Selbstverteidigung für Anfänger

Da war diese junge Frau vor ein paar Tagen. Sie stand neben unserem Streifenwagen mit zitternden Knien. Sie stotterte, trug ihren Kopf jedoch aufrecht! Sie hatte sich in dieser Nacht dazu entschieden kein Opfer zu werden, und sie kämpfte, als sie auf dem Heimweg mitten in der Nacht von einem maskierten Mann ins Gebüsch gezerrt wurde. Sie hatte sich vermutlich nicht tiefer mit dem Gedanken der Selbstverteidigung beschäftigt als jede andere Frau in ihrem Alter.

Und sie schaffte es. Sie kämpfte so lange bis der Mann von ihr abließ und flüchtete. Sie hatte keine Waffe dabei und noch nie einen Selbstverteidigungskurs besucht.

Ich will auf keinen Fall Kampfsport schlecht reden. Ich empfehle sogar jedem so etwas zu trainieren. Aber zu aller erst braucht man den Willen und die innere Einstellung dazu kein Opfer zu werden. Bei einem Kampf auf der Straße zwischen Straßenschläger und normalem, friedliebenden Menschen, wird einem Kampfsport idR. nichts bringen. Genau so wie bei einem sexuell motivierten Übergriff auf eine Frau. Bei den unzähligen körperlichen Konflikten die mich im Lauf meiner Arbeit beschäftigten wurde so gut wie kein Angriff durch "Kampfsport" abgewehrt. Entweder waren es Waffen die den Angriff beendeten oder die Opfer wehrten sich instinktiv durch Schläge und Tritte.

 

Das hat auch den einfachen Grund, dass der Straßenschläger immer aus dem Hinterhalt und überraschend zuschlägt. Diese Menschen greifen nur an, wenn sie sich überlegen fühlen und meist in der Überzahl sind. Sie sind nämlich Feiglinge die Opfer haben wollen. Daher beginnt die Suche nach einem Opfer durch die Körpersprache. Und wer auf einen dummen Spruch die falsche Antwort findet ist dabei... (Durch Selbstbewusstsein fndet man automatisch die richtigen Antworten). Eine Bewaffnung, egal in welcher Form, gibt einem Sicherheit und Selbsvertrauen. Und genau das strahlt man aus. So verhindert eine Bewaffnung manchmal, dass man überhaupt in einen Konflikt gerät. Das passiert automatisch, ohne dass man es merkt.

 

Bereitschaft zum Kampf, Umsicht, der Wille kein Opfer zu werden und eine Bewaffnung schützen einen.

 

Auf dem Markt gibt es viele Waffen. Mit Vielen davon verzettelt man sich. Sie sind unnötig, wikungslos, man bekommt leicht rechtlich Schwierigkeiten durch deren Einsatz usw. daher empfehle ich immer folgendes:

Tragt ein Pfefferspray und eine Taschenlampe bei euch mit der ihr zuschlagen könnt. Die Taschenlampe sollte die Größe eines Kubotan oder Tactical Pen haben (bzw. nur wenig größer). Beide Gegenstände fallen nicht unter das Waffengesetz und man muss dieses komplizierte und schlechte Gesetz nicht beachten! Das Pfefferspray wird in der linken Hand gehalten und die Taschenlampe in der Rechten.

Fast alle Angriffe zeichnen sich bereits kurz vorher ab. Die Frau von der ich anfangs erzählt habe hat auch kurz zuvor gemerkt, dass ihr jemand folgt. Daher sollte man bereits bei jedem komischen Empfinden seine Waffen gleich in die Hand nehmen. Evtl. auch in der Jackentasche.

 

Viel mehr will ich dazu auf dieser Seite gar nicht schreiben, denn ich wollte hier nur in wenigen Worten sagen was aus meiner Sicht das Wichtigste ist um sicher auf der Straße unterwegs zu sein bzw. um sich sicher zu fühlen, was genau so wichtig ist.

 

Die beiden Taschenlampen oben sind super zur Selbstverteidigung. Sie sind dünn genug um mit ihnen zuschlagen zu können und haben genug Leuchtkraft. HIER gehts zu den Lampen.
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Die TW1000 Pfeffersprays von Hoeneke sind die Besten am Markt.  HIER gehts zum Pfeffer.
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