Weihnachtsgrüße und ein Jahresrückblick

Denken wir an Weihnachten daran, worum es wirklich geht. Nicht um Frieden, Freundlichkeit, den Weihnachtsmann, oder Klimaschutz. Es geht um die Geburt von Jesus, der für unsere Sünden gestorben ist.

Kapelle in der Maginot Festung Schoenenbourg. Mit meinem Patenkind absolvierte ich einen 3km langen Marsch unter Tage, um die Festung komplett zu besichtigen.
Kapelle in der Maginot Festung Schoenenbourg. Mit meinem Patenkind absolvierte ich einen 3km langen Marsch unter Tage, um die Festung komplett zu besichtigen.

-Besondere Weihnachtsgrüße

-Bastelidee

-Was war bei mir 2021 los?

-Meine Ausrüstung im Jahr 2021

-Was war 2021 auf dem Blog los

-Das Urheberrecht und Plagiate

-Lesermails

-Was war 2021 ganz allgemein los

-Was ich vom Jahr 2022 erwarte

-Was ich Euch wünsche

Besondere Weihnachtsgrüße gehen an...

Die polnische Polizei und das polnische Militär sind in den letzten Wochen zum Spielball der Weltpolitik geworden. Sie stehen jetzt im Einsatz, für weit mehr als nur ihren eigenen Staat. Um sich moralisch nicht die Finger schmutzig zu machen, erwähnt außerhalb von Polen offenbar lieber niemand deren persönlichen Einsatz. Sie sind von ihren Familien getrennt, müssen Tag und Nacht draußen unterwegs sein und sind dabei erheblichen Gefahren ausgesetzt. Das sind weit mehr Gefahren, als man im ersten Moment denkt. Und dazu kommt noch eine große Verantwortung und später das Gerede von Besserwissern. Daher gehen meine Weihnachtsgrüße ganz speziell an die polnischen Soldaten und Polizisten, die derzeit auch unsere Grenze sichern.

 

Zusätzliche Grüße gehen an meine Leser, zu denen sich enge Freundschaften entwickelt haben, nach Brandenburg, in das Saarland, nach Hessen und in einen kleinen Kanton der Schweiz.

Eine Bastelidee

Meine sehr günstige "Karrong" Taschenlampe habe ich mal beim "Thema der Woche" vorgestellt. Sie kostet nur etwa 15 Euro und bietet durchaus einige Optionen. Qualitativ ist sie natürlich nicht so toll wie 100 Euro Lampen. Aber sie funktioniert dennoch so gut, dass ich sie meist bei der Arbeit verwende. Ich ziehe sie sogar meiner sehr hochwertigen und teuren Fenix PD36 TAC vor. Das mache ich vor allem, weil ich die sehr helle Leuchtkraft nicht benötige und ich den Magnethalter und die Seiten-LED an der Karrong Lampe schätze. Und dazu kommt auch noch, dass es kaum einen Ausrüstungsgegenstand gibt, den man öfter verliert als Taschenlampen. Auch wenn ich durchaus auf meine Ausrüstung aufpasse, ich habe schon mehrere Taschenlampen verloren. Da würde der Verlust einer 100 Euro teuren Lampe durchaus schmerzen. Ich habe es dieses Jahr leider nicht geschafft meine Bastelidee selber umzusetzen, will Sie euch aber dennoch erzählen. Vielleicht hat ja ein Leser Lust darauf, etwas Ähnliches umzusetzen.

Meine Idee war, dass man die Karrong Lampe zerlegen und in die alten Lampen der Bundeswehr und der Polizei einbauen kann. Ich hätte dann vermutlich versucht die Seiten-LED hinter die Farbfilter zu montieren, den Schalter oben drauf und die Weitstrahl LED vielleicht oben seitlich ins Gehäuse. Die USB-Ladebuchse könnte man entweder in die Seitenwand, oder innen rein machen. So etwas habe ich schon mal mit meinem JPX gemacht.

Was war bei mir 2021 los?

Ein Highlight im Jahr 2021 war ein Familientreffen, bei dem wir in den M113 Schützenpanzern der schweizer Armee mitfahren konnten. Leider haben wir es nicht zum Vollautomaten Schießen bei Waffen Ingold in der Schweiz geschafft.

Einen ganz besonderen Ausflug konnte ich mit unserem Patenkind unternehmen. Ich suchte eine Vielzahl an Zielen raus, die geschichtlich interessant waren und einen Bezug zum Militär oder Zivilschutz hatten. Wir fuhren drei Tage durchs Land, übernachteten im Kofferraum der "taktischen Familienkutsche", verpflegten mit dem ESBIT und Gel-Kocher und erlebten viel. 

Foto: Wir wachten zerstochen von Mücken an einem Badesee in Frankreich auf. Das nächste Ziel war der MM Parc France, den ich sehr empfehlen kann. Vor allem Waffensammler werden dort einiges finden, was es in keiner anderen Sammlung zu sehen gibt.

Zweifellos wäre diese Schachtel mit Schießkugelschreibern, aus dem 2. Weltkrieg, ein Traum für jeden Waffensammler (MM Parc France).
Zweifellos wäre diese Schachtel mit Schießkugelschreibern, aus dem 2. Weltkrieg, ein Traum für jeden Waffensammler (MM Parc France).
Auch die ehemlige Grenze zwischen der BRD und der DDR besichtigten wir. Sie sollte uns allen ein Mahnmal sein, wie wichtig unsere Freiheit und der Frieden ist, in denen wir leben.
Auch die ehemlige Grenze zwischen der BRD und der DDR besichtigten wir. Sie sollte uns allen ein Mahnmal sein, wie wichtig unsere Freiheit und der Frieden ist, in denen wir leben.

Ein toller Familienausflug führte uns in die militärhistorische Sammlung der Bundeswehr in Stetten a.k.M. Diese Ausstellung ist kaum bekannt, aber sehr interessant. Es ist eigentlich weit mehr als nur eine Sammlung, sondern schon ein richtiges Museum. Links zu sehen ist eine Steuereinheit des Bunker Martin. Dieser sehr große Bunker wird bis heute für eine mögliche weitere Nutzung durch die Bundeswehr bereit gehalten.

Was für ein sauberes Loch eine Hohlladung in Panzerstahl macht, kann z.B. auch im Militärmuseum Full sehen. Der Kanal ist übrigens etwa doppelt so lang, wie die Granate.
Was für ein sauberes Loch eine Hohlladung in Panzerstahl macht, kann z.B. auch im Militärmuseum Full sehen. Der Kanal ist übrigens etwa doppelt so lang, wie die Granate.

Im Jagdmuseum München gab es wieder einiges Neues zu sehen. Den Machern will ich hier ausdrücklich meinen Respekt und meine Anerkennung für das Museum aussprechen. Es wird kaum jemanden geben, der dort nicht etwas interessantes findet und vor allem haben auch die Kinder dort immer Spaß. Nach viel öffentlicher Kritik wurden auch endlich die Hirsch Trophäen von Hermann Göring kommentiert. Mit der Aufarbeitung der Geschichte von der deutschen Jägerschaft hat das Museum offenbar einige Probleme. Das ist schaden, da diese Geschichte sehr interessant ist.

Das Tagebuch eines Wilderers aus den 50er Jahren. Wer derart interessante Ausstellungsstücke sehen will, sollte das Jagdmuseum unbedingt besuchen.
Das Tagebuch eines Wilderers aus den 50er Jahren. Wer derart interessante Ausstellungsstücke sehen will, sollte das Jagdmuseum unbedingt besuchen.
Bei einer weiteren Reise nach Frankreich entstand dieses Foto von einem Gefängnis. Bereits nur von außen wurde klar, dass man dort nie Insasse sein will. Man erkennt sogar die Pendel an den Fenstern.
Bei einer weiteren Reise nach Frankreich entstand dieses Foto von einem Gefängnis. Bereits nur von außen wurde klar, dass man dort nie Insasse sein will. Man erkennt sogar die Pendel an den Fenstern.

Meine Kinder haben neulich in Galileo den Beitrag über den Trixi Spiegel gesehen. Vom Erfinder dieser Spiegel wurde die Tochter von einem abbiegenden Lkw überfahren. Diese Spiegel sollen den Toten-Winkel besser sichtbar machen. Und aus irgend einem Grund beschäftige sie dieser Bericht sehr. Als wir später in München die Trixi Spiegel an dem Kreuzungen sahen, war das für sie noch interessanter. Was ich für Schlüsse daraus ziehen kann, weiß ich noch nicht. Es erschien mir hier aber erwähnenswert.

In der ersten Jahreshälfte beschäftigte mich wieder der CB-Funk. Das ist nicht nur ein tolles Hobby, sondern auch ein nützliches. Das sollte nach dem großflächigen Ausfall vom Strom- und Telefonnetz in den Überschwemmungsgebieten jedem klar geworden sein. Und dazu kommt auch noch, dass es ein guter Grund ist, um raus in die Natur zu gehen. Bei meiner Funkausrüstung bin ich einen ganz wichtigen Schritt weiter gekommen. Nach dem ich mir 2021 einen ausziehbaren GFK Mast gekauft habe, kann ich daran die Drahtantenne befestigen und völlig freistehend an den besten Plätzen aufbauen. Das hebt den portabelen CB-Funk auf eine ganz andere Ebene.

Der nächste Schritt ist, dass ich meinen Masthalter optimiere und alles so kompakt wie möglich verpacke. Also in nur einem Rucksack. Derzeit benötige ich noch 2 Rucksäcke dafür.

Ich hatte mich schon lange auf die Markteinführung des President Randy III Funkgerätes gefreut. Aber das Budget machte es nicht möglich, es mir selber zu kaufen.

Der Markt bietet leider immer noch nichts brauchbares an, um digitale CB-Funk Anwendungen nutzen zu können. Ich hatte 2021 zwei Herstellern Vorschläge geschickt, für entsprechende Geräte, die mit einer Smartphone App verbunden werden können usw. Sie zeigten daran leider kein Interesse.

Ich habe ein paar interessante Bücher gelesen. Z.B. das hier links, über Interkontinentalraketen. Auch ein sehr interessantes Handbuch über Verhöre aus der DDR war dabei. Ich habe daher 2021 immer wieder mal überlegt, ob ich hier auch Buchbesprechungen auf dem Blog machen sollte. Ich habe mich aber dagegen entschieden. Es würde nicht so gut zum Rest vom Blog passen.

Es hat vermutlich einiges Vertrauen dafür gebraucht, dass ich diese Dienstvorschrift der NVA Fernspäher bekommen habe. Ich wollte sie hier nur kurz zeigen, weil evtl. selbst einige Sammler derartiger Literatur nichts von dieser Vorschrift wissen. Macht mir aber bitte keine Angebote dafür, sie befindet sich nicht mehr in meinem Besitz und war auch nie mein Eigentum. Die Unterscheidung in Besitz und Eigentum ist übrigens für einige strafrechtliche Prüfungen wichtig und man sollte sie, z.B. als Sicherheitsmitarbeiter, kennen. 

Ich kaufe nie wieder Mausefallen bei Toom. Wie Ihr hier sehen könnt, fraßen die Mäuse sorgenfrei aus ihnen raus...
Ich kaufe nie wieder Mausefallen bei Toom. Wie Ihr hier sehen könnt, fraßen die Mäuse sorgenfrei aus ihnen raus...

Da mich leider schon wieder Mäuse beschäftigt haben, war die Mäusejagd ein großes Thema 2021. Die Jagd auf die Mäuse mit der Wildkamera (oben auf dem Foto) war eigentlich ganz lustig, abends auf der Terrasse.

Die Mäuse die ich lebend gefangen habe nutzte ich für die "Operation Nemesis". Die Idee hinter Nemesis ist, dass ich eine nicht strafbare Vergeltung an dem Hundehalter übe, dessen Hund meine Kinder angegriffen hat. In dunklen Nächten wurde diesen Mäusen ihr Auftrag erklärt und sie wurden vor ihrem neuen Wohnhaus frei gelassen.

(Foto links: Der Tactical-Dad schleicht durch die dunkle Nacht, in der Hand hat er eine gefangene Maus und verspürt eine gewisse Genugtuung....)

Ein wirkliches Problem wurde nur eine einzelne Maus, die sich unter unserer Küche eingenistet hatte. Das war eine sehr schlaue Endgegner-Maus. Diese Maus rührte über Monate keine einzige Falle an und interessierte sich nicht mal für Giftköder. Da alle konventionellen Jagdmethoden keinen Erfolg zeigten, habe ich vor wenigen Wochen "Operation Thors Hammer" gestartet.

Das taktische Einsatzmittel dafür ist die Nachbarkatze. Sie soll die Maus fangen, wenn ich die Verkleidung der Küche entferne. Links ist zu sehen, wie die Katze das Fangen der Maus am zukünftigen Einsatzort mit einem Bore Sighter übt. Das ist ein Laserpointer der in die Mündung von Waffen gesteckt wird, um die Visierungen schnell und einfach einstellen zu können.

In der Einsatzzentrale des Tactical-Dad Blogs gefiel es der Katze sehr gut und sie ruht hier auf meinem Bürostuhl, um für die "Operation Thors Hammer" einsatzbereit zu sein. Als es endlich so weit war, ich mich mit meinem Spaten, Schnittschutzhandschuhen und einem Besenstiel bewaffnet hatte und die Verkleidung weg zog, war die Maus nicht mehr da. Die lange geplante Operation ist daher gescheitert. Die Katze besucht weiterhin regelmäßig meine Einsatzzentrale. Zum Thema Mäuse solltet Ihr meinen entsprechenden Kriminalfall besser nicht lesen, da schreibe ich nur Unsinn.

Meine Ausrüstung im Jahr 2021

Wenn ich mir über meine Ausrüstung im Jahr 2021 Gedanken mache, spielen neue Dinge eigentlich kaum eine relevante Rolle. Natürlich habe ich einiges Neues bekommen und einiges habe ich wieder verkauft. Es ist aber vielmehr so, dass mir mein Helikon-Tex Downtown Rucksack und mein Auto, als taktische Einsatzmittel, große Dienste geleistet haben. Sie waren es, die eine wirklich wichtige Rolle eingenommen haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein anderer Rucksack meine eigenen Bedürfnisse besser erfüllt als dieser. Er begleitet mich privat und beruflich und ist mir dabei eine große Hilfe ("stay grey and open youre eyes").

Für sehr viele ist das eigene Auto nicht nur wichtig, sie haben auch sehr viel Freude daran, oder sehen es sogar als Statussymbol an. Für mich selber ist ein Auto nur Mittel zum Zweck. Es ist daher nichts besonderes, sondern es ist nützlich und günstig. Kratzer im Lack stören mich nur wenig und es gehört sicher nicht zu den Ordentlichsten. Aber die Zuverlässigkeit ist für mich ganz entscheidend und daher lasse ich auch regelmäßig eine Inspektion machen. Ich habe die letzten Jahre deutlich gemerkt, wie sehr sich die Zuverlässigkeit meines Autos sich auf diese Weise steigert.

In meinem Bericht über Erste-Hilfe könnt Ihr lesen, warum ich so viel entsprechende Ausrüstung im Auto liegen habe. Mich hat aber gestört, dass der grüne Verbandkasten immer lose im Kofferraum rum geflogen ist. Mit 2-Komponenten Kleber habe ich Klettstreifen daran befestigt und jetzt bleibt er immer genau dort, wo er bleiben soll. Als sehr praktisch haben sich auch die grünen Magazintaschen (links im Bild) erwiesen. Ein guter Freund hat sie mir vor vielen Jahren mal geschenkt. Sie waren für alte Kampfmittelwesten bestimmt, um sie daran anzukletten. Sie eignen sich sehr gut dafür, dass ich darin einige Dinge zugriffsbereit unterbringe. Das sind im Sommer Sonnen- und Mückenschutzmittel, aber auch Desinfektionsmittel und Corona-Schnelltests. Diese Schnelltests waren bereits zwei Mal sehr nützlich und sie liegen dort genrau richtig. Zusätzlich habe ich dort auch ein kleines Strahlenmessgerät untergebracht (die passende Batterie liegt daneben und nicht im Gerät). Es gibt auch einen speziellen Grund, warum ich das immer im Auto habe, den will ich hier aber nicht breit treten.

Ich habe keinen Fluchtrucksack im Auto, weil ich andere Ausrüstung brauche, aber nie das Gefühl hatte, dass ich mich mal nach Hause durchschlagen muss. Und daher habe ich z.B. Wechselkleider im Kofferraum. Diese wollte ich entsprechend verstauen. Was liegt näher, als das mit einem Rucksack zu machen, der in vielen Fällen auch nützlich sein kann. Ich suchte in meiner Garage alle Rücksäcke zusammen, die derzeit völlig ungenutzt sind. Schnell war klar, dass ich den blauen unten links verwende. Er ist unauffällig und unterscheidet sich deutlich von meinem Downtown Rucksack. Damit kann ich mein Erscheinungsbild schnell ändern. Und ich habe sozusagen ein "Backup Bag" dabei. Einen zweiten Rucksack, der in unzähligen Situationen nützlich sein kann. Jetzt frage ich mich natürlich, wo ich mir im Nachhinein Gedanken dazu mache, ob ich das "Backup Bag" erfunden habe (das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint)?

Auch ich halte Umweltschutz für wichtig, aber Strohhalme aus Papier und Eislöffel aus Holz finde ich ekelhaft. Im Auto habe ich seit 2021 daher immer anständige, falls es zu Mc Donalds oder Burger King geht.
Auch ich halte Umweltschutz für wichtig, aber Strohhalme aus Papier und Eislöffel aus Holz finde ich ekelhaft. Im Auto habe ich seit 2021 daher immer anständige, falls es zu Mc Donalds oder Burger King geht.

Und ganz egal ob ich privat oder beruflich unterwegs war, das Smartphone und ein voller Akku war immer entscheidend für die "Einsatzbereitschaft". Ich könnte hier wieder seitenweise dazu schreiben. Es ist das wichtigste Einsatzmittel überhaupt! Es liegt mir am Herzen, dass es viel mehr als taktisches Einsatzmittel betrachtet wird. Ich selber konnte durch diese Sichtweise den Nutzen davon erheblich steigern.

Nichts zum sammeln, sondern mehr etwas zum benutzen, ist mein neues Trijicon Reflexvisier.
Nichts zum sammeln, sondern mehr etwas zum benutzen, ist mein neues Trijicon Reflexvisier.

Mich haben elektronische Visiere so oft im Stich gelassen und ich versuche daher immer Optiken mit Lichtsammlern und Tritium-Beleuchtung zu bekommen. Mein Trijicon ACOG und mein jagdliches Trijicon Zielfernrohr sind wirklich toll.

 

Ich hatte schon viele Trijicon Optiken in der Hand und sie waren immer sehr gut beleuchtet. Mein Trijicon Reflexvisier habe ich gebraucht bekommen und es ist leider zu dunkel. Ich vermute, dass an diesem Gerät etwas defekt ist. Bis ich keinen Vergleich zu baugleichen Visieren habe, kann ich es daher auch noch nicht weiterempfehlen. Aber das ändert nichts an meiner Meinung über elektronische Visiere, ich würde ja auch keine Verteidigungswaffe mit einem elektronischen Abzug haben wollen. Seltsamer Weise wollen aber alle Optiken mit Batterien? Natürlich ist ein EoTech Visier zum Schießen toll, aber wenn ich mich auf eine Waffe verlassen muss, bevorzuge ich die einfache Werksvisierung (und ich meine nur mich persönlich). Sie machen die Waffen erheblich leichter, kompakter und zuverlässiger. Meine Sichtweise wird für die meisten Waffenbesitzer nicht die Passende sein, aber mach dir doch vielleicht ein paar Gedanken dazu. Das schnelle und präzise treffen sehe ich nur als einen Teil der taktischen Waffennutzung. Andere Aspekte sind für mich aber ebenso wichtig und im Alltag sogar noch wesentlich wichtiger (Lagerung, erprobte Zuverlässigkeit mit der Einsatzmunition, Ladezustände, Holster und Riemen usw.). 

 

Eine sehr große Ehre erwies mir ein Kamerad, der einen unvollständigen und etwa 150 Jahre alten Vorderlader Zimmerstutzen aus Ferlach für mich restaurierte und alle fehlenden Teile neu fertigte.
Eine sehr große Ehre erwies mir ein Kamerad, der einen unvollständigen und etwa 150 Jahre alten Vorderlader Zimmerstutzen aus Ferlach für mich restaurierte und alle fehlenden Teile neu fertigte.

Was war 2021 auf dem Blog los?

Es gab mal wieder viele Themen die mich beschäftigt haben. Es ging mit ballistischem Schutz los und reichte von Paintballwaffen, ESBIT-Kocher, Waffenholster, Waffenreinigungsgeräte, Bolzenschussgeräte, bis natürlich zu den Schreckschusswaffen. Auch die Recherche in alten (nicht mehr gültigen) Gesetzen beschäftige mich öfter.

Alle warten beim Thema der EU-Schreckschusswaffen auf Neuigkeiten. Aber ich gehe mittlerweile davon aus, dass es noch sehr lange dauern wird, bis es Neuigkeiten dazu von öffentlichen Stellen gibt. Um es mal ganz drastisch zu sagen, die Waffenhändler sind bisher alle zu feige, um EU-Schreckschusswaffen zu importieren. Rechtlich wäre das schon lange kein Problem mehr. Es sind aber nicht nur die Händler, auch die Waffenbesitzer haben vor dem Thema viel Angst. Meine eigene Auslegung der Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.3b WaffG ist so weitreichend, dass ich mich selber aber auch nicht traue sie öffentlich zu sagen.

Ein Highlight war für mich die Möglichkeit die seltene VP70 vorzustellen. Ein ganz besondere Dank geht an den Waffensammler, der das möglich gemacht hat. Was Ihr Leser aus meinen Erkenntnissen jeweils mitnehmt, weiß ich natürlich nicht. Aber ich habe mir so viel Mühe wie möglich gegeben, alle meine Informationen neutral aufzuschreiben. Und mein Fazit ist: Es ist ein Mythos, dass diese Waffen von einer Stay-Behind Gruppe stammen und legalisiert wurde. Da ein Bauteil der VP70Z in der Waffe verbaut ist, sehe ich den Bericht dazu aus der Visier Ausgabe 02/2017 als widerlegt an. Vor allem auch, weil die Autoren offenbar gar keine echte VP70 dafür begutachtet haben und wegen dem Hinweis auf derartige Umbauten in meinem H&K Buch (das sie vermutlich auch nicht hatten).

Meine Waffensammlung wurde vor allem durch den Stasi Tränengas Schlagstock bereichert. Das macht einen zweifellos stolz, wenn man ein derart seltenes Stück bekommt.

 

Werbung, Werbung, Werbung....

Mit Werbeanfragen wurde ich 2021 zum Glück größtenteils in Ruhe gelassen. Ich bin auch sehr froh, dass die Welt der "Influencer" einiges an Gegenwind bekommt und viele diese billig gekaufte Werbung nicht mehr haben wollen. Ich bezweifele aber leider, dass sich dabei langfristig etwas ändern wird.

 

Nur die Firma Olight war so dreist, dass ich sie hier namentlich erwähnen muss (andere Hersteller erwähne ich in diesem Zusammenhang nicht, weil mir Diskretion wichtig ist). Deren Mitarbeiter sind offenbar wirklich zu dumm um um zu verstehen, dass es auf dem Tactical-Dad Blog keine Werbung gibt (vielleicht fällt Ihnen aber auch nur das Lesen etwas schwer?). Wenn Olight sich mal mit Qualität am Markt beweisen würde, müssten sie keine Influencer "kaufen". So wenig ich selber über die Qualität von Olight sagen kann, weiß ich doch sehr gut, dass sie sich niemals mit Qualität am Markt beweisen mussten. Ihre gesamte Marketingstrategie basiert ausschließlich auf Influencern. Ich selber werde mir daher ganz sicher keine Lampe dieser Firma kaufen.

 

Das Urheberrecht und Plagiate

Im Jahr 2021 habe ich erstaunlich wenige geklaute Fotos von mir, in den Tiefen des Internet, wieder gesehen. Wenn man dann noch bedenkt, wie viele Menschen durch die Corona Pandemie ihre Zeit vor dem Computer verbracht haben, ist das doch ein gutes Zeichen für einen respektvollem Umgang miteinander. Sobald ich danach gefragt werden, stellt die Verwendung meiner Fotos meist ja auch kein Problem dar. Aber die Verwendung ohne meine Erlaubnis ist halt einfach nicht in Ordnung.

Lesermails

Ich habe mittlerweile eine Liste der FAQs und das war eine gute Idee. Wobei ich mich schon frage, warum einige Leser es nicht mal schaffen die FAQs zu lesen, bevor sie ihre Mails an mich abschicken. Und ja, ich wurde wirklich alles aus dieser Liste regelmäßig gefragt. Thematisieren will ich nur sehr wenige Lesermails.

Ich will von einer etwas kuriosen Mail berichten. Ich will ihn gar nicht als "Leser" bezeichnen. Vermutlich ist er abends in angetrunkenem Zustand zufällig auf meinen Blog gestoßen, auf meinen alten Bericht über den spanischen FR-8 Karabiner. Ohne eine Begrüßung erzählte er mir, dass ich etwas Falsches erzählen würde und die Metalldose unter dem Lauf nicht für das Putzzeug gewesen wäre. Darin habe sie eine letzte Patrone für einen Suizid, vor einer Gefangennahme, befunden und diese Patronen wären auch bei den von Frankonia ausgelieferten Waffen noch drin gewesen...

Dieser Unsinn musste sich bei mir erst mal setzen. Diese Mail war dermaßen dumm und unfreundlich, dass er keine Antwort von mir bekommen hat. Ich bezweifele auch sehr, dass so jemand meinen Blog verfolgt und diese öffentliche Antwort hier lesen wird.

 

Nein mein lieber angetrunkener Mensch, in den Behältern unter dem Lauf des FR8 wurden niemals Patronen für einen geplanten Suizid untergebracht. Das FR8 war nämlich nur ein Trainingsgewehr. Und die wenigen spanischen Polizisten die es im Einsatz verwendet haben, werden wohl kaum mit einer Gefangennahme in ihrem eigenen Land gerechnet haben. Kauf dir doch ein paar Fachbücher, Bücher sind nämlich toll. Und vielleicht solltest Du etwas weniger trinken.

 

 

Eine weitere Lesermail ist vielleicht auch für einige andere Leser interessant. Er stellte sich vor und listete eine Vielzahl an Qualifikationen auf. Das waren erheblich mehr, als es "normale" WBK-Inhaber vorweisen können. Und dann fragte er mich, was er denn noch alles können muss, um Waffensachverständiger zu werden. Die Antwort darauf ist ganz einfach und im §18 WaffG zu finden. Absolut nichts davon ist nötig, man muss nicht mal Sportschütze sein, um eine Sachverständigen WBK zu bekommen. Im WaffG steht:

 

"Ein Bedürfnis ... wird bei Personen anerkannt, die glaubhaft machen, dass sie Schusswaffen oder Munition für wissenschaftliche oder technische Zwecke, zur Erprobung, Begutachtung, Untersuchung oder zu einem ähnlichen Zweck benötigen".

 

Ihr müsst nachweisen, dass Ihr so eine Tätigkeit ausübt und warum Ihr die Waffen benötigt, das hat erst Mal nichts mit Qualifikationen zu tun, sondern mit Tätigkeiten, die die meisten Waffenbesitzer halt einfach nicht ausüben. Ich erkläre HIER schon, wie man Sammler oder Sachverständiger wird. Wenn Du Sachverständiger werden willst, kommt es nicht auf die Formulierung bei der Antragstellung an, sondern darauf, dass Du mit einer entsprechenden Tätigkeit anfängst.

 

 

 

Die "Ampel-Koalition" will den Zugang zu Schreckschusswaffen erschweren, auch dazu habe ich mehrere Lesermails bekommen. Das sind alles bisher nur Planungen, für die es noch nicht mal Gesetzentwürfe gibt. Und über derartige Dinge mag ich nicht spekulieren. Diese geplante Verschärfung interessiert mich daher bisher nur am Rande.

Menschen die den "Rückdrucklader" Mythos verbreiten und glauben, werden auch keine Antworten mehr von mir bekommen. Kauft euch lieber ein paar Fachbücher, statt den Unsinn aus dem Internet zu glauben.
Menschen die den "Rückdrucklader" Mythos verbreiten und glauben, werden auch keine Antworten mehr von mir bekommen. Kauft euch lieber ein paar Fachbücher, statt den Unsinn aus dem Internet zu glauben.

 

 

Was war im Jahr 2021 allgemein los?

Über die Corona Pandemie mag ich hier eigentlich überhaupt nichts erzählen. Egal was ich dazu sagen würde, es würde sofort eine Hasswelle irgend einer Seite nach sich ziehen.

 

Die Bundeswehr bekommt ein neues Sturmgewehr:

Vermutlich hat inzwischen wirklich jeder meiner Leser mitbekommen, dass die Bundeswehr ein neues Sturmgewehr beschafft. Es standen bei der Ausschreibung eigentlich nur zwei AR-15 Varianten zur Auswahl. Ich hatte mir so fest vorgenommen, nichts über diese Beschaffung, das Ausschreibungsverfahren und diese Waffen zu sagen. Aber das schaffe ich einfach nicht.

Bei dem Ausschreibungsverfahren gab es offenbar so viel Druck und Angst vor der Politik und dem Gerede über die angeblichen Präzisionsprobleme des G36 (ich verbürge mich für die Präzision des G36 in heiß geschossenem Zustand), dass die Präzision zum wichtigsten Kriterium wurde. Wenn man dazu dann noch bedenkt, was ein Standart Sturmgewehr im echten Einsatz wirklich können muss, erscheint die Beschaffung eines (aus meiner Sicht) veralteten AR-15 Systems völlig absurd. Das Sturmgewehr als eigenständige Waffenart wurde geschaffen, um eine Universalwaffe zu sein, für alle Waffengattungen. Also auch für Soldaten, die früher nur eine MP verwendet hätten. Was denken sich unsere Beschaffer dabei, ein Sturmgewehr zu kaufen dass nicht mal einen Klappschaft oder eine Bullpub Bauweise, hat? Wenn Ihr mal ein HK416 oder ein HK223 in der Hand habt, schaut euch den komplizierten beidseitigen Verschlussfang- und Magazinlösehebel an. Man muss nicht an der HTBL Ferlach gewesen sein, um zu erkennen, dass dieser filigrane Hebel keine 20 Jahre in den Händen von unzähligen Rekruten durchhalten wird. Wenn ich nur daran denke, wie oft man sein Gewehr bei der harten Arbeit im Feld anschlägt...

Ich habe den Eindruck, dass bei der Beschaffung nur Laborexperimente und keine einzige Erprobung in der Truppe durchgeführt wurde. Ob das der Fall war, weiß ich nicht. Aber sollte tatsächlich keine Erprobung in der Truppe durchgeführt worden sein, wäre das absolut verantwortungslos. Mir ist sehr wohl bewusst, dass auch andere Streitkräfte das HK416 beschaffen und dass es eine sehr gute und hochwertige Waffe ist. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus würde ich aber niemals ein G36 gegen ein HK416 eintauschen. Auf dem Schießstand ist das HK416 kaum zu schlagen, aber im Wald, bei Kälte, Nässe und Hunger, sieht das völlig anders aus (und vor allem auch bei schlecht ausgebildeten Nutzern). Und jetzt bekommen unsere Soldaten ein Gewehr, dass man nicht mal im Anschlag fertig laden kann. Wenn man dazu andere Entwicklungen, wie das HK433, das Tavor, das HS VHS, FN SCAR usw. anschaut, erscheint diese Beschaffung für mich völlig irre, dumm, teuer und absurd.

Egal ob im Panzer, im Hubschrauber, oder am Fallschirm. Das G36 erwies sich mir als ein extrem gutes Sturmgewehr, dass alle Aufgaben meisterte und niemals versagte. Es ist leicht, klein, einfach zu bedienen und präzise in heiß geschossenem Zustand.

Ich bin das rechts im Bild, mit dem bleichen Gesicht und verschwitzt, im Laderaum eines Fuchs Transportpanzers.

 

Sehr interessant war für mich im Jahr 2021 die Erprobung eines mit Kaltgas betriebenen Gewehrs bei der israelischen Grenzpolizei. Vermutlich handelt es sich um ein mit Pressluft betriebenes Gewehr für .68er Gummigeschosse. Ich weiß aber leider fast gar nichts über diese Waffe. Sie war nur bei ganz wenigen Einsätzen zu sehen und mehr als das Foto links kann ich leider nicht davon zeigen. Entweder wird das Projekt derzeit weiterentwickelt, oder es wurde komplett eingestellt. Mehr über das Thema findet Ihr in meinen Berichten "Paintballwaffen zur Selbstverteidigung".

Was ich vom Jahr 2022 erwarte

Eine Landkarte die sehr viel Konfliktpotential symbolisiert... heute und in Zukunft...
Eine Landkarte die sehr viel Konfliktpotential symbolisiert... heute und in Zukunft...

Im Jahr 2015 erlebte Deutschland die "Flüchtlingskrise". Es folgten eine unfassbare Welle von Sexualdelikten und Terroranschlägen. Wenn man diese Terroranschläge nicht nur deutschlandweit, sondern europaweit betrachtet, kann man die Zahl der Opfer kaum noch fassen. Vor zwei Jahren kam die Corona Pandemie dazu.

Wir erlebten sogar mehrfach den Ausnahmezustand und Ausgangssperren in Ländern der EU und es kam zu Dingen, die man wenige Jahre zuvor kaum für möglich gehalten hätte. Halten wir also lieber nichts mehr für unmöglich.

Ich halte mich auf keinen Fall für einen Schwarzmaler und ich meide Menschen die mir immer nur erzählen wollen, was als nächstes schlimmes passieren wird. Unter den "Preppern" gibt es leider sehr viele, die nur darauf warten, dass unser Finanzsystem zusammen bricht, dass es in der Region XY kurz vor dem Krieg steht, dass es in Deutschland zu einem Bürgerkrieg kommt usw. Derartiges werdet Ihr nicht auf meinem Blog finden ich konsumiere auch keinerlei Medien, deren Macher mir so was erzählen wollen. In 95% der Fälle liegen sie sowieso immer falsch und ich habe eine ganz andere Lebenseinstellung. Aber wir sollten dennoch mit einem wachsamen und distanzierten Auge auf die Weltpolitik schauen. Unsere (von vielen ungeliebten) Politiker haben unser Land schon aus ganz anderen Krisen raus holen können. Krisen in denen z.B. unsere Soldaten mit aufmunitionierten Panzern in ihren Bereitstellungsräumen lagen (das ist aber natürlich schon einige Jahrzehnte her). Und auch hinsichtlich der inneren Sicherheitslage gab es andere Zeiten, z.B. als große Medien noch mit linken Terroristen sympathisiert haben, oder als in Rostock Lichtenhagen tausende gejubelt haben, als die Wohnungen von Asylbewerbern (mit Kindern drin) in Brand gesteckt wurde (TV Bericht dazu). Im Laufe dieser dreitägigen Ausschreitungen mussten die eingesetzten Beamten übrigens mehrfach von der Schusswaffen Gebrauch machen. Unsere Gesellschaft und unser Staat wird auch mit allen diesen Problemen fertig werden und mein Blick in die nahe Zukunft ist daher durchaus positiv.

Das was mir aber wirklich Sorgen bereitet ist die Sicherheit unserer Stromversorgung. Die Autolobby ist die "heilige Kuh" in Deutschland (zusammen mit Fußball). Und daher kommen jetzt derart kuriose Dinge, dass mit unseren Steuergeldern die Luxus Autos der Reichen finanziert werden. Kaum jemand der ernsthaft auf sein Auto angewiesen ist, würde sich ein Elektroauto kaufen. Und so werden jetzt die 2. und 3. Autos gut verdienender Menschen finanziell gefördert. Das sind in einer erschreckenden Zahl Elektro SUVs, mit denen nur die Hausfrau zum Einkaufen fährt. Mir hat ein Polizist letzten Winter erzählt, dass er einen Tesla Fahrer kontrolliert hat. Der saß zitternd und frierend, mit Schal, Mantel und Wollmütze in seinem Auto und sagte ihm, dass er es nicht zu seinem Ziel schafft, wenn er die Heizung anmacht.... Und neulich wurde mir die Aussage "es ist schon mehr ein Sommerauto", von einem anderen Tesla Fahrer, weiter erzählt. Und zu dieser sozialen Ungerechtigkeit kommt auch noch dazu, dass immer mehr Kraftwerke abgeschaltet werden. Es sind einfache Rechnungen die belegen, dass die Pläne unserer Politik nicht aufgehen und unser Stromnetzt sehr bald nicht mehr ausreichend versorgt wird. Bei den vielen möglichen Gefahren, die unseren Familien in naher Zukunft drohen können, ist es vor allem ein großflächiger Blackout der mir Sorgen macht. Wenn man in letzter Zeit die umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen der österreichischen Regierung dazu bemerkt hat, sieht man dass viele wirklich Angst davor haben. Ich frage mich aber doch sehr, wie unsere Regierung für derartige Fälle vorsorgen will? Man hört dazu bisher nur wenig. Beachtet dazu bitte auch die derzeitige Energiekrise in China, sie hat bereits Auswirkunen bis zu uns. Abgesehen von den üblichen Vorsorgemaßnahmen, habe ich vor allem eines geplant. Sobald es zu den ersten Stromausfällen in Deutschland kommt, werde ich nicht mehr mit Aufzügen fahren. Wenn ich eigentlich für meine Familie da sein muss, will ich wirklich nicht in einem Aufzug gefangen sein.

 

 

Ich habe bereits einige Ideen und Pläne für den Tactical-Dad Blog für das Jahr 2022. Mir fällt aber regelmäßig auf, wie viele andere Blogger oder Youtuber bei mir abschauen. Das fängt vom einfachen und absolut legitimen Inspirieren an und geht bis hin zu unverschämten Kopien. Erst vor wenigen Wochen hat mir ein Leser erzählt, dass er für einen bestimmten Blog Berichte schreibt. Als ich dort einen Blick rein geworfen habe, erkannte ich sofort meine Inhalte wieder. Und weil mir leider immer wieder bewusst wird, wie viele bei mir abschauen, kann ich keinen meiner Pläne hier erzählen. Das ist auch der Grund, warum ich nie Ankündigungen zu den kommenden Berichten mache. Sie würden sofort von gewissen Menschen aufgegriffen werden, die keine eigenen Ideen haben. Ich will zwar kein Geld für meine Arbeit an diesem Blog, aber ich lasse mir meine Ideen nicht klauen.

 

Blogger vermeiden es idR. ihre Meinung zu sagen. Eine eigene Meinung kostet Blogger nämlich immer Leser und daher auch Geld. Tactical-Dad ist werbefrei und daher gibt es hier jetzt meine Meinung, zu einem Thema das 2022 relevant werden wird und einen massiven Einfluss auf unsere innere Sicherheit haben wird:

Ganz zu Anfang vom Jahr 2021 habe ich eine lange und ausführliche Mail von jemandem bekommen. Er hat mir erzählt, wie toll Marihuana ist und welche Möglichkeiten es bietet usw. Er hatte daher wenig Verständnis für meine Meinung, dass Marihuana eine Einstiegsdroge wäre und er verurteilte meine Verbindung zu Heroin, die ich mal auf dem Blog gezogen hatte. In meiner wesentlich kürzer gefassten Antwort erzählte ich ihm von einem 14 jährigen Jungen mit dem ich regelmäßig beruflich zu tun hatte. Er prostituierte sich auf den U-Bahn Toiletten, um sich sein Marihuana zu finanzieren (ein 14 jähriger Junge!). Ich erzählte von verletzten Einsatzkräften, die im Wahn und unter Marihuana Einfluss angegriffen wurden, von psychisch schwer kranken Menschen, die es über Jahre nicht aus der Psychiatrie schaffen usw.

Und fast jeder von ihnen hat mir persönlich erzählt, dass alles mit Marihuana angefangen hat. Er hat mir nicht mehr geantwortet. Es war klar, dass er in einer anderen Welt lebt als ich. Entweder hielt er mich für einen Lügner, oder wollte nicht hören, was Marihuana in "meiner Welt" ist.

Foto links: Das ist kein Modell von Korsika, sondern ein gefährliches Rauschgift, das nicht nur dumm macht, sondern Geistesstörungen und Gewalttaten auslösen kann. Das weiß ich nicht aus den Medien, sondern vor allem aus eigener Erfahrung. Dass sehr viele Menschen keine Probleme mit einem gelegentlichen Konsum haben, ist mir sehr wohl bewusst. Aber leider wollen alle dieser Konsumenten nicht wahrhaben, wie gefährlich das Zeug ist und wie viele Menschen durch Marihuana ins Elend gestützt werden. Und "wie toll" eine Legalisierung funktioniert, sieht man ja an den Niederlanden. Ein Land das bereits von den Medien als Narco-Staat bezeichnet wird, wo das Kokain tonnenweise eingeschmuggelt wird und wo Köpfe abgetrennt und Zeugen vor die Haustür gelegt werden. Mittlerweile werden sogar schon die Drogenkartelle aus Kolumbien dort aktiv. Die geplante Legalisierung von Marihuana ist ein großer Schritt, in dem unsere Regierung Macht in die Hände des organisierten Verbrechens legt. Genau so, wie Deutschland mit dem gut gemeinten Prostitutionsgesetz zum europaweiten Zentrum vom Menschenhandel wurde ("gut gemeint ist nicht gut gemacht").

Leser die mir irgend etwas über Marihuana erzählen wollen werden keine Antwort bekommen. Das hier ist mein Blog, da sage ich meine Meinung. Und so viele Hassmails von Drogensüchtigen und Geisteskranken ich über die Jahre schon wegen genau diesem Thema bekommen habe, es ist mir egal, ich habe als Familienvater schließlich eine Verantwortung. Jeder der sich für eine Legalisierung von diesem Rauschgift einsetzt handelt verantwortungslos und ausschließlich eigennützig.

 

Was ich Euch wünsche

Selbstverständlich wünsche ich noch mehr Lesern im Jahr 2022 die Erlangung höherwertiger waffenrechtlicher Erlaubnisse. Jedem Munitionssammler sollte klar sein, dass diese Dose mit 1080 Stück der 5,45x39 Munition nicht mit der "kleinsten Verpackungseinheit" auf dem MES gemeint ist. Wie man diese lästige Auflage los wird erkläre ich HIER. Und wie man eine rote WBK zum Waffensammeln bekommt HIER. Traut euch, zögert nicht länger, sucht euch ein Sammelthema und schreibt einen Antrag dazu. Das Schlimmste was euch damit passieren kann ist, dass die Waffenbehörde zur Rücknahme des Antrages rät. Das ist dann sogar gebührenfrei. Dann bessert Ihr halt nach und stellt vier Wochen später einen erneuten Antrag.

Ich wünsche Euch und euren Familien natürlich nur das Beste für das Jahr 2022.

Passt auf Euch auf, lernt, trainiert und seit wachsam. Der Frieden und die Freiheit in unserem Land ist nämlich nicht selbstverständlich.