Ich wünsche Euch eine gesegnete Weihnachtszeit

Und einen guten Start in das neue Jahr.

Machen wir uns zuerst bewusst um was es bei Weihnachten geht:

Die Geburt des Erlösers von unseren Sünden, Jesus Christus. Und um sonst überhaupt nichts.

 

 

 

 

Meine Weihnachtsgrüße gehen dieses Jahr speziell an unsere Soldaten in "Übersee". Lächelt nett in die Kameras, wenn die Politiker sich in der Weihnachtszeit mit Euch zeigen wollen. Denn das wird von Euch erwartet und gehört auch irgendwie zu Euren Aufgaben. Und macht Euch dann bewusst, dass hier in der Heimat, viele Menschen an Euch denken und sich auf Eure Heimkehr freuen. Menschen denen Ihr wirklich etwas bedeutet. Danke für Euren Dienst und passt auf Euch auf.

 

Weitere Weihnachtsgrüße gehen an meine ehemaligen Kollegen, mit denen ich anstrengende Nächte durchgestanden habe. Auch als ich Angst um mein Leben hatte, war auf Euch Verlass. Der Angreifer wurde dafür, dieses Jahr, zu knapp 3 Jahren Haft verurteilt und sitzt im Gefängnis.  Weitere Grüße gehen an meine jetzigen Kollegen und meine beiden Chefs, mit denen die Arbeit sehr viel Spaß macht.

 

 

 

Bastelidee und eine Geschichte:

(Das gehört sich an Weihnachten halt so)

Jeder hat seinen lieblings Weihnachtsfilm, und gebastelt wird auch immer an Weihnachten. Also, hier ist die Bastelanleitung für die Stirb langsam Christbaumkugel:

 

http://www.gosocial.co/make-festive-die-hard-christmas-tree-ornament/

 

 

Und selbstverständlich habe ich auch noch eine kleine Weihnachtsgeschichte für Euch (leider nur auf Englisch). "Nick", der den Youtubekanal betreibt, ist übrigens einer der Beamten hinter dem Kanal des Miami Police Department. Dieser Kanal ist, meiner Meinung nach, einer der besten Behördenkanäle überhaupt. 

 

 

 

 

Rückblick auf das Tactical-Jahr 2019

 

Wie meine treuen Leser sicher mitbekommen haben, bin ich dieses Jahr Waffensachverständiger geworden. Das Schreiben einiger Gutachten hat Zeit beansprucht. Ich musste auch einen Auftrag für ein Gutachten ablehnen, den ich gerne angenommen hätte, aber die Zeit reichte dafür einfach nicht. Was dieses Jahr überhaupt nicht möglich war ist das Jagen. Durch einige privaten und beruflichen Veränderungen konnte ich meiner Jagdaufsehertätigkeit nicht mehr nachkommen. Die Pläne für die Weiterführung meines Tagebuchs bestehen immer noch. Aber ob und wie sich das realisieren lässt ist noch ziemlich offen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Andere, ähnliche, Blogs beginnen würden. Ob Stadtjäger, Naturschutzwächter, Feldschützer oder Fischereiaufseher. Wir würden es sicher alle mit Interesse lesen.

 

Da ich immer noch Lesermails dazu bekomme, will ich die Gelegenheit hier nutzen und noch etwas klarstellen. Die Einstellung meines "Cop-Blog" war zu 100% meine eigene Entscheidung. Ich wurde von niemandem um die Einstellung gebeten oder dazu gedrängt.

 

Bezüglich der hier relevanten privaten Erlebnisse hab ich eigentlich alles bereits im Blog thematisiert. Die Bootsexplosion haben meine Kinder und ich gut hinter uns gebracht. Den Bericht über die gefährlichen Hunde in der Nachbarschaft habe ich auch aufgrund eines Ereignisses aus dem Jahr 2019 geschrieben. Den dummen Hund konnte ich erfolgreich mit Pfefferspray abwehren, als er meine Kinder angegriffen hat.

 

Freudige Momente dieses Jahr waren, wenn Freunde, oder Leser, eine rote Sammler-WBK erteilt bekommen haben. Und wenn ich bei der Antragstellung beraten konnte, Teile der Anträge geschrieben oder, wie in einem Fall, das ganze Gutachten dazu geschrieben habe, machte mich dann noch zufriedener. Sammlerwaffen sind unser Kulturgut, das von der Vernichtung bedroht ist. Daher ist jeder neue Waffensammler eine Bereicherung für uns. Ich weiß, dass so viele von Euch gerne eine rote WBK hätte, fasst doch den Mut und nehmt es in Angriff.

 

Auch dieses Jahr konnten es einige Hersteller nicht lassen und wollten "mir die Gelegenheit geben" ihre Produkte zu testen. Welche Hersteller das waren behalte ich für mich, denn ich will hier schließlich niemanden "vorführen". Ich frage mich bei allen diesen Mail immer, welches der wenigen Worte von "ich mache keine Werbung", die auf jeder Seite hier stehen, sie nicht verstanden haben?

 

 

Ausflüge 2019 - aus Fortbildungswille oder doch nur aus Langeweile?

Ich konnte 2019 einige Veranstaltungen besuchen, wo ich viel gelernt habe. z.B. die Besichtigung des Kommandobunkers der Grenzbrigade 8 in der Schweiz. Oder den Tag der Bundeswehr im Ausbildungszentrum für spezielle Operationen in Pfullendorf. Das herrausragendste Ereignis war aber, die Besichtigung des P26 Lagers "Rhein". Bei den Gesprächen mit den Ehemaligen P26 Mitgliedern konnten wir einiges Erfahren, was nicht in der Presse gestanden hat. Leider hüllen sich die Verantwortlichen der deutschen "stay behind" Organisationen bis heute in Schweigen, über diesen Teil unserer Geschichte. Als interessanteste Gruppe, über die auch am wenigsten bekannt ist, erscheint mir die "Lehr- und Ausbildungsgruppe für das Fernspähwesen der Bundeswehr".

Bei allen diesen Veranstaltungen profitierten wir von vielen ehrenamtlichen Helfern, Zivilschützern und Soldaten, ohne die diese Veranstaltungen nicht möglich gewesen wären. Ich habe selten so viel gelernt, wie bei diesen vielen Veranstaltungen. Und daher gilt mein besonderer Danke den dortigen Helfern.

 

Das Seehund klein U-Boot im Deutschen Museum in München. Wesentlich mehr über die "Kleinkampfverbände der Kriegsmarine" findet man z.B. im Maritim Museum in Hamburg. Die Geschichte dieser Einheiten fand ich immer interessant und habe mich vor einigen Jahre damit beschäftigt. 

Kaum ein Jahr vergeht, in dem ich mir die 2. größte Waffenmesse der Welt entgehen lasse, die IWA in Nürnberg. Ich will bereits hier die Gelegenheit nutzen um wieder etwas zu erklären. Durch meine familären Verpflichtungen habe ich meist nur einen Tag für die IWA. Und genau hier verabrede ich mich jedes Jahr mit langjährigen Freunden, Kameraden und Kollegen. Ich habe leider absolut keine Zeit Euch auf der IWA zu treffen. Damit ich Euch nicht absagen muss, werde ich das auch kurz davor wieder erwähnen. Es hat mir bei jeder Anfrage von Euch immer leid getan, aber ich schaffe es einfach nicht mir mehr Zeit dafür zu nehmen.

 

 

Das Naturkundemuseum Stuttgart. Ein tolles Museum. Nicht nur die Kinder, sondern auch ich, konnte dort einiges lernen.

Das hier ist ein altes Materiallager im Zeughaus Schaffhausen. Dort gibt es eine Ausstellung über die Mobilmachungspläne im kalten Krieg. Die Schweiz hätte im Kriegsfall in wenigen Tagen mobil machen können.

 

 

Das Spionagemuseum Berlin war ebenfalls toll.

 

Auch die Gedenkstätte für den Terroranschlag am Breitscheidplatz besuchten wir.

 

 

Nein, das ist nicht Prypjat, oder Tschernobyl, da geht ja inzwischen jeder hin. Das hier ist im Technikmuseum Berlin.

 

 

Festung Führigen, vom Niedwalder Museum. Dort wurde die reality Serie "Alpenfestung - Leben im Reduit" gedreht.

Wildereiausstellung des Niedwalder Museums.

Eines der Top Events überhaupt war der Tag der Bundeswehr im Ausbildungszentrum für spezielle Operationen in Pfullendorf. Er wird am 13.06.2020 wieder sein, aber an anderen Standorten. Merkt Euch das Datum besser im Kalender vor. Von allen militärischen Öffentlichkeitsveranstaltungen, die ich bisher besucht habe, war das Event in Pfullendorf das größte, beste und lehrreichste.

Dort war auch ein sehr netter Feldwebel, der unseren Kindern einiges über die Survivalausrüstung erklärt hat. Sie dürften dort auch unterschiedliche Notrationen probieren. 19mm Munition für das H&K Signalgerät wollte er mir aber nicht abgeben :-/

Und wir waren auch ein zweites Mal im Zeughaus Schaffhausen, denn dort wurde die erste Ausstellung überhaupt, über die "Geheimarmee" P26 eröffnet.

Diese Stahlbehälter hätten den Mitgliedern dazu gedient, ihre Waffen und Ausrüstung vor den einmarschierenden Feinden zu verstecken/vergraben.

Kurz danach ging es wieder um das "P26". Bei den Aargauer Bunkertagen besichtigten wird mehrere Festungen und Bunker. Das hier ist ein Bunker in dem die Geschütztürme der Centurion Panzer eingebaut worden sind. Die Panzer wurden nicht mehr gebraucht, weil die Schweiz Leopard 2 gekauft hatte, aber die Kanonen waren sehr gut.

Viel tiefer, in diesem Berg, befindet sich das Objekt "Rhein". Ein ehemaliges Materiallager des P26.

Waffen, Sprengstoff, Funkgeräte, Gold, Landkarten ... und vieles mehr, lagerte in diesen Behältern.

Eine kleine Wanderung, in der Schweiz, brachte mich zu einem der verbunkerten IBBK-Radiosender. Unter der Pyramide ist ein Silo für eine 30m hohe Antenne. Die Anlagen sind gegen EMP gehärtet. Wie Ihr seht, war ich 2019 viel in der Schweiz unterwegs. Ich war auch noch bei einigen Veranstaltungen mehr, mit militärischem Bezug. Aber ich will sie hier nicht alle in einer langen Liste aufführen.

Ein paar kleine Ausflüge, zum CB-Funken, hab ich auch unternommen. Meine Spezialkonstruktion, um mit dem Röhm Rapid Launcher Paracord in die Bäume zu schießen, um meine Drahtantenne aufzuspannen, konnte ich bisher leider nicht ausprobieren. Es waren immer zu viele Spaziergänger unterwegs, und ich wollte da nicht "rumballern".

 

Ich hab die Antenne daher immer nur "geworfen". Der Röhm Rapid Launcher ist ein "Schussapparat" und man darf damit, im Gegensatz zu Schreckschusswaffen, auch außerhalb seines eigenen Gründstücks schießen.  Eigentlich wollte ich Euch meine Konstruktion erst zeigen, wenn ich sie auch ausprobiert habe, aber ... egal. Ich bastel mir vermutlich bald noch eine alte Angelrolle an eine Pistolenarmbrust dran, dann kann ich auch auf einem "angemessenen" Weg meine Antenne in den Baum bekommen, ohne großen Lärm. Oder ich verwende Raketenmotoren von Modellraketen? Wobei eine theoretische Brandgefahr bestehen würde...? (wieder mal nicht ganz ernst gemein)

 

So viel Mails von Euch :-)

Ich könnte hier einige Stilblüten der Lesermails aufführen. Von echt peinlichen (und lustigen) Mails war, bis hin zu stark schizophrenen, alles dabei. Aber eigentlich fände ich es auch nicht nett hier die Leser "vorzuführen" und daher werde ich davon nichts veröffentlichen, ich will dem mir engegen gebrachten Vertrauen schließlich auch gerecht werden. Erzählen will ich lediglich von einem ziemlich erschreckenden Fall. Mir erzählte ein Leser, dass er mit einer Idee von meinem Blog zum Patentamt gegangen ist. Und das, ohne mich vorher zu fragen. Wieso er erst so einen unverschämten Scheiß macht, und es mir später auch noch erzählt, muss man wirklich nicht verstehen? Lustigerweise wurde sein Anliegen dort abgelehnt :-)

 

Gefreut hat mich vor allem die Formulierung in einer Mail. Der Leser meinte, dass mein Blog eben kein "Hass und Porno" enthält. 

 

Bitte seht es mir nach, dass meine Antworten auf Eure Mails teilweise etwas schlampig verfasst sind. Ich versuche sie eigentlich immer noch am selben Tag zu beantworten, und dabei nehme ich mir meist nicht so viel Zeit. Aber das ändert nichts daran, dass ich mich immer darüber freue und ich auf diesem Weg auch schon viele Anregungen bekommen habe. Über die "das ist gut" freue ich mich natürlich besonders, aber die Mails mit "dieses und jenes ist schlecht, weil..." helfen mir am meisten weiter.

Es gab aber auch mehrere Lesermails, die ich hier nicht unerwähnt lassen will: Enttäuschte Polizei Azubis berichteten mir aus ihren Seminaren. Unfähige Ausbilder waren dabei weniger das Thema, sondern mehr unfähige und unwillige Azubis (Da Polizei-Azubis in allen Bundesländern intern unterschiedlich genannt werden nenne ich sie hier "Azubis"). Die kernigste Aussage traf ein Leser mit der Beschreibung "polizeidienstunfähige Kleiderständer". Weitere Details zu diesen Erzählungen will ich hier nicht wiedergeben, aber ich will Euch etwas mit auf den Weg geben: Deine Ausbilder sind nicht "die Polizei" und auch dein Ausbildungsseminar oder deine Kollegen sind nicht "die Polizei". "Die Polizei" ist das, was Du daraus machst! Später wirst Du das alles hinter Dir gelassen haben und selber echte Polizeiarbeit machen und alle Entscheidungen selber treffen. Und dann kannst Du einen Dienst leisten, der deinem Selbstverständnis entspricht. 

 

Auch von (Außendienst) Zöllner habe ich mehrere Mails bekommen, die sich mit ihren Sorgen bei der Kriminalitätsbekämpfung alleine gelassen fühlen. Scheinbar gibt es bei deren Personalvertretungen massive Mängel, da diese "Innendienstler" keinerlei Ahnung von deren Arbeit haben.

 

Mir wurde gesagt, dass mein Blog keine einfachen Antworten liefert. Das ist zweifellos richtig. Es gibt vermutlich 50 Facebookseiten wo erklärt wird, dass man sich Pfefferspray kaufen soll, wie eine P99 Schreckschusspistole aussieht und wie man den kleinen Waffenschein beantragt. Warum sollte ich das also auch noch machen? Mein Blog hat eine andere Zielrichtung. Ich will darüber hinausgehende Fragen aufwerfen und zum Weiterdenken anregen. Und da ich schmerzhaft einige Erfahrungen machen musste, will ich meine Sichtweisen weitergeben. Diese sind sicher nicht immer richtig, oder für jeden anwendbar, aber sie entstammen dem echten Leben und nicht irgendwelchen Phantasien.

 

So gerne ich es tun würde, ich werde auch in Zukunft keine Schießkurse anbieten (auch danach wurde ich gefragt).

 

Eine Suchfunktion wurde auf meinem Blog gewünscht. Dieses Anliegen macht natürlich Sinn und ich werde versuchen die Funktion bei Gelegenheit zu integrieren. Ein erster Versuch ist leider gescheitert.

 

 

 

 

Kritik an Anderen

Ich hatte hier schon einen Absatz drin, wo ich bestimmte Jagdaufseherverbände kritisiere. Und ich wollte auch noch etwas zu einem speziellen Youtubekanal schreiben, dem es sehr an "eigenen Ideen" mangelt... Aber ich will mir ja Mühe geben hier nicht über Andere zu sprechen, und mich lieber darauf konzentrieren selber etwas zu machen  :-)

(früher oder später wird mir vermutlich doch mal der Kragen wegen dem ...  platzen)

 

Silvester steht vor der Tür, lasst es ordentlich Krachen.

 

HIER geht es zu meinem Bericht über Feuerwerk.

Ausblick in das Jahr 2020

Anfang 2020 stehen einige Dinge an, wo ich den Blog ein paar Wochen nicht betreuen kann. Ich werden dann vermutlich die Kontaktseite raus nehmen.

 

Bisher habe ich noch keine Pläne für die nächsten Berichte. Die meisten Pläne habe ich bereits realisiert, bzw. sie sind noch nicht ausgereift genug. Ich werde mich, wie bisher, einfach inspirieren lassen. Und dann fällt mir schon was ein.

 

Was steht sonst noch an: Der Scubaringer von GoGun wird auf den Markt kommen. Das ist die Harpunenversion des Airringer. Vermutlich wir er als Harpune weiterhin vom WaffG ausgenommen sein, wenn die anderen Pfeilwaffen reguliert worden sind.

 

 

Die Afrikanische Schweinepest steht aktuell vor der Deutschen Grenze und wird furchtbare Schäden anrichten. Den Preis der Massentierhaltung werden wir dann schmerzhaft zu spüren bekommen, ebenso wie die Nachlässigkeit der Politik. Denn die Schwarzwildbestände hätten, vor dem Eintreffen der Seuche, massiv reduziert werden müssen. Alle rechtlichen Mittel dazu sind viel zu spät, gar nicht, oder zu nachlässig umgesetzt worden.

 

Quelle der Karte: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/karten-zur-afrikanischen-schweinepest/

 

 

 

Genießt die (hoffentlich) freien Tage mit der Familie. Und zum Abschluss des Jahres gibt es noch ein paar weihnachtliche Stillleben (bitte nicht so ernst nehmen).

Weihnachtliche Stillleben

 

 

"Schnee im Hof"

 

 

"Schnee im Büro"

 

 

"Bäume im Wald"