Aus meiner Sicht ist das Wichtigste beim Preppen eine Wasserreserve im Haus. Diese lässt sich sehr einfach und billig organisieren. Jeder muss sich mal selber vorstellen was passiert wenn plötzlich nichts mehr aus der Leitung kommt... 

Das Zweitwichtigste ist ein Lebensmittelvorrat. Ich kann jedem nur die Monatstonne empfehlen. Mehr dazu findet ihr bei "Lebensmittelvorrat".

 

Was ebenfalls sehr wichtig ist ist eine entsprechende Bewaffnung. Tipps zur Bewaffnung will ich hier nicht geben. Liebe Jäger und Sportschützen, bedenkt folgendes: Ihr kauft eure Waffen für ein bestimmtes geprüftes Bedürfnis. Natürlich könnt ihr euch mit eurer Sportwaffe verteidigen, wenn es mal nötig ist. Aber wenn ihr offen und laut eine Waffe für "Notwehrlagen" kauft werdet ihr evtl. schnell Probleme mit der Waffenbehörde bekommen.

 

 

Was man auf alle Fälle auch benötigt ist eine alternative Kochgelegenheit (Spiritus, Holz...) und Lichtquellen und jede Menge Batterien. Zum Kochen verwende ich fast nur meinen Esbit-Kocher (Erich Schumms Brennstoff in Tablettenform). Dafür habe ich auch mal günstig bei ebay einen Vorrat an Brennstoff bekommen. Billig und einfach sind vor allem Spirituskocher. Diese kann man auch einfach selber aus Bierdosen bauen. Und mit 10-20 Flaschen Spiritus kommt man auch weit. Dazu sollte man eine Flasche Desinfektionsmittel für Wasser haben (Micropur, Certisil...).

 

Wer sich seriös informieren möchte kann sich die Seite vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz anschauen. Die Tipps dort sind gar nicht schlecht:

 

http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fall.html

Survialkit vom Tactical-Dad: Gold, Geld, SD-Karte, Esbit, Pfeife, Signalspiegel, Tampon...
Survialkit vom Tactical-Dad: Gold, Geld, SD-Karte, Esbit, Pfeife, Signalspiegel, Tampon...

Das hier ist mein Survival Kit. Es basiert auf der Aludose der alten BW Notration. Wasserdicht verschlossen ist sie mit Panzerband. Darin ist haufenweise kleines Zeug. Z.B. Eine SD Karte mit Fotos aller wichtigen Unterlagen und Fotos der Familie (Zeugnisse, Familienbuch...), auf der Erkennungsmarke ist ein Foto der liebsten Menschen, Geld, Gold, Tampon, Angelzeug, Tabletten, Schleifstein, Kompass, Feuerstein... (eigentlich gehört in jedes derartige Kit auch Amphetamin wie Ritalin oder so, aber das ist natürlich rechtlich problematisch, evtl. tut es auch Koffein). Ein kleines Pfefferspray sollte eigentlich auch noch dran. Aber größer darf es eigenlich auch nicht mehr werden.
Es ist klein genug für die Hosentasche, wo es in der Wildnis und im Feindesland hin gehört. Meiner Meinung nach wird das Survialkit aber stark überschätzt in seiner Bedeutung. Das Kondom hab ich mittlerweile aus gutem Grund raus genommen.

 

Ein für mich wichtiger Aspekt des Preppens ist eine Standardisierung. Also, dass die meisten elektronischen Geräte die selben Batterien verwenden. Und so toll Litiumbatterien auch sind, 8 Mignonbatterien bekommt man beim Aldi für 1,50 Euro und auch in Zukunft  wird der Nachschub wesentlich einfacher sein als bei seltenen Batterien. 

 

Bug out Bag:

Ich habe kein BoB. Aber es würde für mich und meine Famlie prinzipiell Sinn machen. Viele Dinge die dort rein müssten verwenden wir aber im Alltag. Ich kann auch keinen Rucksack mit geladenen Reservemagazinen oder ähnlichem auf dem Dachboden lagern. Aber ich werd in nächster Zeit Packlisten erstellen damit wir im Notfall nichts vergessen und einen Plan bereits in der Tasche haben. Dann können wir unsere geisige Kapazität auf andere Dinge konzentrieren. Teilweise bestehen diese Pläne auch schon. Dann werde ich noch manche Ausrüstungsgegenstände die eh nur irgendwo rum liegen zentral lagern und auch teilweise bereits verpacken. z.B. lagern unsere Kerzen und Batterien alle an einem Ort, davon werde ich einige abzweigen und für einen Bug out Fall bereit legen um sie schnell griffbreit zu haben.

 

 

 

Die Abgründe der Prepper Szene:

Ich bin in letzter Zeit auf zwei deutsche Prepper Seiten gestoßen die sehr interessant waren. Nicht wegen guten Ideen zum Preppen, sondern weil sie den Geist einiger Prepper zeigen. Sie haben gezeigt was für Personen man besonders im Auge haben muss. Die eine strebt eine Vernetzung von Personen und Organisationen an und wirbt gezielt Waffenbesitzer an. Etwas derartiges untergräbt unsere, wenn auch derzeit schwache, Demokratie und darf aus meiner Sicht in einem Rechtsstaat nicht geduldet werde.

Die andere Seite erklärt z.B. dass man Informationen über andere Prepper sammeln muss um im "post-collaps-Fall" deren Vorräte zu plündern.

Links zu den Seiten erspare ich mir und auch eine weitere moralische Wertung davon.....

 

 

Der Prepper-Porno:

Die K-ISOM Sonderhefte Prepper 1 & 2. Die Fotos darin sind gut und cool. Aber inhaltlich sind sie richtig mieß. Sie haben den Spitznamen "Prepper-Porno" bekommen.
Die K-ISOM Sonderhefte Prepper 1 & 2. Die Fotos darin sind gut und cool. Aber inhaltlich sind sie richtig mieß. Sie haben den Spitznamen "Prepper-Porno" bekommen.
Wasserleitungsrohre aus dem Baumarkt für ein Erddepot
Wasserleitungsrohre aus dem Baumarkt für ein Erddepot

Ob man ein Erddepot benötigt muss jeder für sich überlegen. Ich brauche definitiv keines, will aber bei Gelegenheit eines anlegen zum testen.

Das Foto würde ein super Rätsel abgeben: Wer weiß was das für ein Zugabteil ist? Das war im kalten Krieg ein Waggon der als Lazarettwagen umgerüstet werden konnte. Da man dort mit Krankentragen durch die Türen muss sind diese viel breiter als normal.
Das Foto würde ein super Rätsel abgeben: Wer weiß was das für ein Zugabteil ist? Das war im kalten Krieg ein Waggon der als Lazarettwagen umgerüstet werden konnte. Da man dort mit Krankentragen durch die Türen muss sind diese viel breiter als normal.
Das Buch ist eines meiner liebsten! Es zeigt einem viele noch aus dem kalten Krieg verborgene Dinge in unserem Land. Wie z.B. die alten Lazarettzüge auf dem Foto oben.
Das Buch ist eines meiner liebsten! Es zeigt einem viele noch aus dem kalten Krieg verborgene Dinge in unserem Land. Wie z.B. die alten Lazarettzüge auf dem Foto oben.