Preppen, oder auch "Vorsorge für den Krisenfall"

Die Einheitslaterne der Bundeswehr ist nicht nur ein richtig tolles Teil, sondern sie ermöglicht den Einsatz von Kerzen, Bunkerkerzen (große Teelichter), Petroleum und Karbit. Dazu hat sie diverse Signal und Tarnaufsätze.
Die Einheitslaterne der Bundeswehr ist nicht nur ein richtig tolles Teil, sondern sie ermöglicht den Einsatz von Kerzen, Bunkerkerzen (große Teelichter), Petroleum und Karbit. Dazu hat sie diverse Signal und Tarnaufsätze.

Für mich ist das Preppen eine Kombination aus kluger Vorbereitung und Hobby. Es gibt viele die sich beim Preppen verrennen und nicht mehr rational handeln. Das Preppen fängt mit den einfachen Anschaffungen der offiziellen Empfehlungen an und geht für manche so weit, dass sie Gerätschaften zum Ackerbau beschaffen. Dazu gibt es eine gute Simpsons Folge: Homergeddon - Homer Goes To Prep School- (Staffel 24, Folge 9). Darin sieht man einige, unter Preppern, weit verbreitete Denkweisen kritisch aufgearbeitet.

Es gibt so viele Blogs, Youtube Videos usw. in denen Ratschläge zum Preppen gegeben werden. Lasst Euch von den Panikmachern nicht anstecken. Jeder muss selber wissen was und wie viel er anschafft. Aber Denkt auch an das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen in Matthäus 25 1-13 und dem Öl das ausgeht ;-)

 

 

Aus meiner Sicht ist das Wichtigste beim Preppen eine Wasserreserve im Haus. Diese lässt sich sehr einfach und billig organisieren. Jeder muss sich mal selber vorstellen was passiert wenn plötzlich nichts mehr aus der Leitung kommt... 

Das Zweitwichtigste ist ein Lebensmittelvorrat. Ich kann jedem die Monatstonne empfehlen.

 

Man sollte eine Flasche Desinfektionsmittel für Wasser haben (Micropur, Certisil...). Dazu bekommt man auch sehr günstig Wasserkanister. 

Wenn man draußen unterwegs ist sollte man lieber Tabletten zur Wasserentkeimung mitführen. Für einen Prepperlager eigenet sich aber so eine Flasche besser.  Und eigentlich ist ein etwas agressiveres Mittel besser als das einfache Micropur hier.
Wenn man draußen unterwegs ist sollte man lieber Tabletten zur Wasserentkeimung mitführen. Für einen Prepperlager eigenet sich aber so eine Flasche besser. Und eigentlich ist ein etwas agressiveres Mittel besser als das einfache Micropur hier.
Meine Wasserkanister stammen von der Bundespost und waren für Schaltstellenbunker bestimmt. Ich habe sie bei Räer gekauft.
Meine Wasserkanister stammen von der Bundespost und waren für Schaltstellenbunker bestimmt. Ich habe sie bei Räer gekauft.

Tipps zur Bewaffnung will ich hier nicht geben. Das würde meinen Blog in eine falsche Richtung lenken.

 

Was man auf alle Fälle auch benötigt ist eine alternative Kochgelegenheit (Spiritus, Holz, Benzin usw. Ich muss ehrlichs sagen, dass ich mich mit Kochern nicht sonderlich gut auskenne. Am Markt hat sich in den letzten Jahren auch viel getan. Bedenkt einfach nur welche Brennstoffe in einer Krise noch verfügbar sein können. Ich verwende zum Kochen fast nur meinen Erich Schumms Brennstoff in Tablettenform Kocher (oder einfach Esbit). Dafür habe ich auch mal günstig bei ebay einen Vorrat an Brennstoff bekommen. Und bereits unsere Großväter nutzten diesen Kocher. Billig und einfach sind vor allem Spirituskocher. Diese kann man auch einfach selber aus Bierdosen bauen. Und mit 10-20 Flaschen Spiritus kommt man auch weit.

 

Ihr benötigt logischwerweise eine Lichtquellen und jede Menge Batterien. Da ich ein  Freund der Stadardisierung bin rate ich dazu nur Lampen, Radios usw. anzuschaffen die über "normle" Batterien verfügen. Taschenlampen mit Litiumbatterien, Ladegeräten usw. sind zwar toll, aber zur Vorbereitung auf eine langfristige und großflächige Krise sind sie eher weniger geeignet. Taschenlampen sollten für einen Krisenfall über bauchbare Leuchtstufen verfügen, denn nun wird die Leuchtdauer wichtig. Mittlerweile gibte es auch sehr gute Campinglaternen mit LEDs die sehr lange leuchten.

Die "Prepperbatterien" bekommt man bei Aldi und Lidl für 1,60 Euro / 8 Stück.
Die "Prepperbatterien" bekommt man bei Aldi und Lidl für 1,60 Euro / 8 Stück.
Es gibt so viel Spielzeug am Markt.... Ich mag es ja auch, aber überlegt mal wie viel sinnvoller ein ganzes Paket an Elekro-Einwegfeuerzeugen mit Nachfüllventil ist. Und Benzin ist auch recht leicht zu besorgen.
Es gibt so viel Spielzeug am Markt.... Ich mag es ja auch, aber überlegt mal wie viel sinnvoller ein ganzes Paket an Elekro-Einwegfeuerzeugen mit Nachfüllventil ist. Und Benzin ist auch recht leicht zu besorgen.

Bedenkt bitte auch, dass sehr viele Firesteels nicht lagerfähig sind. Viele zersetzten sich im Lauf der Jahre! 

Magnesium- und Gerber Feuerstarter. Alle haben sich bereits zersetzt. In einigen Jahren funktionieren sie nicht mehr.
Magnesium- und Gerber Feuerstarter. Alle haben sich bereits zersetzt. In einigen Jahren funktionieren sie nicht mehr.

Kauft Euch keine Knicklichter zum Preppen. Diese sind saumäßig teuer, funktionieren in einigen Fällen nicht. Ihr könnt sie nicht ausschalten usw. Es gibt dagegen inzwischen diverse Lampen mit ähnlichen Funktionen die für fast alle Situationen besser sind.

Abgesehen davon, dass das Messer das wichtigste Werkzeug für Prepper ist müsst Ihr Euch Gedanken über den Einsatz der letzten Waffe die man evtl. zur Verfügung habt machen. Hier gehts zum Messerkampf und Messer im Sicherheits- und Polizeidienst.

Das FKMD Parang Messer ist eine Art Mini Machete und leider für wenig Anderes als zum Hauen geeignet. Es beinhaltet ein Surivalkit.
Das FKMD Parang Messer ist eine Art Mini Machete und leider für wenig Anderes als zum Hauen geeignet. Es beinhaltet ein Surivalkit.

Nicht ohne Grund sind batteriebetriebene Radios auf jeder Vorsorgeliste zu finden. Sie sollten klein sein und auch über Kurzwelle verfügen.

 

Mit so einem Taschenalarm kann man seinen Schlafplatz absichern wenn man auf der Flucht schlafen muss. Im Internet findet man tolle Anleitungen für "Alarmanlagen" aus Mausefallen mit Platzpatronen usw.

Survivalkit und "Bug Out Bag"

Survialkit vom Tactical-Dad: Gold, Geld, SD-Karte, Esbit, Pfeife, Signalspiegel, Tampon...
Survialkit vom Tactical-Dad: Gold, Geld, SD-Karte, Esbit, Pfeife, Signalspiegel, Tampon...

Das hier ist mein Survival Kit. Es basiert auf der Aludose der alten BW Notration. Wasserdicht verschlossen ist sie mit Panzerband. Darin ist haufenweise kleines Zeug. Z.B. Eine Speicherkarte mit Fotos aller wichtigen Unterlagen und Fotos der Familie (Zeugnisse, Familienbuch...), auf der Erkennungsmarke ist ein Foto der liebsten Menschen, Geld, Gold, Tampon, Angelzeug, Tabletten, Schleifstein, Kompass, Feuerstein... (eigentlich gehört in jedes derartige Kit auch Amphetamin wie Ritalin oder so, aber das ist natürlich rechtlich problematisch, evtl. tut es auch Koffein). Aber wer es wirklich ernst meint geht zu seinem Hausarzt und fragt ihn ob er ihm Ritalin verschreibt. Ein kleines Pfefferspray, ein NAA .22er Revolver,Ruger LCP in 9mm kurz oder Ähnliches sollten eigentlich auch noch dran. Aber größer darf es eigenlich auch nicht mehr werden.
Es ist klein genug für die Hosentasche, wo es in der Wildnis und im Feindesland hin gehört. Meiner Meinung nach wird das Survialkit aber stark überschätzt in seiner Bedeutung. Das Kondom hab ich mittlerweile aus gutem Grund raus genommen.

Meine Erste Hilfe Sets findet Ihr HIER. Wenn Ihr euch seit einigen Jahren damit nicht mehr beschäftigt habt solltet Ihr unbedingt das moderne Erste Hilfe Material anschauen. Es hat sich viel getan.

Bug out Bag bzw. der Fluchtfall:

Überlegt ob eine Flucht für Euch und die Familie warscheinlich ist. Ich habe keinen "Fluchtrucksack" gepackt. In diesem Fall kann man sich wenigstens Packlisten erstellen und manche Ausrüstungsgegenstände die eh nur irgendwo rum liegen zentral lagern. So spart man im Notfall Zeit und geistigte Kapazität.

Eigentlich gibt es zwei mögliche Szenarien für einen Bug out Fall. Entweder man muss in Minuten das Haus verlassen (Brand, AKW Unfall, Chemieunfall...) oder in einer Kriese wird man dazu gezwungen. Beide Situationen verlangen andere Ausrüstung.

 

Über Sinn und Unsinn des Preppens wird ja viel Diskutiert. Aber auch ich werde nicht vergessen, dass Teile meiner Familie Flüchten mussten und ihre Heimat nicht wieder gesehen haben. Und ich werde auch die Schlagzeile zum Hurrikan Katrina nicht vergessen "Die USA haben ein Flüchtlingsproblem", was ich sehr eindrücklich fand. 

 

Im Falle einer Flucht habt Ihr hoffentlich ein Ziel. Das kann z.B. die Familie sein die wo anders wohnt. Die Flucht zu planen ist etwas wo man sich wirklich selber beweisen kann wie professionell man ist. Die Route wird auf der Karte geplant. Für alle möglichen Routen müssen Ausweichstrecken abseits von Autobahnen und Bundesstraßen gesucht werden. Auf dem Weg könnt Ihr Erddepots vergraben oder planen. Treffpunkte, Tote Briefkästen und Erkennungszeichen suchen und absprechen. Die Funkverbindung testen. Alles in Karten notieren usw. Und genau so wird das Preppen zu einem sinnvollen Hobby das Euren Horizonz erweitert und die Familie schützt. 

Wasserleitungsrohre aus dem Baumarkt für ein Erddepot
Wasserleitungsrohre aus dem Baumarkt für ein Erddepot

Ihr findet im Internet einige Anleitungen über das Anlegen von Erddepots. Da ich es selber noch nie gemacht habe und keine Erfarungen damit habe will ich hier nicht groß Zeug erzählen mit dem ich mich nicht auskenne. Bedenkt aber bitte auch, dass Ihr mit dem Anlegen von Erddepods schnell in den Fokus der Behörden geratet. So harmlos es ist seine Konservendosen im Wald zu vergaben, es wirkt verständlicherweise sehr verdächtig.

So könnte Teil 1 einer Fluchtplanung aussehen.
So könnte Teil 1 einer Fluchtplanung aussehen.

Brandschutz für Prepper und alle Anderen

Ich habe bereits mehrfach ernsthafte Brände im privaten Bereich erlebt. Daher habe ich in jeder höher gelegenen Wohnung immer diese Abseilausrüstung bereit liegen gehabt in der ich gewohnt habe.
Ich habe bereits mehrfach ernsthafte Brände im privaten Bereich erlebt. Daher habe ich in jeder höher gelegenen Wohnung immer diese Abseilausrüstung bereit liegen gehabt in der ich gewohnt habe.

Die Idee dazu stammt von jemand aus meiner Familie. Er wohnte etwa im 8. Stock und in seinem Wohnviertel ging einige Wochen ein Feuerteufel um. Und sogar in seinem Treppenhaus schlug er zu. Er schob nachts einen großen Altpapiercontainer in den Hausflur und zündete diesen an. Zum Glück rauchte dieser so stark, dass die Bewohner wach wurden bevor es richtig brannte.  Eine Feuerleiter gab es an seinem Wohnhaus nicht. Und auch ich habe bereits in Wohnungen gelebt in denen es keine Fluchtwege gab.

Wer sich "Prepper" nennt und keinen Feuerlöscher im Haus hat sollte sich wirklich schämen ;-)

 

Zum Brandschutz habe ich immer, schon seit vielen Jahren, Rauchmelder installiert. Mitten in der Wohnung lagen immer eine Löschdecke und ein Feuerlöscher bereit. Diese bekommt man für anständige Preise bei IKEA oder auch regelmäßig bei Aldi.

 

Bei einem Großbrand in einer Industrieanlage (dienstlich) hatte ich vor einer Weile eine Feuerlöschgrante in der Hand. Das war ein irres Teil, etwa so groß wie ein Kugelgrill. Wer die ultimative Ausrüstung sucht besorgt sich so was (bitte erkennt die Ironie!!!!) 

 

 

Und auch diese Wolf Löschpistole ist ganz schön tactical. Leider gehört sie nicht mir.
Und auch diese Wolf Löschpistole ist ganz schön tactical. Leider gehört sie nicht mir.

Geht bitte ein mal durch eure Wohnung / Haus und schaut euch um. Überlegt was passiert wenn es brennt. Kommt ihr aus der Haustüre raus wenn ihr nichts mehr seht? Oder schließt Ihr die Türe ab und hängt den Schlüssel ans Brett? Dann werdet Ihr vermutlich dort nicht raus kommen.

Habt Ihr Rauchmelder installiert?

Ist das Treppenhaus der einzige Ausgang aus einem hohen Stockwerk? Braucht ihr einen alternativen Fluchtweg mit Abseilausrüstung oder Leiter?

Habt Ihr einen Feuerlöscher? Löschdecke ? Kübelspritze...?

(Kübelspitzen sind viel besser als ihr Ruf)

Teilweise ist es schon etwas erschreckend was für Menschen für den Brandschutz zuständig sind.... Diesen Feuerlöscher konnte ich vor vielen Jahren bei meiner Arbeit als Detektiv fotografieren.
Teilweise ist es schon etwas erschreckend was für Menschen für den Brandschutz zuständig sind.... Diesen Feuerlöscher konnte ich vor vielen Jahren bei meiner Arbeit als Detektiv fotografieren.

Ich will Euch hier noch ganz kurz von zwei Bränden erzählen mit denen ich privat zu tun hatte:

 

Fall 1: Jemand hat mit dem Fahrradlenker in der Wohnung den Schalter für den Herd versehentlich betätigt. Auf dem Herd stand eine Plastikschüssel. Durch eine verschlossene Zimmertüre bemerkten wir die massive Rauchentwicklung sehr spät. In der Wohnung waren nur noch etwa 20cm Sicht. Zum Glück hatte ich eine Gasmaske griffbereit und kam raus. Es gab kaum Schäden und wir hatten viel Glück.

Fall 2: Eine Lichterkette eines bekannten Discounters (nennen wir ihn Al... oder vieleicht doch besser ..di) wurde an einem Fenster befestigt und fing am Morgen Feuer. Ich war mit der Famlie im Weihnachtsgottesdienst und sah das Feuer durch das Kirchenfenster. Wir konnten den Bewohner, nach erfolglosen Versuchen die Türe aufzubrechen, wecken und das Feuer löschen (ich habe eine tolle Familie auf die im Notfall immer Verlass ist). Dieser Brand hat mich etwas traumatisiert und mein Bewusstsein hat zu meinem Schutz meine Erinnerung an alles was in dem Haus passiert ist gelöscht. Erst im Laufe der nächsten Monate kehrte meine Erinnerung zurück. Ich hätte so etwas kaum für möglich gehalten. Ich erlitt damals eine Rausgasvergiftung, was sich furchtbar anfühlte. Ich spürte damals, wie mir mit jedem Atemzug immer mehr Leben aus meinem Körper entwich. Dafür konnten wir jemandem das Leben retten. Ein sehr "lebenserfahrener" Freund hat bereits Jahre davor zu mir gesagt dass nach einer echten Lebensrettung immer viel geredet wird. Aber man wird niemals Dankbarkeit bekommen. Ich hatte ihm das nicht geglaubt. Aber auch dieser Mensch meldete sich nie wieder bei mir! Nur die örtliche Polizei rief mich an und dankte für unseren Einsatz.

Natürlich heben ich mir entsprechende Zeitungartikel auf.
Natürlich heben ich mir entsprechende Zeitungartikel auf.

Der Spaten für Prepper und Soldaten

Mein Vater ist ein sehr kluger Mann. Er fand auf einer Messe den winzigen Stand von Chinlin, die Spaten in bester Qualität fertigen.
Mein Vater ist ein sehr kluger Mann. Er fand auf einer Messe den winzigen Stand von Chinlin, die Spaten in bester Qualität fertigen.
Der Chinlin WJQ-308 Spaten ist nicht nur unfassbar hochwertig, er hat eine Vielzahl von durchdachten Funktionen. Er kostet im Handel etwa 50 Euro.
Der Chinlin WJQ-308 Spaten ist nicht nur unfassbar hochwertig, er hat eine Vielzahl von durchdachten Funktionen. Er kostet im Handel etwa 50 Euro.

Bedenkt, dass Spaten aus gutem Grund von Soldaten seit 100 Jahren als Nahkampfwaffe verwendet werden. Mein einziger Kritikpunkt am Multifunktionspaten von Chinlin ist, dass der Griff rund ist. Beim Nahkampf spürt man so nicht in welche Richtung das Blatt zeigt. Der Nahkampf mit dem Spaten beinhaltet, wie beim polizeilichen Einsatz des Säbels vor 100 Jahren, zwei Optionen. Eine tödliche Seite (scharfe) und eine "weniger tödliche" (stumpfe).

Der Hammer, Dosenöffner, Drahtschere usw. vom Chinlin Spaten sind voll genial.
Der Hammer, Dosenöffner, Drahtschere usw. vom Chinlin Spaten sind voll genial.
Wenn Ihr hier auf die Anleitung zum Chinlin Spaten klickt kommt Ihr zum Herstellervideo auf Youtube.
Wenn Ihr hier auf die Anleitung zum Chinlin Spaten klickt kommt Ihr zum Herstellervideo auf Youtube.

Die Abgründe der Prepper Szene

Ich bin vor einer Weile auf zwei deutsche Prepper Seiten gestoßen die sehr interessant waren. Nicht wegen guten Ideen zum Preppen, sondern weil sie den furchtbaren Geist einiger Prepper zeigen. 

Die eine strebte eine Vernetzung von Personen und Organisationen an und wirbt gezielt Waffenbesitzer an. Etwas derartiges untergräbt unsere Demokratie und darf aus meiner Sicht in einem Rechtsstaat nicht geduldet werde.

Die andere Seite erklärt z.B. dass man Informationen über andere Prepper sammeln muss um im "post-collaps-Fall" deren Vorräte zu plündern.

Links zu den Seiten erspare ich mir und auch eine weitere moralische Wertung davon.

Nachtrag: Glücklicherweise haben sich die Behörden einer davon bereits angenommen und sie abgeschaltet.

 

 

Der Prepper-Porno:

Die K-ISOM Sonderhefte Prepper 1 & 2. Die Fotos darin sind gut und cool. Aber inhaltlich sind sie richtig mieß. Sie haben den Spitznamen "Prepper-Porno" bekommen.
Die K-ISOM Sonderhefte Prepper 1 & 2. Die Fotos darin sind gut und cool. Aber inhaltlich sind sie richtig mieß. Sie haben den Spitznamen "Prepper-Porno" bekommen.

Nachtrag: Ich frag mich immer noch wie ich nur so viel Geld für diese beiden "Werbezeitschriften" ausgeben konnte???  Vermutlich fand ich die Fotos mit den Gasmaken cool ;-)

Sie sind auch seitenweise mit Informationen gefüllt, die nicht selber erarbeitet wurden.

 

Das Desaster Magazin ist übrigens ein bisschen besser (aber nur ein kleines bisschen) und beinhaltet einige wenige gute Tipps. Aber unterm Strich ist auch diese Zeitschrift schlichtweg Werbung für die man selber viel Geld bezahlt.

Sonstiges

Das Foto würde ein super Rätsel abgeben: Wer weiß was das für ein Zugabteil ist?
Das Foto würde ein super Rätsel abgeben: Wer weiß was das für ein Zugabteil ist?
Das Buch ist eines meiner liebsten! Es zeigt einem viele noch aus dem kalten Krieg verborgene Dinge in unserem Land. Wie z.B. die alten Lazarettzüge auf dem Foto oben.
Das Buch ist eines meiner liebsten! Es zeigt einem viele noch aus dem kalten Krieg verborgene Dinge in unserem Land. Wie z.B. die alten Lazarettzüge auf dem Foto oben.

Für viele ist es völlig übertrieben, ich halte es für sehr sinnvoll. Den Bau von Schutzräumen und Bunkern. Offziell fördert der Bund lediglich noch eine Art von Bunkern, die Leitstellenbunker der Deutschen Bahn. Alle anderen werden bei uns für überflüssig erachtet. In der Schweiz sieht man das bekanntlich anders. Es gab noch ganz wenige Städte die aus eigener Tasche Bunker unterhalten haben (z.B. Freiburg) Aber mittlerweile ist, soweit ich weiß, München die einzige Stadt in der noch etwa 3 Bunkeranlagen betriebesbereit sind.