChannel/videos/1682334601854735/

 

Und hier ist ein erster Beschusstest von Gelatine:

https://www.facebook.com/TheSlingshotChannel/videos/vb.983945175027018/1685965761491619/?type=2&theater

 

Die meisten weiteren Informationen findet Ihr im WPU Waffenforum, wo auch Jörg angemeldet ist:

http://www.waffenpassionunited-wpu.com/t3529f44-aeusserst-wirksame-VerteidigungsPistole-zum-Fuehren.html

 

http://www.waffenpassionunited-wpu.com/t5121f25-Airringer-Pumpenadapter-nach-Befuellung-von-Druckpatrone-abschrauben.html

 

http://www.waffenpassionunited-wpu.com/t4060f44-DiskussionsThread-zum-Thema-quot-Airringer-quot-und-anderen-AbwehrWaffen.html

 

 

 

Bitte versucht nicht weiter bei mir die Pfeilpistole zu bestellen. Ich habe weder mit dem Hersteller noch mit dem Verkäufer der Airringer etwas zu tun! Ich verkaufe nichts und mache keine Werbung!

 

Was ist nur so schwer daran zu verstehen??? Lest Ihr überhaupt was ich hier schreibe? Bitte schreibt mir keine Nachrichten mehr zu den Pfeilwaffen mit Verbesserungsvorschlägen und Bestellungen!